Roseninstallation in Vogelsang

Caroline Lauscher ist Mitglied des Beirats der „Jungen Alten“ und bietet Meditationsabende an, die dazu einladen, nach innen zu gehen und in der Stille Kraft zu sammeln.

Vor allem aber ist sie Künstlerin und arbeitet nun schon seit Jahren an einem „Rosenprojekt“, das viele Menschen zu einer „sozialen Skulptur“ verbindet. Wer mit ihr arbeitet, häkelt Rosen, die an „verwundeten Orten“ installiert werden. „Diese Plätze tragen sozusagen Dornen, die bis heute schmerzen“, sagt Caroline Lauscher. „Mit den Rosen schaffen wir eine symbolische Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart und machen den Weg frei für heilsame Energien.“

Ihre neueste Roseninstallation ist derzeit in der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang zu sehen, an einem besonders geschichtsträchtigen und „verwundeten Ort“. Vogelsang ist nicht nur eines der größten Bauwerke der NS-Zeit, sondern zeigt deutlich die Überheblichkeit und Menschenverachtung der Nazis.

Dieser düsteren Vergangenheit setzt Caroline Lauscher ihre farbenfrohe Rosenspirale entgegen. Sie ist ein Sinnbild für den Wandel und triumphiert mit diesem hoffnungsvollen Symbol über die Schatten der Geschichte.

Da in den vergangenen Jahren auch Mitglieder der „Jungen Alten“ Rosen für Caroline Lauscher gehäkelt haben, kennen viele ihre Arbeit. Sie und alle interessierten Heimbacher sind herzlich eingeladen, die Wirkung der neuesten Installation der Künstlerin zu besichtigen. 

Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Oktober in Vogelsang zu sehen.   

Übrigens: In der WDR-Sendung „Lokalzeit“ vom 3. August wird im Zusammenhang mit Vogelsang über  die Verfolgung der Sinti und Roma berichtet. In dem Beitrag ist auch die Rosenspirale zu sehen. ush

       

Farbenfrohe Rosen triumphieren über die Düsternis der Vergangenheit.

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