Karneval bringt Freude

Die ersten Karnevalsveranstaltungen stehen an. Und die Heimbachhilfe unterstützt euch bei der Ausstattung.

Im Angebot sind:

  • Tolle Karnevalskostüme für Männer und Frauen

Außerdem:

  • Schöne Herbst-Wintermode für Frauen und Männer
  • Winterschuhe
  • Kinderbekleidung ab Größe 50-140
  • Gummistiefel und Kinderwinterschuhe

Nicht zuletzt:

  • Bett-und Tischwäsche in großer Auswahl
  • Geschirr
  • Gläser und Glasschüsseln
  • Dekoartikel
  • Kaffeemaschine
  • Vakumierer
  • Spielsachen
  • Bücher und Puzzles für Kinder

Die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ an der Hengebachstraße 108 ist montags und donnerstags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Einrichtung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marja Schöller, 02446-91010 und Ulla Küpper, 02446-8098249

Über den Rurradweg nach Kreuzau

Die letzte Radtour im Jahr 2026 führte unter Leitung von Manfred Amrein über den Rurradweg nach Kreuzau. Nach einer Mittagspause in der Ruroase besuchte die Radlergruppe Ludwig Marx, der aus gesundheitsgründe nicht mehr mitfahren kann. Die Freude über das Wiedersehen war groß. Unser Foto zeigt die Radler bei einer wohlverdienten Pause.

Simsalabim, der Trick haut hin

Das war ein Spaß: Mehr als 50 Kinder ließen sich von Zauberer Mc Wib alias Wilbert van Ackern begeistern. Die „Jungen Alten“ hatten ihn in die EvA eingeladen, und er zog Kinder, Eltern und Großeltern sofort in Bann.

Sein Trick: Mc Wib, der in Köln auch eine Zauberschule unterhält, lud zum Mitmachen ein. Jedes mutige Kind, das sich auf die Bühne traute, wurde mit einem Sonderapplaus belohnt und durfte den Zauberstab magisch schwingen. Was soll schon schiefgehen, wenn man einen Zauberspruch hat, der so einfach klingt: „Simsalabim, der Trick haut hin“.

Das war verblüffend: Eine markierte Münze fand sich in der kleinsten von fünf ineinandergesteckten Schachteln wieder. Aus einem Fisch an der Angel wurden drei, ein Zauberstab wurde riesig oder vermehrte sich zu vielen und einfarbige Tücher verwandelten sich in eine rot-gelb-grüne Ampel.

Die Kinder waren Feuer und Flamme. Sie machten den Spaß mit und freuten sich über jeden neuen Trick. Als Mc Wib nach einer Stunde zum Abschied rief, schrieen sie begeistert „Zugabe“. Das ließ sich der Zauberer nicht zweimal sagen. Er gab noch zwei Kunststückchen zum Besten und animierte einen Jungen, die Karten zu legen. Kein Problem für den Zauberer-Nachwuchs aus Heimbach: „Simsalabim, der Trick haute hin.“

ush/ Fotos: Walter Schöller

Die Dürener Zeitung würdigt unser 20-jähriges Bestehen

Die Dürener Zeitung bringt uns groß heraus: Eine ganze Seite widmet das Blatt den „Jungen Alten“. Redakteurin Sarah Maria Berners beschreibt in ihrem Artikel die vielfältigen Aktivitäten des Vereins und vergisst auch nicht zu erwähnen, dass sich mittleweile fast 300 Mitglieder zusammengeschlossen haben, die alle Angebote völlig kostenlos nutzen können. Ein schöner Beitrag zum 20-jährigen Jubliäum. Auch das diesjährige Picknickkonzert (Foto oben) wird erwähnt.

Ein zauberhafter Nachmittag

Jetzt wird es bei den „Jungen Alten“ zauberhaft: Am Freitag, 16. Oktober,16 Uhr, haben wir den Zauberer McWib in der Begegnungsstätte EvA am Schönblick zu Gast. Und an diesem Nachmittag sind auch die Kinder und Enkel herzlich eingeladen. Der Magier aus Köln bezieht sie in seine Vorstellung ein und lässt sie fröhlich mitzaubern. Es ist ein Spaß für Groß und Klein, wenn mit Zauberstab, Zaubersalz und Zauberspruch Kunststückchen gelingen. Lasst euch überraschen. Bringt Kinder im Alter von ca. sechs bis zwölf Jahren mit. McWib verzaubert alle mit Humor, Charme und Freude an der Zauberei. Auch wer ohne Kinder kommen will, wird den Nachmittag genießen.  Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Ein Leben voller Kreativität

Der Maler Ernst Bernhauser zeigt in der Internationalen Kunstakademie vom 5. bis zum 20. September Gemälde und Fotografien seiner 50-jährigen Arbeit

„Das ist meine 90. Ausstellung“, sagt er so selbstverständlich, als würde er über seine Frühstücksgewohnheiten sprechen. Aber es stimmt: Ernst Bernhauseri, der bei den „Jungen Alten“ die Malgruppe leitet, ist in Heimbach eine Institution. Seit 1986 hat er im „Haus des Gastes“ immer wieder seine Bilder gezeigt und damit seine Liebe zur Natur.

Nun präsentiert er „zum letzten Mal“ die Arbeit vieler Jahrzehnte in der Internationalen Kunstakademie. Das ganze Haus hat die Leiterin, Luzia Schlösser, für ihn geöffnet. Neben Aquarellbildern, sind Öl- und Acrylgemälde zu sehen, daneben Kohle- und Bleistiftzeichnungen, Airbrush, Kreidebilder, experimentelles Pouring- und Collagen. Im Obergeschoss zeigt Bernhauser seine Fotografien. Erstaunlich:  Manche seiner Gemälde gleichen den Fotos, sind in Stimmung und Ausdruck kaum zu unterscheiden.

„Für mich ist das Aquarell die interessanteste Technik“, sagt er und zeigt auf eine Landschaft voller Melancholie. Wie hingetupft sind die Bäume im kargen Hügelland, der Himmel schimmert in Grautönen und erinnert an die tiefgründige Schönheit einer Dämmerung. „Mit einem Schwämmchen lassen sich solche Effekte erzielen“, schmunzelt er. „Das macht Freude.“

Wie sehr sich Fotografie und Malerei ergänzen, zeigt seine Arbeitsweise. Oft zieht er mit der Kamera über Land, fotografiert beispielsweise eine Idylle im Hohen Venn, um anschließend die Einsamkeit und Weite des Moors in Malerei zu verwandeln. „Manchmal benötige ich vier oder fünf Ansätze, um die Stimmung ins Bild zu bringen, die mir vorschwebt“, sagt er. „Wenn es nicht sofort klappt, fange ich eben wieder von Neuem an.“

Der Werdegang von Ernst Bernhauser ist einzigartig. Ursprünglich war er Tapezierer und Lackierer und kennt damit die Geheimnisse der Farbe, ihre Zusammensetzung und Wirkung. 30 Jahre war er anschließend Leitender Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin.

„1976 habe ich nebenbei angefangen, zu zeichnen und zu malen“, sagt er. Fortbildungen bei Professor Knabe in Köln, an der „Faber-Akademie“ in Nürnberg und an der „Internationalen Kunstakademie“ in Heimbach boten ihm das nötige Rüstzeug.

Und immer wieder ist es die Liebe zur Landschaft, die ihn beflügelt – in den Gemälden und in der Fotografie. Da wird der Grillplatz in Hasenfeld zum geheimnisvollen Nebelland, die Bruder-Klaus-Kapelle in Wachendorf zeigt sich aus nie gesehenen Perspektiven und über Vlatten steht rotglühend der volle Mond. Atemberaubend.

Aus dem Rahmen fallen zwei großformatige Collagen: Eine ist „Ärzte ohne Grenzen“ gewidmet. „Ich unterstütze diese Organisation seit Jahren mit Spenden“, sagt Bernhauser. „Wegen meiner Laufbahn im Medizinbetrieb weiß ich, mit wie viel Engagement dort gearbeitet wird.“

Es sind eben viele Techniken und viele unterschiedliche Ansätze, die ihn reizen: All dies will Ernst Bernhauser auch seinen Schülern vermitteln. Bei den „Jungen Alten“ leitet er eine vielbesuchte Malgruppe. Um die Mitglieder auf den Kurs vorzubereiten, hat er eine Whatsapp-Gruppe gegründet und informiert im Vorfeld, was beim nächsten Treffen geplant ist. „Dann kann sich jeder vorbereiten und die notwendigen Utensilien mitbringen“, sagt er.

Einige Gemeinschaftsausstellungen hat er bereits mit dieser Gruppe veranstaltet. Doch nun ist der Meister wieder selbst an der Reihe – mit einer Einzelausstellung, die zwei Eitagen der Internationalen Kunstakademie umfasst. „Farbe. Form. Zeit“ heißt die Schau – eine Zeitreise durch Malerei, Fotografie und experimentelle Mischtechniken“. Ein Blick auf 50 Jahre künstlerische Arbeit, auf ein Leben voller Kreativität.

Die Verkaufsausstellung „Farbe. Form. Zeit“ von Ernst Bernhauser ist vom 5. bis zum 20. September samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr in der Internationalen Kunstakademie Heimbach zu sehen. Ernst Bernhauser ist dann anwesend. Der Eintritt ist frei. Vernissage ist am Samstag, 5. September,
18 Uhr.

Die Maltechniken, die in dieser Ausstellung zu sehen sind, können in der Malergruppe der „Jungen Alten“ erlernt werden. Informationen: Beatrix Bertram, Telefon: 02446-3708 oder Ernst Bernhauser, Telefon: 02446-631.

Text und Fotos: Ulrike Schwieren-Höger

Nebel über den Eifeltälern. Ein Aquarell voller Aussagekraft.

Experimentelle Malerei mit Pouring.

Collage zu Ehren von „Ärzte ohne Grenzen“.

Fast wie ein Foto: Das Aquarell „Vor dem Gewitter“.

Fotografie: Mond über Vlatten.

In Heimbach muss niemand einsam sein

Kurz vor Beginn des Picknickkonzerts der „Jungen Alten“ hatte sich Düsternis über dem Kurpark ausgebreitet, und die Köpfe wanderten vom Himmel zum Regenradar auf den Handys. Doch es gab Entwarnung. Ein paar Tropfen wurden von Regenschirmen abgelenkt, und dann durfte gefeiert werden.

Das Salonorchester „Achso!“ unter Leitung von Friederike Pflaum gab den traditionellen Auftakt, die Picknickkörbe wurden ausgepackt und an Tischen, auf Decken und Bänken an der Rur freute sich das werte Publikum über einen kühlen, aber trockenen Sommerabend. Sogar die Sonne blitzte dann und wann hervor, als die Vorsitzende Hilde Amrein rund 200 Mitglieder und Gäste begrüßte.“In dieser Stadt muss kein älterer Mensch einsam sein“, sagte sie. „Jeder ist willkommen bei uns, und es kostet nicht einmal einen Mitgliedsbeitrag. Wir finanzieren uns allein über Spenden.“

Ihr 20-jähriges Bestehen konnten „Die Jungen Alten“ feiern. Und das war ein Vergnügen. Auch Bürgermeister Jochen Weiler war des Lobes voll und entschloss sich, dem Verein beizutreten, in dem man „gemeinsam gut alt werden kann“.

Ein Vorsatz, der schon bei der Vereinsgründung der Maßstab war. Mit einem launigen Gedicht stellte Ulrike Schwieren-Höger als Gründungsmitglied ihre Kollegen vor (Foto oben), die von Beginn an von der Idee begeistert waren und sich entschlossen hatten, Gruppen zu leiten, um auch andere für Sport, Spiel und Geselligkeit zu begeistern.

Während die Kurparkbäume dank der Lichtregie von „otm-Eventtechnik“ langsam in Farbe getunkt wurden, bedankte sich der stellvertretende Vorsitzende Walter Schöller bei den Sponsoren des Abends, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Und da die „Jungen Alten“ der Meinung sind, dass sie mit ihrer Arbeit Licht und Wärme in die Stadt bringen, setzten sie auf sinnbildlich lichtvolle Momente: Die Lasershow von „JAGO & LION“ zauberte leuchtend-helle Bilder in den dunklen Kurpark und fand viel Beifall.

Auch wer tanzen wollte, kam auf seine Kosten: Auf der Kurparkwiese und vor der Bühne wiegten sich Paare im Takt, während das Salonorchester „Achso!“ neben populärer Klassik auch Tango und Cha-Cha-Cha spielte. .

Romantik im Kurpark. Die „Jungen Alten“ machten es wieder möglich.

Unser oberes Bild zeigt die Gründungsmitglieder der „Jungen Alten“.. Sie waren vor 20 Jahren sofort begeistert von der Idee und gründeten Gruppen oder engagierten sich im Vorstand. Von links: Dr Mohamed Bidaoui, Helmut Breuer, Ulrike Schwieren-Höger, Helmi Breuer, Ingrid Müller, Marita Jaeger, Frank Ledig, Gisela Mertins, Karin Breuer, Brigitte Gfeller, Dr. Harro Höger und Hilde Amrein, die heutige Vorsitzende. Sie legten den Grundstein für einen Verein, der heute fast 300 Mitglieder zählt.

Auch Margret Bidaoui, die erste Vorsitzende des Vereins, wurde als Gründungsmitglied geehrt.

Das Salonorchester „Achso!“ unterhielt die Besucher vier Stunden lang mit gepflegter Kaffeehausmusik.

Rund 200 Besucher kamen zum Picknickkonzert in den malerischen Kurpark. .

Ein bisschen Regen? Ach, was soll’s.

JAGO & LION zauberten mit ihrer Lasershow lichtvolle Momente herbei.

Text: Ulrike Schwieren-Höger, Fotos: Walter Schöller

Foto: otm-Eventtechnik

Foto: otm-Eventtechnik

Statt Feuer leuchten Laser

Die Nachrichten der letzten Tage haben uns eins gezeigt: An Feuer hat derzeit niemand Freude. Zu groß ist das Entsetzen über die Waldbrände in Hürtgenwald und im Venn. Deshalb haben wir uns entschlossen, beim diesjährigen Picknickkonzert am 22. August im Kurpark auf die Feuershow von JAGO & L-ION zu verzichten. Doch es gibt eine gute Nachricht. Stattdessen werden JAGO & L-ION eine Lasershow zeigen, die ebenso fesselnd und ungewöhnlich ist. Lasst euch überraschen.