Geheimnisvolle Expedition ins Reich der Biber

Im Dämmerlicht glitzert das Wasser der Teiche, ein leiser Wind streichelt die Wasserpflanzen, Baumriesen recken sich gegen den grauen Himmel und das schwindende Licht modelliert die Wolken. Still ist es, nur dann und wann raschelt etwas in den Herbstblättern. Gebannt stehen die Naturfreunde der „Jungen Alten“ im wasserreichen Tal nahe des Wildparks Schmidt und spähen in die Dunkelheit. Werden wir ihn sehen, den Biber, der bereits unzählige Bäume gefällt und die Landschaft für seinen Lebensraum umgestaltet hat?

Naturführer Udo Steinert hatte zuvor die Spannung erhöht. Bei einem Marsch über Feld und Flur erläuterte er die Eigenheiten des mit einer Länge  von ca. 1,20 Metern größten Nagetiers der Welt. Und die sind erstaunlich. Mit einem Kaudruck von 120 Kilogramm kann der Biber mit seinen imposanten Zähnen zubeißen. Kein Wunder, dass er mühelos Bäume fällt. Dies ist ringsum sichtbar. An den Hängen, am Ufer, am Wegesrand, überall liegen Baumstämme und Stöcke mit den markanten Nagespuren.

Es wird immer dunkler, und die „Jungen Alten“ sind mucksmäuschenstill. Seit 1981 ist das Tier wieder in der Eifel heimisch. Damals wurde es für 2000 Dollar pro Exemplar in Polen gekauft. Im Schmidter Wald leben heute vermutlich zwei Familien mit insgesamt acht Bibern. Werden sie sich zeigen?

Die Spannung wächst, noch immer regt sich niemand, alle starren angestrengt in die Dämmerung. Doch alles vergebens. Das Tier, das in Deutschland schon ausgerottet war, weil es einst wegen seines schönen Pelzes gejagt worden ist, und sogar zur Fastenzeit gegessen wurde, weil es kurzerhand zum Fisch erklärt wurde, lässt sich nicht blicken.

Immerhin: Bei der Nachbetrachtung beteuern drei Naturfreunde, Geräusche gehört zu haben. Ein leises Plätschern, ein Kratzen an den Ufern. Der Wald, das haben alle bemerkt, ist in der Dunkelheit ein mystischer Raum, der viele Geschichten erzählt, die wir im Alltag nicht hören. Deshalb hat sie Freude gemacht, diese geheimnisvolle Wanderung in die Dunkelheit mit Udo Steinert, der sich schon ein Leben lang den Bibern verschrieben hat, und sie liebt, wie das Leuchten in seinen Augen verrät, wenn er über sie erzählt.  ush

                               

Erstaunlich groß ist der Biber, wie Udo Steinert gerne mit dem Zollstock beweist.

Ein unheimlicher Drache? Ein Riesenfisch? Ein Untier? Nein, ein vom Biber gefällter Baumstamm im Dämmerlicht.

„Urlicht“ mit der Mezzosopranistin Martina Garth und Kantor Peter Mellentin

Die Hoffnung des Menschen auf Erlösung und der Glaube an ein Leben nach dem Tod sind die Leitgedanke in „Urlicht“, eines von Gustav Mahler vertonten Gedichts aus „Des Knaben Wunderhorn“. Das Lied mit seinen feierlichen Klängen und seinen zarten Zwischentönen wird von der Mezzosopranistin Martina Garth und Kantor Peter Mellentin (unsere Fotos) am Volkstrauertag vorgetragen. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms werden Kompositionen von Ludwig van Beethoven sein. Das von den „Jungen Alten Heimbach“ organisierte Konzert findet am Sonntag, 13. November, 17 Uhr, in der Salvator-Kirche statt und wird unter den dann auch in Gottesdiensten üblichen Corona-Richtlinien stattfinden. Der Eintritt ist frei. Jeder ist herzlich willkommen.            ush

Tanz mal wie eine Ente

Als Hilde Amrein ihr Amt als Vorsitzende der „Jungen Alten“ antrat, hatte sie einen Wunsch: Sie wollte Alt und Jung in Heimbach zusammenbringen. Und da sie auch viel in der Kinder- und Jugendarbeit tätig ist, war es für sie selbstverständlich, mit den Kitas der Stadt zusammen zu arbeiten. Vor kurzem war es wieder so weit: Gemeinsam mit einigen Mitgliedern der Tanzgruppe, die sie mit Claudia Lüth leitet, tanzte sie eine Stunde lang mit den Kleinen. Dabei verwandelten sich die Akteure in Piraten, Enten und Kängurus. Der Spaß war groß und die Meinung einhellig: Das müssen wir wiederholen.

Bitte um Spenden für die Weihnachtsaktion

Auch in diesem Jahr möchte die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ dazu beitragen, dass Menschen mit schmalem Geldbeutel das Weihnachtsfest festlich feiern können. Wie in den letzten Jahren bittet die „Heimbachhilfe“ deshalb um Spenden, die in Warengutscheine verwandelt werden, und kinderreichen Familien, aber auch Alleinerziehenden und Rentnerinnen und Rentnern mit kleinem Budget zugutekommen

Das Spendenkonto lautet:
Volksbank Heimbach, DE41 3706 9342 5104 9350 11

Bitte gebt bei einer Überweisung das Stichwort „Weihnachtsaktion“ an.

Zahlreiche Heimbacher Geschäfte beteiligen sich an der Weihnachtsaktion. Hier können die Gutscheine, bei deren Verteilung das Sozialamt der Stadt hilft, eingelöst werden. Unser Bild zeigt die frühere Leiterin der „Heimbachhilfe“, Hilde Kleinschmidt (Mitte) mit der neuen Leiterin, Inge Wergen (rechts) und Franziska Gerkowski bei der Bearbeitung der Gutscheine im November vorigen Jahres.

Weitere Informationen bei Inge Wergen, 02446-3471.

Heimbachhilfe bietet Winterkleidung an

Gerade in diesen Tagen lohnt sich ein Besuch der „Heimbachhilfe“. Die Winterkleidung ist ausgestellt worden. Für ein geringes Entgelt werden Mäntel, Pullover und warme Jacken angeboten. Auch die vielfältige Kinderkleidung wird den Kleinen und ihren Eltern gefallen.

Außerdem bieten die freundlichen Mitarbeiterinnen der „Heimbachhilfe“ an:

Kinderwagen mit Zubehör
Sicherheitsgitter für eine Treppe
Umstandsgarderobe

Achtung: Ab 7. November 2022 ist die Heimbachhilfe an der Hengebachstraße 8 nicht nur donnerstags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr, sondern zusätzlich auch montags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.

Die Heimbachhilfe im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ an der Hengebachstraße 8 ist donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr und ab 7. November zusätzlich montags von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Einrichtung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marianne Schimang, Telefon: 3786 und Marja Schöller, Telefon: 02446-91010.

Es lebe die bayerische Gemütlichkeit

Zünftig war es beim Oktoberfest-Stammtisch im Eifeler Hof. „Die Gläser hoch“ und „Prost“ waren die meist gehörten Worte des Abends. Das Oktoberfestbier machte die Runde, und dazu wurde Leckeres serviert: Schweinshaxe war ebenso zu sehen wie Semmelknödel mit Pilzsauce und Schäufele. Wolfgang Virnich, Walter Schöller und Frank Ledig kamen zur Feier des Tages sogar in schmucker Lederhose und mit Trachtenjanker, wie unser Foto beweist.

Ein Stück Kuchen nach der letzten Tour

Bei strahlendem Sonnenschein fand die letzte Tour der Fahrradgruppe für dieses Jahr statt. Die zwölf Teilnehmern radelten 23 Kilometer rund um Düttling. Anschließend waren alle bei den Gruppenleitern Hans-Peter und Yvonne Klein zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Als Dank für seine geleiteten Touren überreichten die Radler Hans-Peter ein kleines Geschenk.

„Urlicht“ in der Salvator-Kirche

Wir freuen uns, euch am Volkstrauertag zu einer ganz besonderen Veranstaltung einladen zu können. „Urlicht“ ist der Titel eines Konzerts, das von der Mezzosopranistin Martina Garth und Kantor Peter Mellentin gestaltet wird. Dem Thema „Urlicht“ liegt ein von Gustav Mahler vertontes Gedicht aus „Des Knaben Wunderhorn“ zugrunde. Das Lied mit seinen feierlich-hymnischen Klängen und seinen zarten Zwischentönen beschreibt – laut Gustav Mahler – „das Ringen der Seele um Gott“. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms werden Kompositionen von  Ludwig van Beethoven sein. Das von den „Jungen Alten Heimbach“ organisierte Konzert findet am Sonntag, 13. November, 17 Uhr, in der Salvator-Kirche statt und wird unter den dann auch in Gottesdiensten üblichen Corona-Richtlinien stattfinden. Der Eintritt ist frei.

Stöbern lohnt sich – bald zwei Mal die Woche

Die Heimbachhilfe hatte um Unterstützung gebeten, und der Ruf blieb nicht ungehört. Neun Frauen haben sich gemeldet, die mitarbeiten möchten, und dafür Sorge tragen werden, dass auch montags äußerst preisgünstig eingekauft werden kann. „Der Umzug in größere Räume hat sich zwar verzögert und wird erst Anfang nächsten Jahres möglich sein, aber am 7. November wird ein Probelauf in den alten Räumen gestartet. Wir öffnen die Einrichtung dann montags und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr“, sagt Gruppenleiterin Inge Wergen.

Die Sommerkleidung ist mittlerweile aus den Regalen geräumt worden. Angeboten wird jetzt Herbst- und Winterkleidung, aber auch – wie immer – schönes Spielzeug, Bücher und Kindersachen. Stöbern lohnt sich – bald zweimal die Woche.  

Die Heimbachhilfe im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ an der Hengebachstraße 8 ist donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr und ab 7. November zusätzlich montags von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Einrichtung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marianne Schimang, Telefon: 3786 und Marja Schöller, Telefon: 02446-91010.

Gemeinsam gut älter werden

Die Gruppen der „Jungen Alten Heimbach“ stehen auch jüngeren Interessenten offen – Neue Mitglieder sind willkommen

„Ich habe viele neue Erfahrungen sammeln können.“ – „Niemals hätte ich gedacht, dass ich malen kann, bevor ich in diese Gruppe kam.“ – „Für mich ist es ein neuer Lebensabschnitt. Nach dem Tod meines Mannes habe ich wieder Mut geschöpft.“ – „Ich habe neue Freunde gefunden und treffe mich mit ihnen auch außerhalb der Gruppe.“ – „Mit Gleichgesinnten zusammen zu sein, ist das Schönste, was es gibt.“ – „Ich habe das Gefühl, es ist einfacher geworden, älter zu werden. Wir haben einen regen Austausch.“

Diese Meinungen erklären, warum die Gruppen der „Jungen Alten“ so viel Zustimmung finden. In lockerer Atmosphäre gehen die Mitglieder ihren Hobbies nach und merken ganz nebenbei, dass sie immer fitter und vitaler werden. Vom Boule-Spiel über Handarbeiten, Malen, Fitness, Tanz, Gesang und Spiel bis zu Radfahren und Kochen ist für jeden etwas dabei. Fast 20 Frauen engagieren sich in der „Heimbachhilfe“. Und Ende des Jahres wird eine neue Fotografie-Gruppe angeboten.

„Gemeinsam gut älter werden“ ist das Motto, das hinter all diesen Aktivitäten steht. Und „älter“ sind auch schon 50-jährige. Der Verein versteht sich nicht ausschließlich als Seniorentreff, sondern freut sich auch über jüngere Mitglieder. „Sie bringen oft frische Impulse in die Gemeinschaft“, sagt die Vorsitzende Hilde Amrein. „Deshalb sollten sich auch Jüngere nicht scheuen, mitzumachen.“ Einige von ihnen haben sogar den Mut gefasst, selbst eine Gruppe zu gründen, um ihr Talent auch anderen zur Verfügung zu stellen, denn auch das ist jederzeit möglich. Wer eine Idee hat, kann sie anmelden. Der Verein setzt dann alles daran, sie zu realisieren, selbst wenn es Geld kostet.

Und auch das ist wichtig: Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist völlig kostenlos. Es wird nicht einmal ein Mitgliedsbeitrag erhoben – der Verein lebt von Spenden, die seine zufriedenen Mitglieder freiwillig geben.

Also nur Mut: Interessenten können sich bei Hilde Amrein informieren und anmelden: Telefon: 02446-3291.                                                           ush

Unser Bild zeigt auch ein paar jüngere Mitglieder des Vereins, die sich anstrengende Wanderungen zumuten. Foto: Brigitte Gfeller