Wer sehnt sich im Frühling nicht nach luftiger schöner Kleidung? In der Heimbachhilfe wird man fündig. Viele schöne Sachen sind im Angebot. Stöbern lohnt sich. Im Einzelnen: Außerdem: Die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten… Mehr
Heimatpreis für Hilde Amrein
Jedes Jahr findet in Heimbach eine besondere Ehrung statt: Bürgermeister Jochen Weiler lädt zur Verleihung des „Heimatpreises“ ein, der das ehrenamtliche Engagement von Vereinen, Gruppen und Bürgern würdigt. Diesmal wurde auch unsere Vorsitzende Hilde Amrein geehrt.
Wie Weiler betonte, ist Hildes vielfaches Engagement beispielhaft: Sie ist nicht nur seit mehr als zehn Jahren die 1. Frau der „Jungen Alten“, sondern arbeitet auch für Kinder und Jugendliche. Sie organisiert Ferienspiele, bringt den Kleinen das Schwimmen bei und erfreut mit dem „Elfenweg“ am Heimbacher Staubecken viele Spaziergänger.
Nicht zuletzt ist sie Mitinitiatorin der Vereinigung „Außergewöhnliche Frauen“ und steht damit Frauen mit Migrationshintergrund als Ansprechpartnerin zur Seite.
Unser oberes Foto zeigt Hilde Amrein mit Bürgermeister Jochen Weiler bei der Überreichung des „Heimatpreises“.

Die Bläsergruppe „Eifelblech“ umrahmte die Feststunde mit schmissigen Jazz-Stücken.

Auch die Jugendband „E’lite“ unter Leitung von Dirk Boltersdorf wurde mit dem „Heimatpreis“ ausgezeichnet und rockte zum Schluss die Veranstaltung. Fotos und Text: ush
Auf geht’s in die Fahrradsaison
Woran merken die sportlichen „Jungen Alten“, dass es tatsächlich Frühling wird? Wenn Walter Salentin zur ersten Fahrradtour einlädt. Sie führte nach Nettersheim, und er berichtet nachfolgend über den schönen Tag.
„Wir starteten um 10 in Düttling und waren mit 17 Personen unterwegs. Auf unserer Fahrt Richtung Voissel schien die Sonne von einem blauen Himmel. Herrlich zeigte sich die wunderschöne tiefgrüne Frühlingslandschaft, nur unterbrochen von hellgelben Rapsfeldern. Traumhafte Voraussetzungen.
Von Voissel ging die Fahrt weiter zur Wallentaler Höhe. Dort wurde eine erste Pause eingelegt. Weiter führte der Weg durch Kallerheistert und durch Kall über Sötenich. Dort ging es dann in den Wald, der uns eine völlig andere Landschaft bescherte..
Am Haus Dalbenden vorbei ging es nach Urft. Hier überquerten wir die Hauptstraße und fuhren durch das wunderschöne Rosental in Richtung Nettersheim. Unterwegs machten wir eine Rast am „Grünen Pütz“, der Wasserschöpfstelle der Römer an der Wasserleitung, die einst nach Köln führte.Von dort ging es weiter nach Nettersheim. Gegen 12 Uhr ließen wir es uns im Außenbereich des Cafes „zum Römerbrunnen“ zwei Stunden lang im Sonnenschein gut gehen.
Die Rückfahrt führte über einen anderen Weg nach Urft, Haus Dalbenden und Sötenich. In Kall angekommen, wurde noch eine Eisdiele in der Innenstadt aufgesucht, die uns mit leckerem Eis und Getränken versorgte.
Von hier aus ging es wieder zurück nach Düttling. Einige Teilnehmer waren von zu Hause mit dem Fahrrad nach Düttling gekommen und fuhren nun von hier aus wieder zurück nach Hasenfeld, Heimbach Hergarten und Vlatten.
Alle waren sich einig: Das war eine der schönsten Touren die wir bisher gemacht haben. Ohne Zwischenfälle oder gar Unfälle sind alle wieder zu Hause heil angekommen.“

An der Fahrt nach Nettersheim (Foto oben) nahmen 17 Radler teil. Eine Rast gehört immer dazu. Auf unserem Foto gibt es ein Eis in Kall.
Sicherheit geht über alles
Einn paar Tage zuvor hatte sich die Fahrradgruppe auf dem Parkplatz Schwammenauel fit gemacht. Mit Hilfe der Polizei Düren wurde das E-Bike-Fahren trainiert. Walter Salentin schildert, wie das Training abgelaufen ist:
„Gemeinsam mit der Polizei Düren haben wir ein Fahrsicherheitstraining absolviert für Pedelec und E-Bike. Dazu haben wir uns in Schwammenauel auf dem obersten Parkplatz getroffen. Die Polizei war mit drei Personen angereist und die Fahrradgruppe mit 13 Personen. Das alles bei herrlichstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.
Nach der Begrußung folgte ein halbstünger theoretischer Unterricht zu Schildern und Radwegen. Vor allem aber gab es wichtige Infos zum Verhalten mit der Gruppe im Straßenverkehr.In einem Parcour wurde dann das Verhalten in besonderen Situationen getestet und verbessert. Unter Anleitung ging es zunächst darum, möglichst enge Kurven um Hindernisse zu fahren. Dann mussten die Teilnehmer eine möglichst enge Kurve und eine schmale Stelle durchfahren, um dann vor Hindernissen plötzlich und stark zu bremsen. .
Geübt wurde auch das Überfahren von Hindernissen, wie z.B. Bordsteinkannten. Auch hier gab es wichtige und nützliche Tipps der Beamten.Weiterhin wurde eine wichtige und schwierige Situation geübt:. Das Anfahren in einer Steigung.
Den Beamten gelang es, mit Tipps und Hinweisen die Angst vor dieser Schwierigkeit zu nehmen. Alle übten fleißig und zum guten Schluss waren alle in der Lage, das Anfahren am Berg gut zu schaffen.
Nach 2,5 Stunden war der Sicherheitsfahrunterricht beendet, und alle waren sich einig, dass dies ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit in der neuen Fahrradsaison war.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Polizei Düren, besonders an Frau Breuer, die diese Aktion möglich gemacht hat.“

Das Verkehrssicherheitstraining in Schwammenauel wurde rege genutzt.

Achtung, die Elfen kommen
In wenigen Wochen wird der Dschungelpfad wieder zum Elfenweg. Die Vorbereitungen haben begonnen, und erstmals sind auch die „Jungen Alten“ dabei. Sie integrieren die Idee in die Vereinsaufgaben als förderungswürdiges Projekt, das ab sofort Spendenquittungen möglich macht.
Wer in diesen Frühlingstagen am Dschungelpfad spazieren geht, sollte die Ohren spitzen: Hier und da raschelt es im Gestrüpp, ein leises Zirpen ist zu hören, hinter einem Baumstamm klackert es und Blätter rascheln.
Wer all das nicht hört, sollte die Heimbacher Kinder befragen. Sie haben schon lange entdeckt, dass am Stausee Geheimnisvolles passiert, und sie haben dafür einen Namen: Elfen. Die Elfen kommen aus ihren Winterhöhlen, um im warmen Sonnenlicht zu baden.
Sie sind winzig klein und überaus scheu. Nur wer Geduld hat, kann sie sehen und mit ihnen sprechen, aber sie können mit einem schönen Zuhause begrüßt werden. Und das ist für zwölf Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren ein ganz besonderes Vergnügen. Sie trafen sich bei Hilde Amrein und bastelten Häuser, Schlösser, Brunnen, Gärten, Tore und Teiche, damit die Elfen den Sommer in Heimbach genießen können.
Mit Hilfe der Kinder wird der Dschungelpfad in wenigen Wochen wieder zum Elfenweg, so wie er auf dem oberen Foto zu sehen ist. Und damit das klappt, haben die Initiatorinnen des Projekts, Hilde Amrein, Claudia Lüth und Marion Winkel-Wergen, mit den Kindern alle Hände voll zu tun. Florian bastelt für die Elfen einen kleinen Herd samt Kochtöpfen, Pina bestückt ein Stück Holz mit Häuschen, Lena entwirft einen Froschteich und sucht einen Platz für den Igel, der gerne mit den Elfen zusammenwohnen möchte. In der Werkstatt hilft Manfred Amrein den Jungs, Brunnen zu basteln. Dafür werden Holzstückchen verleimt, und zu guter Letzt baumelt ein Fingerhut als Eimer über dem runden Wasserspender.
Schon zum fünften Mal wird in Heimbach zum Elfenspaziergang eingeladen. „Wir haben die Idee erstmals realisiert, als die Ferienfreizeiten ausgefallen sind“, erzählt Hilde Amrein. Das Projekt hat mittlerweile viel Resonanz gefunden, Presse, Fernsehen und Rundfunk haben schon über den Heimbacher Elfenweg berichtet. Viele Familien kommen von weither, um die Elfenhäuschen zu bewundern, denn beim Spaziergang am Stausee ist es eine Riesenfreude, hinter Büschen und Bäumen ein schönes Elfenheim zu entdecken. Allein im letzten Jahr füllten die Spaziergänger neun Gästebücher mit Dank und guten Wünschen.Und die Mitinitiatorin des Projekts, Marion Winkel-Wergen, hat sich so sehr in die Elfen verliebt, dass sie die zarten Wesen in ihrem Atelier häkelt.
In diesem Jahr haben sich auch die „Jungen Alten“ erstmals für die Idee begeistern lassen. Der Verein integriert und fördert ab sofort den Elfenweg als Projekt und garantiert, dass etwaige Gönner mit einer Spendenquittung bedacht werden können. Schließlich wird für das Bastelmaterial Geld benötigt. Eine tolle Idee für Heimbach. ush

Die Vorsitzende der „Jungen Alten“, Hilde Amrein, hat nun auch den Elfenweg unter die Fittiche des Vereins genommen. Zusammen mit Leonie verwandelt sie dicke Äste in Elfenhäuser.

Claudia Lüth ist eine Frau der ersten Stunde am Elfenweg. Hier sucht sie mit Lena (vorne) und Ella Dekoration für die Häuschen aus.

Marion Winkel-Wergen (rechts) hat sich auch als Künstlerein den Elfen verschrieben. Hier arbeitet sie mit Regina Müller an der Dekoration der Elfenhäuschen.

Manfred Amrein bastelt mit den Jungs schöne Brunnen.

Pina hat ein Stück Holz mitgebracht, auf das sie Häuschen für die Elfen setzt.

Malen für die lieben Elfen: Malin, Pina und Hanna (von links nach rechts).

Welche Blume gefällt den Elfen wohl am besten?

So hübsch sah es im vorigen Jahr am Elfenweg aus.
Text und Fotos: Ulrike Schwieren-Höger
Achtung Betrug!
Ein heikles Thema hatte sich Kriminalobermeister Heiko Fahrenkrug (Foto oben) ausgesucht. Er ist Experte für Verbrechen, die im Internet, per E-Mail oder mit Schocktelefonanrufen Angst und Schrecken verbreiten. Auch von falschen Polizisten und Taschendieben weiß er zu berichten, und zeigt Fälle auf, die Tag für Tag die Nachrichten bestimmen.
Grund genug, für den stellvertretenden Vorsitzenden der „Jungen Alten“, Walter Schöller, diesen Kenner der Szene zu einem Vortrag ins EvA-Gemeinschaftszentrum einzuladen. Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht: Mit eindringlichen Powepointpräsentationen zeigte Heiko Fahrenkrug die miesen Machenschaften der Betrüger auf. Nicht nur das. Mit einfachen Ratschlägen machte er die Besucher auf die Gefahren aufmerksam und nannte Maßnahmen, um sich zu schützen.
Auch die Fragen der Besucher wurden ausführlich behandelt. Vereinzelt schilderten Betroffene ihe Erlebnisse, die sie mit unliebsamen Betrügern gemacht hatten. Am Ende gab es reichlich Infomaterial zum Mitnehmen, u.a. eine 70seitige Broschüre mit dem Titel „Im Alter sicher leben“, in der zahlreiche Schutzmöglichkeiten aufgezeigt werden.





Wenn Herz und Seele singen
Zum gemeinsamen intuitiven Singen trafen sich rund 30 Besucher auf Einladung von Caroline Lauscher, die im Rahmen ihrer Meditationsabende erneut Clara Flaksmann (Foto oben) engagiert hatte. Innig war die Stimmung, intensiv das Lebensgefühl, als mit den Tönen tiefe Gefühle geweckt wurden. Harmonie verband die Sänger im Saal der EvA – ein erfüllendes Erlebnis.



Chansons auf gut Kölsch
Die Sängerin Gaby Koof hatte im vergangenen Jahr bei den „Jungen Alten“ viel Erfolg. Ihr ganz persönlicher Blick auf Hildegard Knef fand viel Beifall. Ein Grund, sie für Samstag, den 25. April, 19 Uhr, wieder in die EvA einzuladen, zusammen mit ihren hervorragenden Musikern Andreas Lasonczyk am Klavier und Gerd Brenner am Kontrabass. Unter dem Titel „Lieder, die mich tragen – Chansons meines Lebens von Valencia bis Kölle“, werden auch diesmal Songs von Hildegard Knef zu hören sein, aber auch von Klaus Hoffmann und anderen, die Gaby Koof auf ihrem Lebensweg beeindruckt und auch zu eigenen Songs animiert haben. Einige Stücke trägt sie mit seidenweicher Stimme auf Kölsch vor. Wir dürfen uns überraschen lassen. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Spenden sind willkommen.

Irisch singen, Kölsch trinken
Konzert mit Stefan (Gitarre, Gesang) und Birgit (Akkordeon, Dudelsack, Gesang).
Lasst euch von Stefan und Birgit auf die Grüne Insel Irland entführen. Hört gefühlvolle Balladen, bekannte Trinklieder und mitreißende Instrumentalstücke und genießt ein leckeres Getränk eurer Wahl.
Zum Konzert in der ehemaligen evangelischen Kirche ‚EvA am Schönblick‘ in Heimbach laden „Die Jungen Alten Heimbach e.V.“ im Jubiläumsjahr ihres 20. Bestehens ein. Samstag, 27.06.2026, 19:00 Uhr. EvA am Schönblick, Schönblick 14, 52396 Heimbach. Eintritt frei – Spenden willkommen.

Eine Öffnung zum Himmel
Seit heute sind in der Pfarr- und Wallfahrtskirche zur Heiligen Brigida in Kreuzau-Untermaubach die obigen Taufbilder unseres Beiratsmitglieds Caroline Lauscher zu sehen.
Das erste Bild symbolisiert das Wasser als zentrales Element des Lebens. Es steht für Reinigung und Erneuerung, für ein neues Leben in Christus.
Das zweite Bild, die Taufkerze, ist Sinnbild für die Erleuchtung durch das Licht Gottes, das den Täufling auf seinem Weg begleitet.
Das dritte Bild symbolisiert die Taufe als die Öffnung zum Himmel. Die Verbindung mit Gott wird als weißer Strahl gezeigt, der aus der Höhe auf den Täufling herabfällt.
Ein Frühstücksdankeschön für den Beirat
Die Mitglieder unseres Beirats sorgen das ganze Jahr über dafür, dass bei den „Jungen Alten“ „der Laden läuft“. Sie laden zu vielen Aktivitäten ein. Alle Angebote sind kostenfrei. Die Gruppenleiter arbeiten vollkommen ehrenamtlich.
Allerdings gibt es einmal im Jahr ein großes „Dankeschön“ für die unermüdliche Arbeit. Diesmal war es wieder die Einladung zu einem gemeinsamen Frühstück. An den reich gedeckten Tischen der „Jägerstube“ durfte einen Sonntagvormittag lang getafelt werden. Draußen war das Wetter trüb, aber drinnen herrschte gute Stimmung.
Voller Zuversicht schauen alle ins neue Jahr, zumal 2026 sogar mit mittlerweile fast 300 Mitgliedern 20-jähriges Bestehen der „Jungen Alten“ gefeiert werden kann. Das soll uns erst einmal einer nachmachen.
Unser Foto zeigt die Frühstücksrunde bei „Kafila“.
Mantren, Spirituals und Traditionals am 23. März
Anfang Februar hatte Caroline Lauscher im Rahmen ihrer Meditationsabende Clara Flaksmann eingeladen, um mit ihr und mit uns Mantren, Spirituals und Traditionals zu singen. Leider musste die Veranstaltung aus Krankheitsgründen ausfallen. Sie wird nun nachgeholt am Montag, 23. März, 19 Uhr, in der EvA. Das Ziel ist nicht, besonders schön zu singen, sondern in die Lieder einzutauchen. Clara Flaksmann freut sich, mit ihren Besuchern gemeinsam heilsam zu singen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns aber über eine Spende.













