Herrliche Spargel- und Erdbeerzeit

Diesmal war es besonders schmackhaft: Eine Spargeltarte, eine Erdbeertorte und Topfenknödel mit Erdbeeren und Vanillesauce standen auf dem Speiseplan. Damit hatten die Leiterinnen der Kochgruppe, Inge Wergen und Ursula Küpper, bei ihren fünf Köchinnen und einem Koch großen Erfolg. Sie waren begeistert von dem Angebot. Zumal die Tischdekoration nach getaner Arbeit den guten Appetit noch erhöhte. Rosa Nelken erblühten neben zartem Schleierkraut. Lecker, Lecker, war die einhellige Meinung. Ein Gaumen- und ein Augenschmaus. Unser Foto oben zeigt die Gruppe nach getaner Arbeit.

So festlich war der Tisch in der EvA gedeckt.

Die Spargeltarte schmeckte allen.

Erdbeertorte einmal anders zubereitet.

Heimbachhilfe auf Hausener Flohmarkt

Zum ersten Mal waren einige Mitarbeiterinnen der „Heimbachhilfe“ beim Hausener Flohmarkt aktiv. An ihrem attraktiven Stand boten sie Kleidung, Spielzeug und andere Dinge des täglichen Gebrauchs an. Am Ende des Tages gab es strahlende Gesichter: „Unsere Aktion war ein Erfolg“, sagt Gruppenleiterin Inge Wergen. „Wir konnten viel Aufmerksamkeit erzielen und freuen uns, dass sich die Mühe gelohnt hat. Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben.“

Zur Zeit macht es besondere Freude, die Kleiderstube an der Hengebachstraße 8 zu besuchen.

Neu im Angebot:

Schöne Sommerkleidung für alt und jung
Kommunionskleid in Größe 134
Gut erhaltenes Damenrad mit Gangschaltung
Kinderschreibtischstuhl
Kinderauto
Puppenwagen
Fahrradsitze

Stöbern lohnt sich für alle. Der Erlös der „Heimbachhilfe“ kommt zwar ausschließlich Mitbürgern zugute, die mit jedem Cent rechnen müssen, aber einkaufen darf jeder, und jeder ist willkommen. Schauen Sie vorbei. Das Team freut sich auf Sie. ush/ Foto: Walter Schöller

Unvergesslicher Osterspaziergang

Überall grünte und blühte es: Der Heimbacher Wald präsentierte sich im schönsten Kleid, und die Walkerinnen um Brigitte Gfeller ließen es sich nehmen, selbst zu Ostern die Wanderschuhe anzuziehen und über den Kirschblütenweg zu gehen. „Das war unvergesslich“, war anschließend die einhellige Meinung. Ein Frühlingstraum, wie unser Foto beweist.

Heimatabend mit Cantalyra

Eine Liebeserklärung an die Landschaft, die Kultur und die Menschen der Eifel will „Cantalyra“ (unser Foto) abgeben. Auf Einladung der „Jungen Alten“ kommt die Band am Freitag, 6. Mai, 19 Uhr, in die EvA, evangelische Kirche am Schönblick. Die Musiker erzählen Geschichten und singen Lieder zum Thema Heimat. Der Eintritt zum „Heimatabend“ ist frei. Gäste sind willkommen.                                                 ush

Fit sein ist das halbe Leben

Wer zwei Mal die Woche bis zu fünf Kilometer marschiert, darf zwischendurch auch eine zünftige Rast einlegen. Das ließ sich die Walking-Gruppe unter Leitung von Brigitte Gfeller nicht zwei Mal sagen: Während einer Wanderung in Hergarten schmeckte das Picknick noch einmal so gut.

Dass der regelmäßige Marsch an der frischen Luft gesund und fit erhält, beweisen die Gruppenmitglieder Karin Breuer und Ingrid Kau (stehend in der Bildmitte), die in diesen Tagen ihren 80. Geburtstag feiern können, und in den letzten Jahren kaum eine Walking-Runde ausgelassen haben.

Wir sagen „Herzlichen Glückwunsch“ und noch viel Freude beim Wandern in den schönen Heimbacher Wäldern.

Es spukt im Zitterwald

Auf Einladung der „Jungen Alten“ besuchte die Märchenerzählerin Lotte von der Inde Heimbach

Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Die Märchenerzählerin Lotte von der Inde lächelt. Sie weiß, dass alte Geschichten von wilden Tieren, Spukhäusern und Unholden noch immer verzaubern, wenn sie richtig erzählt werden. Und sie weiß, wie sie die Menschen in Bann ziehen kann: Mit Worten, die Urängste berühren.

Auf Einladung der „Jungen Alten“ wanderte Lotte von der Inde mit ihren Zuhörern durch den Heimbacher Wald, und – wie es der Zufall wollte – erlebten sie schon auf den ersten Metern eine Schrecksekunde: Am Wegesrand lag ein junges, totes Reh mit einer blutigen Biss-Spur am Hals. „Der Wolf hat das arme Tier gerissen“, war die einhellige Meinung, und Beklemmung machte sich breit. Kann es sein, dass ER tatsächlich wieder durch die Heimbacher Wälder streift?

Lotte von der Inde griff den Faden auf, erzählte von der Wölfin, die sich in einen jungen Mann aus Thum verliebt hatte und für ihn ihren Wolfspelz ablegte, um zwölf Jahre lang an seiner Seite zu leben – glücklich, bis zu dem Tag, als ihr Freiheitsdurst und ihre wilde Seele wieder geweckt wurden…

Es liegt ein Zauber auf diesen alten Geschichten, zumal sie oft in einem erlösenden Lachen enden. Wer glaubt denn noch, dass es in einem alten Heimbacher Haus spukt oder dass das Hövelsmännchen bis in alle Zeit im Kermeter sein Unwesen treiben muss?

Aber es ist anregend, sich noch einmal berühren zu lassen von Lotte von der Inde, die die alte, fast vergessene Tradition des Erzählens hütet und am Heimbacher Labyrinth ein mittelalterliches Lied singt, das – so will es die Legende – den Feind in die Flucht getrieben haben soll.

In der Gaststätte „Kafila“ endete die Märchenexpedition. Und dort erzählte Lotte von der Inde die Geschichte von den beiden jungen Burschen, die nicht glauben wollten, dass es im Zitterwald bei Udenbreth spukt. Betrunken zogen sie nachts los, um grölend und lachend eine junge Buche zu fällen. Doch mit jedem Schlag verdichtete sich der Wald, es war ein Rauschen und Dröhnen zu hören, ein Ächzen und Schlagen. Panisch ergriffen die Burschen die Flucht und warnten fortan alle davor, dem Zitterwald zu nahe zu kommen.

„Zurzeit wird in unseren Wäldern viel Holz gefällt“, schloss Lotte von der Inde, alias Susanne Lachnit ihre Geschichte. „Es heißt, Fällungen verjüngten den Wald. Die alten Geschichten sagen etwas Anderes. Am besten lassen wir unsere Wälder in Ruhe. Sie wissen auch ohne jeden Eingriff, was gut für sie ist – und für uns.“                                  ush

Die Märchenerzählerin Lotte von der Inde (rechts) war auf Einladung der „Jungen Alten“ nach Heimbach gekommen, um bei einem Waldspaziergang mehr als 20 Zuhörern uralte Geschichten zu erzählen.   
Im Heimbacher Labyrinth sang Lotte von der Inde ein mittelalterliches Lied.
Welche Gefühle entstehen, wenn man durch ein Labyrinth geht? Einige Teilnehmer des Märchenspaziergangs wollten es wissen und folgten den Wegen des Heimbacher Labyrinths, das nach den Plänen des berühmten Vorbilds in Chartre gebaut worden ist.

Mit dem Roller unterwegs

Jahrelang hat unser Mitglied Hildegard Kremers zwei Kegelgruppen geleitet, und auch als Theaterspielerin konnte sie immer wieder begeistern. Meistens eilte sie mit dem Auto von Ort zu Ort, aber damit ist jetzt Schluss.

Doch das heißt keineswegs, dass sie nicht mehr mobil ist. „Ich bin nun viel mit dem Elektroroller unterwegs“, sagt sie stolz. „Mit meinen 15 PS und meinem Verkehrskennzeichen darf ich zwar über Straßen fahren, aber ich bevorzuge die Bürgersteige und meide den hektischen Autoverkehr. Es ist ein ganz neues Vergnügen für mich.“

Man sieht: Auch wer im Alter auf den Autoführerschein verzichtet, kann sich in Heimbach fortbewegen, Einkaufen gehen oder an Gruppentreffen der „Jungen Alten“ teilnehmen. Gewusst wie: Hildegard, die mobile Rentnerin, macht es vor.

Kaffee, Kuchen, Kino

Fröhlich war die Stimmung beim 1. Kaffee-Klatsch-Kino, zu dem die „Jungen Alten“ in Kooperation mit „Heimbach-Kino“ in den Palas der Burg eingeladen hatten. Auf dem Programm stand „Isch kandidiere“, ein Film mit dem Kabarettisten Hape Kerkeling, alias Lokalreporter Horst Schlämmer, der nichts weniger als Bundeskanzler werden wollte.

Der Streifen aus dem Jahr 2009 zeigte auch eine Reihe prominenter Politiker, die es mittlerweile in höchste Staatsämter geschafft haben: Claudia Roth etwa, oder Cem Özdemir. Auch wenn Schlämmer nicht Bundeskanzler wurde, durfte viel gelacht werden bei Kaffee, Kuchen und Kino.

Und auch ein wenig Nachdenklichkeit machte sich breit. „Der Film ist sehr aktuell“, war die Meinung einiger Gäste des Filmnachmittags. „Einige unserer Spitzenpolitiker haben auch nicht viel mehr Qualifikation als dieser Horst Schlämmer.“ Foto: Walter Schöller

Sonderverkauf in der Kleiderstube

Stöbern ist erlaubt: Vom 6. Januar bis 17. Februar findet in der Kleiderstube der Heimbachhilfe ein Sonderkauf statt. Kinder- Damen- und Herrenkleidung kann besonders günstig erworben werden. Das Lager soll für die Frühjahrs- und Sommermode geräumt werden. Jeder ist herzlich willkommen. 
Die Kleiderstube der „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“  ist regelmäßig an jedem Donnerstag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr an der Hengebachstraße 8 geöffnet. Telefonisch ist die Vereinigung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446/ 3471, Franziska Gerkowski, Telefon: 02446/ 809892 und Marianne Schimang, Telefon: 3786.  

Ein Fest am Nikolaustag

Normalerweise treten sie emsig in die Pedale. Selbst Wind und Wetter können sie nicht von ihren Radtouren abhalten. Diesmal allerdings war alles anders. Die Mitglieder der Fahrradgruppe von Hans-Peter Klein trafen sich am Nikolaustag in geselliger Runde, um zum Jahresabschluss über die Touren des vergangenen Jahres zu fachsimpeln und neue Abenteuer zu planen.

Zum guten Schluss bekam Hans-Peter ein Geschenk für die gute Planung und Betreuung der Touren. Und er revanchierte sich mit kleinen, selbst gebastelten Geschenken bei seinen Mitstreitern. Beim Abschied versprachen sich alle eins: Nach der Winterpause geht es Anfang April wieder auf Tour. Wenn das kein Grund zur Vorfreude ist…

Hans-Peter Klein freute sich, dass fast alle Teilnehmer seiner Fahrradgruppe zum Jahresabschlussfest gekommen waren.