Küchenmaschine preisgünstig abzugeben

Die „Heimbachhilfe“ mit besonderen Schnäppchen 

Die Heimbachhilfe bietet ein paar ganz besondere Schnäppchen an: Im Angebot ist eine neue, noch verpackte Bosch Mum Küchenmaschine. Außerdem können zwei gut erhaltene Kinderwagen, eine Gitarre und ein Badewannenlift preiswert erworben werden.
Achtung: Bitte keine Sommerkleidung mehr abgeben. Das Lager ist gut gefüllt mit schönen, äußerst preiswerten Textilien. Stöbern lohnt sich.

Eine freudige Nachricht: Die Zusammenarbeit zwischen den Heimbacher ehrenamtlichen Gruppen klappt bestens: Nachdem das „Team Kreisverkehr“ während der Hochwasserkatastrophe eine Sammelaktion für Schulkinder des Schleidener Tals gestartet hatte, waren viele schöne Schulranzen gespendet worden. Einige davon wurden im Katastrophengebiet nicht benötigt. Sie gingen an die Heimbachhilfe und dort konnten vier Schulkinder mit den tollen Ranzen (Foto) glücklich gemacht werden. Ein Dank an alle Helfer.

Die Kleiderstube der „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“  ist wieder regelmäßig an jedem Donnerstag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Vereinigung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446/ 3471, Franziska Gerkowski, Telefon: 02446/ 809892 und Marianne Schimang, Telefon: 3786.

Wer häkelt Rosen der Hoffnung?

Ab 12. September ist in der Schmidter Kirche St. Hubertus eine soziale Skulptur der Künstlerin Caroline Lauscher zu sehen  – Auch „Junge Alte“ beteiligen sich an dem Projekt

Ende 1944 erlangte das Höhendorf Schmidt traurige Berühmtheit. Westlich der Rurtalsperre gelegen, war es das wichtigste strategische Ziel der Alliierten auf ihrem Eroberungsfeldzug durch Deutschland. Doch bei der „Battle for Schmidt“ erlitten die Amerikaner schwere Verluste, als sie in das Feuer der Abwehr gerieten. Die deutschen Soldaten hatten sich in Bunkern verschanzt und überraschten den Feind in den dichten Wäldern mit dem unerbittlichen Trommelfeuer der Artillerie.

An diese „Dornen der Vergangenheit“ will eine Roseninstallation der Schmidter Künstlerin Caroline Lauscher (Foto) erinnern. „In Folge eines Krieges sind alle Menschen über Generationen von den schlimmen Auswirkungen betroffen. Diese tiefen Einschnitte im Leben unserer Gesellschaft mit kollektiv traumatischen Folgen wollen angeschaut werden“, sagt sie.

Die Roseninstallation ist eine soziale Skulptur, die Häkelnde verbindet. Auf Bitte der Künstlerin haben sich viele Menschen an dieser Arbeit beteiligt und farbenfrohe Wollrosen gehäkelt, die Hoffnung schenken für eine bessere, gemeinsame Zukunft: „Da haben die Dornen Rosen getragen…“

Welcher Ort könnte besser geeignet sein, als die Kirche St. Hubertus in Schmidt, um diese Roseninstallation sichtbar zu machen? Im und am dortigen Friedensraum werden sie ab dem 12. September zu sehen sein und ein kraftvolles Zeichen setzen, das Tod und Verderben in Trost und Hoffnung verwandelt. Eine zweite Installation ist in einem der Bunker (Foto unten) in unwegsamem Gelände errichtet worden. Dort, wo 1944 Soldaten hofften, bangten, verzweifelten und von Angst getrieben, jedem neuen Tag entgegen sahen, erblühen nun mitten in der Wildnis Rosen der Gemeinschaft.

Die Installation in Schmidt ist bereits die zweite soziale Skulptur, die Caroline Lauscher präsentiert. Im Mai setzte sie im Dürener Muttergotteshäuschen ein mächtiges Zeichen des Trostes gegen die Schrecken der Pandemie.

„Ich möchte auch in den nächsten Monaten an verschiedenen Orten mit Wollrosen eine symbolische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, von Verletzung und Heilung aufzeigen“, sagt sie. „Inspiriert zu dieser Arbeit hat mich ein Satz aus dem Lied ‚Maria durch ein Dornwald ging’. Ich bin dankbar, dass so viele Menschen diese Idee mittragen und sich mit ihrer Häkelarbeit zum großen Ganzen verbinden.“  

Auch einige Mitglieder der „Jungen Alten“ häkeln Rosen der Hoffnung. Wer noch an dem Projekt teilnehmen möchte, ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Weitere Informationen: carolinelauscher@web.de. Telefon: 02474-9982320.

                                                                                              

    

Hilfe in der Not

Die „Heimbachhilfe“ hat wieder ihre Pforten geöffnet – Spenden für die Flutopfer

Eigentlich sollte alles ganz ruhig vonstatten gehen: Die Mitglieder der „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ hatten sich zu einem geselligen Frühstück getroffen (unsere Fotos), um die Gründerinnen der Einrichtung, allen voran Hilde Kleinschmidt und Karin Breuer, zu verabschieden und die neue Leiterin Inge Wergen zu begrüßen. Zudem wollte sich das Team auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereiten, denn die Einrichtung ist nach der langen Coronazeit wieder regulär geöffnet.

Doch als sich wenige Tage nach dem Treffen die Nachrichten über die Flutkatastrophe verbreiteten, beschlossen Inge Wergen, Franziska Gerkowski, Adelheid Blodau und Ivonne Wawer spontan, die Kleiderstube zu öffnen und Hilfspakete zu packen. Ungezählte Mitbürger kamen und spendeten für die Opfer der Flutkatastrophe, darunter auch Kinder, die ihre Spielsachen abgaben, um helfen zu können. Am Ende des Tages hatte das Team 50 Umzugspakete mit Hilfsgütern gepackt. In drei kleinen Bussen und zwei Privatwagen wurden die Sachspenden in ein Sammellager der Grundschule Embken gebracht, von wo aus die Reise in die Notgebiete  weiter führte.  

Die Kleiderstube der „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“  ist wieder regelmäßig an jedem Donnerstag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Vereinigung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446/ 3471, Franziska Gerkowski, Telefon: 02446/ 809892 und Marianne Schimang, Telefon: 3786.

Gitarrenkonzerte in der EvA

Im September und Oktober wird es wieder Gitarrenkonzerte in EvA am Schönblick geben. Junge Könner ihres Fachs werden dann klassische und moderne Werke präsentieren. „Wir freuen uns, endlich wieder Konzerte anbieten zu können“, sagt Gabriele Bolender, die die Veranstaltungen als Koordinatorin für Gemeinwesenarbeit organisiert und eng mit den „Jungen Alten“ zusammen arbeitet.

Wie in der Vergangenheit werden von den Solisten nach den Konzerten auch wieder Meisterkurse angeboten. Anfänger und Fortgeschrittene können sich dann unter Anleitung der Profis weiterbilden.

Da wegen der Corona-Pandemie nur eine begrenzte Platzzahl zur Verfügung steht, sind jetzt schon Anmeldungen möglich bei Gabriele Bolender. Telefon: 0171 33 999 85 oder projekte@eva-gepflegt.de

Hilfe in der Not

Die „Heimbachhilfe“ öffnet am 5. August wieder ihre Pforten – Spenden für die Flutopfer

Eigentlich sollte alles ganz ruhig vonstatten gehen: Die Mitglieder der „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ hatten sich zu einem geselligen Frühstück (unsere Fotos) getroffen, um die Gründerinnen der Einrichtung, allen voran Hilde Kleinschmidt und Karin Breuer, zu verabschieden und die neue Leiterin Inge Wergen zu begrüßen. Zudem wollte sich das Team auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereiten, denn am 5. August wird die Einrichtung nach der langen Coronazeit wieder regulär eröffnet.

Doch als sich wenige Tage nach dem Treffen die Nachrichten über die Flutkatastrophe verbreiteten, beschlossen Inge Wergen, Franziska Gerkowski, Adelheid Blodau und Ivonne Wawer spontan, die Kleiderstube zu öffnen und Hilfspakete zu packen. Ungezählte Mitbürger kamen und spendeten für die Opfer der Flutkatastrophe, darunter auch Kinder, die ihre Spielsachen abgaben, um helfen zu können. Am Ende des Tages hatte das Team 50 Umzugspakete mit Hilfsgütern gepackt. In drei kleinen Bussen und zwei Privatwagen wurden die Sachspenden in ein Sammellager der Grundschule Embken gebracht, von wo aus die Reise in die Notgebiete  weiter führte.   

Die Kleiderstube der „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“  ist ab 5. August wieder regelmäßig an jedem Donnerstag von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Vereinigung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446/ 3471, Franziska Gerkowski, Telefon: 02446/ 809892 und Marianne Schimang, Telefon: 3786.

Gruppen treffen sich wieder

Leider kann sich die Spielegruppe nicht wie geplant am Dienstag, 10. August, in der Terrasse am See treffen. Das Hochwasser hat den Seerandweg geschädigt, der Zugang ist schwierig. Aber die Handarbeitsgruppe unter Leitung von Karin Breuer nimmt die Arbeit wieder auf. Am Mittwoch, 11. August, 15 Uhr, findet das erste Treffen in der EvA, evangelische Kirche am Schönblick, statt. Die Nordic-Walking-Gruppe ist schon seit einigen Wochen auf schönen Wegen rund um Heimbach unterwegs: Sie trifft sich mittwochs um 9.15 Uhr und montags um 15.45 Uhr. Informationen erteilt Brigitte Gfeller, Telefon: 02446/ 911314. 
Alle Teilnehmer hoffen, dass es möglich sein wird, auch die kommenden Treffen in gewohnter Regelmäßigkeit durchführen zu können.                                    

Neue Gesichter in der „Heimbachhilfe“

In der „Heimbachhilfe“ geht eine Ära zu Ende: Hilde Kleinschmidt hat die Leitung der Einrichtung im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ abgegeben. Und auch Karin Breuer, ebenfalls eine Mitbegründerin der Gruppe, legt ihre Arbeit nieder. Mit der Wiedereröffnung am 5. August wird Inge Wergen die Gesamtleitung übernehmen. Grund genug für einen kleinen Rückblick:

2009 war es so weit: Hilde Kleinschmidt, Karin Breuer und die damalige Vorsitzende der „Jungen Alten“, Margret Bidaoui, hatten in Zusammenarbeit mit der Stadt Heimbach geeignete Räume gefunden: An der Hengebachstraße 8 wurde renoviert – weitestgehend mit Spendengeldern, in Eigenarbeit und mit Unterstützung befreundeter Handwerker.

Am 5. März 2009 konnte die Kleiderstube bei einem „Tag der offenen Tür“ vorgestellt werden. Seitdem gehen rund 20 Mitarbeiterinnen mit viel Elan ans Werk.

„Von Anfang an wollten wir helfen, wo wir konnten“, sagt Hilde Kleinschmidt, die nach einer Anfrage vom Grundsicherungsamt der Stadt den Anstoß gegeben hatte, die Einrichtung unter dem Dach der „Jungen Alten“ ins Leben zu rufen.  

Bis heute findet die „Heimbachhilfe“ Anklang. Hier können äußerst preiswert Kleider, Kleingeräte für den täglichen Gebrauch sowie Kindersachen und Spielzeug gekauft werden.

Mit ihrer Weihnachtsaktion verteilt die Einrichtung in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt Gutscheine an Heimbacher, die mit jedem Cent rechnen müssen, um das Fest für sie sorgloser zu machen. 

Diese Arbeit will Inge Wergen als Leiterin fortsetzen: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe, dass wir vielen Menschen eine Freude machen können mit unseren tollen und günstigen Angeboten“, sagt sie.

Mit Hilde Kleinschmidt und Karin Breuer scheiden auch Christel Tings, Ute Pütz und Silvia Dobelke aus. Stattdessen kommen Inge Wergen, Marlene Küpper, Margot Thurm und Marja Schöller ins Team. Die „Jungen Alten“ danken allen Mitarbeiterinnen für ihre langjährige Arbeit. Ohne ihr Engagement hätte die Einrichtung nicht solch eine große Beliebtheit in der Stadt erzielen können.

Wichtig: Derzeit sind drei Kinderwagen und Kindersitze im Angebot. Sie können auch schon vor der Wiedereröffnung der „Heimbachhilfe“ günstig abgegeben werden. Interessenten wenden sich bitte an Inge Wergen, Telefon: 02446/ 3471. Ab 5. August ist die Kleiderstube wieder regelmäßig an jedem Donnerstag von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Jeder ist willkommen.

Unser Foto zeigt die bisherige Leiterin der „Heimbachhilfe“, Hilde Kleinschmidt (rechts), und ihre Nachfolgerin Inge Wergen.

Verkehrstraining für die Fahrradgruppe

Immer mehr, immer sorgloser: Die freie Fahrt mit Pedelecs findet viele Anhänger – auch unter älteren Menschen. Nach Auskunft von Birgit Breuer von der Kreispolizeibehörde steigt die Zahl der Unfälle auch im Kreis Düren an. Wurden 2019 noch 29 Unfälle registriert, waren es 2020 schon 45. Und auch in diesem Jahr kann keine Entwarnung gegeben werden. Grund genug für die Fahrradgruppe der „Jungen Alten“ unter Leitung von Hans-Peter Klein einmal über die Risiken nachzudenken und die eigene Fahreignung zu überprüfen.

Unterstützung hatte sich die Gruppe von berufener Stelle gesichert: Polizeihauptkommissarin Birgit Breuer und Polizeioberkommissar Ulrich Hufnagel von der Verkehrsunfallprävention unterrichteten elf Wissbegierige auf dem Parkplatz am Seehof über alle Probleme rund ums Pedelec und luden zu kniffligen Fahrübungen ein.

Deutlich wurde: Vorsicht und Rücksicht sind die wichtigsten Grundlagen für jeden, der sich zutraut, ein Pedilec zu fahren. Immerhin ist die Grundgeschwindigkeit erhöht: Bis zu 25 km/h können die beliebten Fahrräder leisten, und sie sind damit schneller, als ein normales Rad. Kein Problem, wenn man mit Ruhe und Übersicht am Verkehr teilnimmt, die neuen Fahrrad-Verkehrsschilder beachtet und mit Bedacht jede Gefahrenstelle registriert.

Wie wichtig es ist, das Pedelec auch gut zu beherrschen, zeigten die Fahrübungen: Die „Jungen Alten“ mussten Hindernisse umrunden, enge Kurven fahren, Engstellen durchfahren, Notbremsungen leisten und einhändig fahren. „Diese Gruppe ist fit“, war das Fazit von Ulrich Hufnagel nach getaner Arbeit. Hans-Peter Klein hat es gefreut: Er ist dabei, schöne Sommertouren für die „Jungen Alten“ auszuarbeiten. Unser Bild oben zeigt die Gruppe am Beginn der Ausbildung.   

Auch ein wenig Verkehrsunterricht mit neueren Schildern gehörte zur Unterrichtung.
Hindernisse mussten umrundet, enge Kurven gefahren werden.
Polizeihauptkommissarin Birgit Breuer registrierte die Teilnehmer. Rechts im Bild Gruppenleiter Hans-Peter Klein.

                                 

Musikgruppe trifft sich wieder

Endlich ist es wieder so weit: Frank Ledig freut sich schon heute darauf, seine Sing- und Musikgruppe im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ wieder einladen zu können. Das erste Treffen nach der langen Corona-Pause findet an einem ungewöhnlichen Ort statt: Am Dienstag, 6. Juli, 15.30 Uhr, soll „Haus Diefenbach“ an der Brementhaler Straße 44 mit Akkordeonmusik und fröhlichem Gesang bereichert werden. Ein weiteres Treffen ist für Dienstag, den 17. August, 15.30 Uhr, in EvA am Schönblick geplant. Jeder, der Lust hat, mitzumachen, ist herzlich eingeladen. Unser Bild zeigt die Gruppe mit Frank Ledig (rechts im Bild) bei einem der früheren Treffen.    

Rhododendron-Tag bei Peer

In Heimbach gibt es verwunschene Winkel, die kaum einer kennt. Die „Villa Vishkanya“ von Peer Krischbin gehört dazu. Versteckt in einem waldigen Hang am Ortsrand von Heimbach liegt dort ein Rhododendron-Paradies. Der Erbauer des Hauses, Bruno Wagner, hatte nicht nur den Wunsch, eine großzügige Villa zu errichten. Er pflanzte ringsum auch etliche Sträucher, die den waldigen Hang im Frühsommer in ein rosa- und rotflammendes Blütenmeer verwandeln. Grund genug, einen „Rhododendron-Day“ zu veranstalten. Peer Krishbin führte eine Gruppe der „Jungen Alten“ durch den bergigen Park, und Marianne Bresgen spielte dazu auf der Didgeridoo. Romantischer kann ein Sonntag nicht sein. Unser Bild oben zeigt Peer Krischbin mit einigen seiner Gäste beim anschließenden Kaffeetrinken.

Marianne Bresgen verzauberte den Spaziergang durch den Park mit ihrer Didgeridoo.