Fröhlicher Start ins neue Jahr

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Das „Goldhochzeitspaar“ Hilde Kremers und Frank Ledig träumt von Jugendzeiten.
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Der Chor bringt ein Ständchen.
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Jazz vom Feinsten mit Peter Janton und Joachim Solbach

Gute Laune war Trumpf beim Neujahrsempfang der „Jungen Alten“ im WIZE. Die Vorsitzende Hilde Amrein konnte rund 100 Mitglieder begrüßen und bedankte sich bei allen Akteuren für die geleistete Arbeit. Wie vielfältig der Reigen der Aktivitäten auch im vergangenen Jahr war, bewies eine Dia-Show, die Ulrike Schwieren-Höger und Dr. Harro Höger vorbereitet hatten.

Mit den „Nordseewellen“ und dem „Steigerlied“ erinnerte die Gesangsgruppe um Frank Ledig am Akkordeon an eines ihrer Mitglieder, und Wolfgang Virnich trug Kölsche Geschichtchen vor als Vorschau auf einen „Kölschen Abend“, der am Samstag, dem 3. Februar, stattfinden wird.

Der Höhepunkt des Programms war ein Sketch mit Hilde Kremers und Frank Ledig, die als Goldhochzeitspaar im Ehebett von vergangenen Zeiten träumten und sich  ans „Öhrchenknabbern“ ihrer Jugendjahre erinnerten, das sie prompt im Alter wiederholten wollten – mit einigen Schwierigkeiten.

Fürs leibliche Wohl hatte Astrid Gerkowski gesorgt, mit Köstlichkeiten der italienischen Küche.

Musikalisch begleitet wurde der Empfang von Peter Janton am Keyboard und Joachim Solbach am Kontrabass, die eigens aus Aachen angereist waren, und Jazz vom Feinsten servierten.

Stammtischfreunde auf dem Kölner Weihnachtsmarkt

Auch das ist Tradition: In der Adventszeit fahren die Mitglieder des Stammtisches der „Jungen Alten“ zum Kölner Weihnachtsmarkt. Zwischen Glöckchengeklingel und Bratwürstchendunst ließen es sich die stattlichen Herren gut gehen. Das eine oder andere Kölsch mundete auch. Organisiert hatte die Fahrt Wolfgang Virnich (dritter von rechts), der ein paar Sehenswürdigkeiten ausgewählt hatte. So stand ein Dombesuch ebenso auf dem Tagesplan wie ein Marsch über den Eigelstein mit dem Besuch des „Anno Pief“ in der sagenumwobenen Gasse „Stavenhof“.

„Döppe, ich verachte Ihnen“

Die Zuschauer ließen sich nicht lange bitten: Kaum erklangen die ersten Takte des Evergreens „Einmal am Rhein…“, da sangen sie schon mit. Schließlich wollten sie „Das Leben feiern“, denn dazu hatten Schauspielerin Sibylle Kuhne und Pianist Andreas Orwat gemeinsam mit dem Verein „Die jungen Alten“ eingeladen.
Beschwingt, fröhlich und manchmal romantisch war das Programm, das im „Kulturtreff 69“ über die Bühne ging. Am Piano zeigte Andreas Orwat seine Vielseitigkeit, spielte Trinklieder mit gleicher Bravour wie Chopins „Mazurka“ oder den rasanten „Cancan“.
Sibylle Kuhne rezitierte ohne eine Zeile abzulesen Frivoles und Galantes, aber auch Klassisches und Amüsantes, z. B. von Wilhelm Busch und seinem Studiosus Döppe, dessen Annäherungsversuche Witwe Pauline mit eindeutigen Worten zurück weist: „Döppe, ich verachte Ihnen.“
Dass auch Romantik dazu gehört, wenn das Leben gefeiert wird, bewiesen Orwat und Kuhne mit einem zarten Wechselspiel von Robert Schumanns „Papillons“ und Heinrich Heines Liebesversen. Hier verschmolzen Musik und Text zu einer Einheit, die einen Hauch von Glück vermittelte – für fast 40 Zuhörer. Viel Beifall war den beiden Akteuren sicher.   ush

Bei Flammkuchen und Federweißem

Gelernt ist gelernt, kann man sagen, wenn man Hans-Peter Klein beim Flammkuchenbacken zuschaut. Der Bäckermeister hatte gemeinsam mit der Vorsitzenden Hilde Amrein zum gemeinsamen Herbstessen eingeladen, und Familie Beul aus Düttling stellte ihre geräumige Garage zur Verfügung, wo ein Steinbackofen emsig gefüttert wurde. Bei Flammkuchen und Federweißem ließen es sich rund 20 Teilnehmer gut gehen. Bis in die Nacht hinein wurde geklönt und gefeiert.

Vom Zauber des Anfangs

Unter Leitung des Heimbacher Künstlers Ernst Bernhauser (vorne stehend) hat sich die Malgruppe der „Jungen Alten“ im Werkraum des Wasser-Info-Zentrums getroffen. Beim ersten „Schnuppertermin“ wurden Wünsche ausgelotet und Pläne geschmiedet. Gemeinsam gab es viel zu tun.
Die Gruppe trifft sich an jedem ersten Donnerstag im Monat im WIZE. Die Teilnahme ist kostenlos.
Information und Anmeldung: Ernst Bernhauser, Tel.: 02446/ 631

 

Ein Ort der Stille

Diesen Tag werden die Mitglieder der Gartengruppe so schnell nicht vergessen: Auf Einladung von Gruppenleiter Guido Geulen besichtigten sie Hortus Dialogus, einen Hospizgarten in Abenden, der, versteckt hinter hohen Hecken, zu Ruhe und Besinnung einlädt.
Unter Führung von Gartenbesitzer Friedrich Ostenrath wanderten die „Jungen Alten“ staunend durch die 13.000 Quadratmeter große Anlage, die von der buddhistischen Philosophie inspiriert ist, und sich in zwei Teile gliedert: Hier wuchern sowohl fernöstliche Pflanzen als auch heimische Gewächse.
Überraschende Einblicke in Nischen und Pavillons, Kunstwerke aus europäischen und fernöstlichen Regionen und Schilder mit rätselhaften Bildern und Schriften laden hier zum Nachdenken über Leben und Sterben ein.
Anhand einzelner Exponate erläuterte Ostenrath Bräuche, die hierzulande undenkbar wären, beispielsweise die Sitte, kleine Figuren aus Stein und Holz zu erarbeiten, die in China und Japan an abgetriebene Kinder erinnern.
Beim Mittagsimbiss, gekocht von Maria Ostenrath, und serviert in einem Grillpavillon, gab es regen Gesprächsstoff über einen ungewöhnlichen Garten, der so nah ist und vielen doch so fern erscheint, denn das Thema Tod ist in unserer Kultur noch immer mit Tabus behaftet.   ush
Information: Der Hospizgarten „Hortus Dialogus“ am Commweg 8-10 in Nideggen-Abenden kann tagsüber jederzeit besichtigt werden. Führungen nach Vereinbarung. Seminare unter www.hortus-dialogus.de.

Unser Foto oben zeigt die Gruppe mit Gartenbesitzer Friedrich Ostenrath (zweiter von rechts) und Guido Geulen (links).


Dieses Landschaftskunstwerk trägt die Symbolik „Geh“.


Idylle am Teich.

Leider war dies die letzte Aktion der Gartengruppe unter Leitung von Guido Geulen. Er hat sein Amt nach Jahren anregender Tätigkeit nieder gelegt und wendet sich anderen Aufgaben zu. Wer über Facebook mit Guido in Kontakt sein möchte, kann diese Seite besuchen:https://www.facebook.com/Hortus-aquasaxilus-1810467845860754/ 

 

Frohgemut bei Regen und Sonne

Das Wetter war durchwachsen beim diesjährigen Sommerfest der „Jungen Alten“. Konnte die Vorsitzende Hilde Amrein ihre Mitglieder noch bei Sonnenschein begrüßen, tobte kurze Zeit später ein heftiger Sturm mit Regen über den Platz des WIZE – ausgerechnet zu der Zeit als Würstchen und Koteletts, meisterhaft gegrillt von Hubert Steinborn, serviert werden konnten. Doch das tat der guten Laune keinen Abbruch. Jeder nahm sein Tellerchen und suchte sich in den Werkräumen einen Platz, wo Helmut Breuer die Festgäste fürsorglich mit Getränken versorgte.
Als zum „Nachtisch“ Frank Ledig am Akkordeon das romantische Lied „Es löscht das Meer die Sonne aus“ anstimmte, strahlte wieder eine warme Abendsonne über den Platz, und die „Jungen Alten“ konnten einmal mehr ihre Sangesfreude unter Beweis stellen.     ush

Bundestagsabgeordneter Dietmar Nietan in der Heimbachhilfe

„Das ist wirklich eine beachtliche Einrichtung.“ Die Worte des SPD-Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan zeigten Überraschung und Zustimmung. Zusammen mit Markus Szech, dem Vorsitzenden der SPD-Heimbach, sowie Ratsmitglied Matthias Dürbaum und Lukas Gärtner besuchte er im Rahmen einer Fahrrad-Sommertour durch den Kreis Düren auch die Kleiderstube der Heimbachhilfe im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“
Bei einer Führung durch die Räume erläuterten die Leiterinnen der Einrichtung, Hilde Kleinschmidt und Karin Breuer, die Organisation: 18 Frauen arbeiten in je drei Gruppen im Haus. Immer donnerstags nachmittags sind die Türen an der Hengebachstraße 8 offen für alle, die preiswerte Kleidung, Haushaltsgeräte, Spielzeug suchen oder bei einer Tasse Kaffee auf Geselligkeit hoffen.
Die Vorsitzende der „Jungen Alten“, Hilde Amrein, betonte, dass die Heimbachhilfe eine von 13 Gruppen des Vereins ist. Kassierer Wolfgang Virnich informierte den Gast, dass die Vereinigung seit ihrer Gründung ohne Mitgliedsbeiträge auskommt und sich erfolgreich auf Spenden verlässt.
Als die Sprache auf Veranstaltungen kam, die die „Jungen Alten“ organisieren, gab sich Dietmar Nietan als Naturfreund zu erkennen, der in der Lage sei, „Vögel an ihrem Gesang zu benennen.“ – „Dann organisieren wir mit Ihnen zusammen im nächsten Frühjahr eine naturkundliche Exkursion“, freute sich Ulrike Schwieren-Höger, Mitbegründerin des Vereins. Zu ihrer Überraschung sagte Nietan spontan zu: Im Mai 2018 will er nach Heimbach kommen und alle Interessierten im Morgengrauen zum Vogelgesang einladen – im Rahmen einer sachkundigen Führung.                                                ush

Über die Bahntrasse nach Bernkastel-Kues

Großen Zuspruch fand die Sommerradtour mit Hans-Peter Klein. 19 Mitfahrer radelten von Daun über die Bahntrasse nach Bernkastel-Kues. Keine leichte Übung für die sportlichen Mitstreiter, denn insgesamt standen 60 Kilometer auf dem Tagesplan. Früh morgens um 8.30 Uhr ging es in Heimbach schon los – mit PKW nach Daun. Wie unser Foto zeigt, war das Vergnügen während der Tour groß. Die letzten Touren der Radfahrer in diesem Jahr werden am 23. August und am 20. September stattfinden.    ush

Ernst Bernhauser stellt in Einruhr aus

Der neue Leiter unserer Malgruppe, Ernst Bernhauser, stellt seine Arbeiten vom 13. August bis 27. August im Heilsteinhaus in Simmerath- Einuhr aus. Er ist einer der Künstler, die ihre Bilder im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst aus der Eifel“ zeigen. Neben Ernst Bernhauser, der Arbeiten mit Pastellkreide und Mischtechnik zeigt, präsentieren sich die Keramikerin Maria Engel, Michael Grade mit Collagen, Heinz Nellessen mit Eifellandschaften in Öl und Holzarbeiten, Elvi Sonefine-Steinmann mit Punkttechnik auf Holz und Leinwand sowie Wilhelmien Verheijen mit Aquarellen.
Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, dem 13. August, 11 Uhr, im Heilsteinhaus.  ush