Radler fuhren zum Rhein

Warum ist es am Rhein so schön? Die Radgruppe der Jungen Alten unter Leitung von Hans-Peter Klein hat darauf eine Antwort: Weil es sich wunderbar am Strom entlang radeln lässt.
16 Heimbacher waren mit ihren Pkw  in die Bonner Rheinaue gefahren und hatten sich dort auf die Räder geschwungen, um nach Remagen und Bad Breisig zu fahren. Mit der Fähre tuckerten die Radler dann gemütlich nach Königswinter, von wo aus es zurück nach Bonn ging. „Eine tolle Tour“ war die einhellige Meinung am Schluss der Fahrt.


Die Radler am Start.
Fotos: Walter Schöller

 

Spiel mit mir

Beim Heimbacher Kinderfestival im Kurpark waren auch „Junge Alte“ aktiv: Die Vorsitzende Hilde Amrein, Brigitte Gfeller, Margret Allendorf und Ingrid Wergen luden zum Kegeln, zum Flippern und zur Schatzsuche ein. Hannelore Züll zeigte dem Nachwuchs sogar, wie Boule gespielt wird. Die Nachfrage war groß, und manch ein Kind ging mit einem kleinen Kästchen nach Hause, in dem es fortan seine glitzernden Schätze hüten kann.

Boule-Bahn wieder bespielbar

Es ist so weit. Die Boule-Bahn in Heimbach am Haus des Gastes ist wieder bespielbar. Auf Initiative von Hannelore und Wolfgang Züll, die bei den „Jungen Alten“ eine Boule-Gruppe gegründet haben, können die Kugeln wieder rollen. Vorausgegangen war eine monatelange Arbeit und viel Sorge und Überlegung. Immer wieder gab es Fehlschläge, weil das Material nicht geeignet erschien.
Nachdem nun noch ein Autoanhänger voller Basalt-Bruch aufgetragen worden ist, kann die Anlage endlich wieder bespielt werden. „Die Boule- Kugel läuft jetzt sehr schön“, sagt Wolfgang Züll, und er dankt Erich Schmidt und dem Team vom Bauhof Heimbach für die Unterstützung. „Ohne diese Hilfe wäre das Boule-Bahn-Projekt nicht möglich gewesen.“
Allerdings: Die Boule-Gruppe der „Jungen Alten“ hat sich so sehr an den schönen Boule-Platz in Hergarten gewöhnt, der nach Ausfall der Heimbacher Bahn bespielt worden ist, dass dort auch weiterhin trainiert werden soll. „Wir können aber gerne noch eine zusätzliche Gruppe in Heimbach bilden, wenn sich genügend Interessenten finden“, sagt Hannelore Züll (unser Foto).
Wer sich also fürs Boulespiel interessiert, kann sich melden unter Telefon: 02446/ 8056 171

Zum Tod von Manfred Jaeger

Wir „Junge Alte“ betrauern den Tod unseres Beiratsmitglieds Manfred Jaeger: Für uns war er ein Mann der ersten Stunde. Begeistert von der Idee, „gemeinsam gut alt zu werden“, räumte er in den Pionierjahren manches Hindernis beiseite und setzte alles daran, den 2005 gegründeten Verein zu stärken und weiter zu entwickeln.

Stets hatte er ein offenes Ohr für neue Pläne und Unternehmungen. Über die Krischer-Stiftung, deren Vorsitzender er war, bewilligte er uns „Jungen  Alten“ manchen Zuschuss. Gerne nahm er an unseren Veranstaltungen teil und sorgte mit seiner Begeisterung dafür, dass der Elan der Mitglieder für den Verein auch in den Folgejahren nicht verebbte.

Wir werden Manfred Jaeger immer in ehrender Erinnerung behalten.

Mit der Försterin im Wald

Försterin Ute Hass (auf dem Foto links) konnte 25 wissbegierige „Junge Alte“ in „ihrem“ Wald bei Düttling begrüßen. Auf Bitte des Vereins hatte sie eine kleine Wanderung ausgearbeitet, bei der sie ihren Gästen die Schönheiten des Waldes aufzeigte, aber auch Probleme ansprach: „Nur Wald, der kontinuierlich und mit Sachverstand bewirtschaftet ist, kann die Bedürfnisse der Menschen erfüllen, heute ebenso wie in der Zukunft“, mahnte sie.
Für diese Arbeit seien Försterinnen und Förster notwendig, die sich vor Ort unabhängig um den Wald kümmerten. Es reiche nicht, Interessenvertreter mit dem Naturschutz oder selbstständige Unternehmer mit den Belangen des Waldes zu beauftragen, sondern der Wald benötige eine funktionierende und geregelte Forstwirtschaft, die alle Fäden in der Hand hielte und dafür sorge, dass die Multifunktionalität des Waldes gewahrt bleibe: Naturschutz sei dabei ebenso zu nennen wie die Verhinderung von Erosion, aber auch die Bedürfnisse der Menschen nach Freizeitvergnügen und Stressabbau.
Sowohl die Infrastruktur, also die Unterhaltung der Holzabfuhr- und Wanderwege, müsse berücksichtigt werden, als auch die Nutzfunktion des Waldes, die zahlreiche Arbeitsplätze sichere. Eine fast unendliche Kette von Unternehmen hänge am Wald und seiner sinnvollen Nutzung und Bewirtschaftung.
Der Wald und die dort arbeitenden Menschen erfahren nach Meinung von Ute Hass zurzeit nicht die ihren Arbeitsergebnissen zustehende Wertschätzung. Die Prioritäten würden ganz anders gesetzt, u.a. durch die geplante Privatisierung der Holzernte und des Holzverkaufs für die Waldbesitzenden und das Verbot, dies durch den Landesbetrieb kompetent erledigen zu lassen.
„Da der Wald ein „träges Wesen“ ist – er braucht ja immer 50 bis 100 Jahre, bis er eindeutig zeigt, was nicht in Ordnung ist –  wird die Gesellschaft zu spät begreifen, warum der Wald nicht mehr allen an ihn gestellten Ansprüchen gerecht werden kann“, sagte sie.
Ihre Worte fanden bei den „Jungen Alten“ interessierte Zuhörer und wurden bei einem Picknick diskutiert, das sich an die Wanderung anschloss. Bei Kaiserwetter gab es Kuchen, Wurst und Brötchen. Dazu spielte Frank Ledig auf dem Akkordeon manch munteres Liedchen. „Es ist sinnvoll, ab und zu mit der Försterin in den Wald zu gehen“, sagte eine Teilnehmerin. „Sie zeigt so vieles, was ich sonst niemals sehen würde.“                                                                                                                                         ush


Nach dem Waldspaziergang gab es ein leckeres Picknick.

Voller Spielfreude und Temperament

Die Stimmung war bestens beim Wilhelm-Busch-Abend im Kulturtreff 69, zu dem die Jungen Alten eingeladen hatten. Die Schauspieler Markus Maria Winkler (rechts im Bild) und Jürgen Wegscheider strotzten vor Spielfreude und Temperament, mimten für das werte Publikum nicht nur die allseits bekannten „Max und Moritz“, sondern erinnerten auch an „Maus und Molli“, eine Geschichte über böse Mädchen, die Wilhelm Herbert nach Vorlagen von Wilhelm Busch erfunden hat.

Manche Kindheitserinnerung wurde beim Publikum wach, und nicht wenige sprachen die Verse mit, wenn von „Hänschen Däumling“ oder der „Fliege“ die Rede war.  In schneller Folge servierten Winkler und Wegscheider turbulente Geschichten, feinsinnige Verse und skurrile Pointen, sie purzelten über die Bühne, zogen Grimassen, absolvierten feinste Pantomimen und führten die Zuschauer gekonnt aufs Glatteis, indem sie die Anzahl der Streiche verwechselten, was das Publikum sofort laut rufend korrigierte.

Kurzum: Zwei Stunden lang wurde gelacht im bestens besuchten Kulturtreff. Fast 60 Zuschauer ergötzten sich an den unsterblichen Versen, die von zwei Profis gekonnt auf die Bühne gebracht wurden: Der gebürtige Wilhelmshavener Markus Maria Winkler war u. a. beim Tourneetheater „Das Ensemble Jacob-Schwiers“ unter der Intendanz von Ellen Schwiers und Katerina Jacob, beim Südbayerischen Theaterfestival, unter der Leitung von Cordula Trantow, sowie am Festspielhaus München im Engagement. Mit seinen literarischen und musikalischen Programmen gastiert er im deutschsprachigen Raum. Der Kärntner Jürgen Wegscheider spielte an Theatern in Frankfurt/Main, München und Essen und war regelmäßig auf Theatertournee. Mit seinen vorwiegend literarisch-kabarettistischen Programmen ist er in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs.

In Heimbach haben die Beiden viele Freunde gewonnen – mit unsterblichen Versen von bitterbösen Buben und anderen Kuriositäten aus der Feder Wilhelm Buschs. Langanhaltender Applaus war ihnen sicher.                                               ush

Ein Blick in die Zukunft

Die Stammtischfreunde der „Jungen Alten“ besichtigten das „Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)“ in Köln. Tief beeindruckt waren sie von den Instituten: Sowohl das Europäische Astronautenzentrum der ESA als auch das Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, der Hochlussdichte-Sonnenofen und das Nutzerzentrum für Weltraumexperimente standen auf dem Programm.

Rund zweieinhalb Stunde dauerte der Rundgang über das weitläufige Gelände, das von Forschern aus aller Welt gemeinsam genutzt wird. „Es war wie ein Blick in die Zukunft“, sagte einer der Teilnehmer am Ende der Besichtigung.

Unser Bild zeigt die Stammtischmitglieder vor dem Gebäude des DLR und neben einem Standbild des sowjetischen Kosmonauten Juri Alexejewitsch Gagarin. Er war der erste Mensch im Weltraum.

Wir malen den Frühling

Malen auf Leinwand stand auf dem Programm. Und die Kinder der KITA in Hasenfeld machten begeistert mit. Zunächst erzählte ihnen die Vorsitzende der Jungen Alten, Hilde Amrein, eine Geschichte über den Frühling: Da raschelte und bewegte sich etwas unter der Erde, und die Blumen überlegten, wer als erste vorwitzig das Köpfchen gen Himmel strecken durfte. Alle freuten sich auf den Frühling und konnten es kaum erwarten, aus dem dunklen Erdreich an die frische Luft zu kommen.

Am Ende der Lesung bekamen die Kinder eine Leinwand und malten mit Feuereifer ein Frühlingsbild. Hilfe bekamen sie vom Leiter der Malgruppe, Ernst Bernhauser, und von einigen Mitgliedern der „Jungen Alten“.

Besonders viel Freude machte den Kindern das Mischen der Farben. Damit sie unbekümmert kleckern durften, waren sie zuvor allesamt mit einem Plastikmäntelchen eingekleidet worden. „Das machen wir wieder“, war die einhellige Meinung.

Nur wenige Tage später bekam auch die Kita in Vlatten Besuch von den „Jungen Alten“, und hier wurde ebenfalls malend der Frühling angelockt.

Ein Zauberer eroberte Kinderherzen

Die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach“ hatte einen Zauberer in den „Kulturtreff 69“ eingeladen, um Familien mit Kindern eine Freude zu machen. Bei zwei Vorstellungen gab es viel Spaß: Lieder durften mitgesungen werden, Zaubertricks brachten das Publikum zum Staunen und Clownerien erregten viele Lacher. Die Kinder hatten viel Vergnügen an der Show und klatschten begeistert Beifall.

Sehnsucht nach Kölle

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Ein „Kölscher Abend“ ist so recht nach dem Geschmack der „Jungen Alten“. 50 bestens gelaunte Mitglieder trafen sich bei „Kafila“, um gemeinsam zu singen und zu feiern. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Frank Ledig (Akkordeon), Manfred Kau (Akkordeon), Dr. Mohammed Bidaoui (Bass und Rhythmusinstrumente) und Hildegard Mandelartz (Geige), die mit Stimmungsliedern zum Schunkeln und Singen animierten. Dazu wurden kölsche Anekdötchen serviert durch Edda und Wolfgang Virnich, Hannelore Züll und Ingrid Wergen. Bei Kölsch, Halve Hahn, Mettbrötchen und Gulaschsuppe durfte bis in den späten Abend gefeiert werden. Und alle waren sich einig: Auch dieser zweite Kölsche Abend war ein voller Erfolg.