Es wurde geschunkelt, gesungen und geklatscht

„Wir wollen feiern und mit unserer Musik Freude bringen.“ Das Motto der Musikgruppe „Folk and Fun“ war Programm beim „Irischen Abend“ im Hotel „Hinter den Spiegeln“, zu dem „Die jungen Alten“ gemeinsam mit der Künstlerin Caroline Lauscher eingeladen hatten. Drei Stunden lang unterhielten Petra Sprenger, Alessa Steffen und Hubert Jost rund 60 begeisterte Zuhörer mit irischen Songs und Anekdoten. Das war witzig und lebendig,  manchmal aber auch anrührend, wenn etwa Petra Sprenger – allein mit ihrer Gitarre – das Lied einer irischen Auswanderin sang, die auf der „Isle of Hope“ sehnsüchtig darauf wartete, ins gelobte Land Amerika ziehen zu können. Die Vielzahl der Instrumente, Gitarre, Geige, Flöte, Bodhran und Percussion, war beeindruckend, und die Stimmen der Sänger zogen das Publikum in Bann.

Hubert Jost wusste zwischendurch von Pech und Pannen zu erzählen, die fahrende Sänger erleben. Und manchmal wurde das werte Publikum aufgefordert, zu schunkeln, zu klatschen oder einfach  mitzusingen. Spätestens bei „Whiskey in the Jar“, ließ sich das keiner zweimal sagen, zumal Wirtin Katryn Kaufmann auch beim 2. Irischen Abend der „Jungen Alten“ für irisches Bier, Whiskey und Irish Coffee gesorgt hatte. Erst nach drei Stunden durften die Akteure die Bühne verlassen, nicht ohne vorher einige Zugaben gegeben zu haben.         ush

Zwei neue Gruppenaktivitäten

„Die jungen Alten“ können sich auf zwei neue Gruppenaktivitäten freuen: „Tänze in Reihe oder im Kreis mit Claudia Lüth“ heißt das Treffen, das ab 4. September, jeweils am 1. Mittwoch im Monat, 17.30 Uhr, im evangelischen Gemeindezentrum, Schönblick, stattfindet. Spezielle tänzerische Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Die Teilnehmer sollten aber  Spaß und Freude an Bewegung im Rhythmus haben. Getanzt wird nach unterschiedlichen Choreographien gemeinsam in der Gruppe. Jeder kann alleine kommen, niemand bleibt alleine. Rückfragen bei Claudia Lüth: Tel: 02446/ 1359 oder Hilde Amrein Tel: 02446/ 3291. 

Zu einem besonderen Termin lädt Marion Winkel-Wergen für den 13. November, von 18-21 Uhr, ein. An diesem Abend erklärt sie wie Lichthüllen aus Gipsbinden hergestellt werden können. Die Schalen erhalten innen einen goldenen Überzug und leuchten – mit einem Teelicht bestückt – herrlich in der dunklen Jahreszeit.

Ein Sommerabend voll guter Laune

Das Wetter hatte es gut gemeint mit den „Jungen Alten“: Pünktlich zu Beginn des diesjährigen Sommerfestes war der Himmel strahlend blau, und eine warme Abendsonne stahl sich durchs Laub auf den Hof des WIZE. Die Vorsitzende Hilde Amrein konnte rund 50 fröhliche Mitglieder begrüßen, die sich von Hubert Steinborn am Grill verwöhnen ließen. Dazu spielten Frank Ledig und Mohamed Bidaoui zünftige Lieder, die gerne auch mitgesungen werden durften.

Für den Spaß des Abends sorgte Hilde Kremers, die sich bei Manfred Amrein auf besondere Weise für seine Dienste bedankte. Weil er häufig seine Gattin in Haus und Küche vertreten muss, wenn sie für den Verein unterwegs ist, schenkte sie ihm mit launig gereimten Worten eine Hose aus rustikalem Scheuertuch, bestückt mit Reinigungsschwämmchen und Topfkratzern. Wie sich die werten Zuschauer überzeugen konnten, passte das gute Stück wie angegossen und trug aufs Feinste zur guten Stimmung bei.

Nebenbei durfte ein wenig gerätselt werden: Am Eingang zum Kalten Büfett hingen Fotos, die die Beiratsmitglieder im frühen Kinderalter zeigten. Wer ist wer?, hieß die Frage, die Viele zu eigenen Erinnerungen animierte, denn einige Bilder zeigten offizielle Anlässe, wie den Schulbeginn. Und so etwas vergisst man nicht.         ush

Hilde Kremers hatte die Lacher auf ihrer Seite.
Frank Ledig und Mohamed Bidaoui unterhielten die Gäste.
Er sorgte für den guten Geschmack: Hubert Steinborn.
Hilde und Manfred Amrein freuten sich über den gelungenen Abend.

Viel Erfolg beim Stadtfest

Haben Sie sich schon einmal „blind“ mit einem Buch getroffen? Nein? Dann haben Sie etwas verpasst. Genau dies war nämlich beim diesjährigen Stadtfest am Stand der „Jungen Alten“  möglich. Hübsch verpackte Bücher standen zur Auswahl, und ein auf dem Umschlag notiertes Sätzchen verriet etwas über ihren Inhalt. Wer sich angesprochen fühlte, durfte das Buch mitnehmen – einfach so. Bei vielen war die Überraschung groß und auch die Freude: Rückmeldungen zeigten, dass einige genau das richtige Werk ausgewählt hatten. Und das Schönste: Am Abend waren rund 80 Bücher verteilt und können gelesen werden, im Bett, am See oder auf einer gemütlichen Couch.
Dies war nur eine Aktion, die sich die „Jungen Alten“ fürs Stadtfest ausgedacht hatten. Die Vorsitzende Hilde Amrein hatte noch ein paar Kinderspiele im Gepäck, ließ  Riesenseifenblasen aufsteigen und Kreisel bemalen. Frank Ledig sorgte schon am Morgen mit seiner Gesangsgruppe für gute Laune. Und Ernst Bernhauser, der Leiter der Malgruppe, zauberte ein Stück Montmartre nach Heimbach und lud am Straßenrand zum Porträtmalen ein. Seine Schüler stellten derweil ihre Bilder im „Kulturtreff“ aus.
Das schöne neue Roll-Up-Banner des Vereins lockte am Stand Interessenten an: Sogar Heimbach-Urlauber wollen demnächst der einen oder anderen Gruppe der „Jungen Alten“ einen Besuch abstatten. Kurzum: Das war ein erfolgreicher Tag – trotz sengender Hitze.                    ush

Ernst Bernhauser zauberte den Montmartre nach Heimbach

Die Malerinnen der „Jungen Alten“ zeigten ihre Bilder im Kulturtreff.

 

 

An der Kaffeetafel mit wuscheligen Alpakas

„Junge Alte“ und ein paar Enkel sitzen an einer Kaffeetafel unter Walnussbäumen und lassen sich den Käsekuchen schmecken. Ringsum streunen Sunny, Bella und Goofi herum. Sie tragen Wuschelfrisuren, haben geschorene Rücken, lange Wimpern und riesige Augen. Vor allem sind sie überaus neugierig. Immer näher rücken sie an die Kaffeerunde heran. Und Terence, der Boss, scheut sich nicht, den einen oder anderen ein wenig anzustupsen.

Selten hat ein Ausflug den „Jungen Alten“ so viel Vergnügen bereitet. Die Begegnung mit Alpakas, den sanften Andenbewohnern, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Vergessen ist, dass eigentlich ein Wandertag mit den Tieren auf dem Programm stand. Es ist einfach zu heiß. Deshalb hat sich Anne Knein entschlossen, zu Kaffee und Kuchen auf die Wiese einzuladen. Und das ist mindestens ebenso schön.

Seit Herbst vorigen Jahres bietet sie Alpakawanderungen an und erzählt dabei über die Tiere, als seien es ihre Kinder: „Unser Baby Sunny darf nicht angefasst werden“, mahnt sie. „Es könnte sonst meinen, wir gehörten zu seiner Herde, und es würde falsch konditioniert.“ Also bemühen sich alle, dem wuscheligen Kleinen keinerlei Beachtung zu schenken. Zu sehen gibt es sowieso genug: Auf dem Bio-Hof in Nideggen-Berg leben Lamas, Ponys, Schildkröten und Meerschweinchen. Ringsherum breiten sich 20 Hektar Bio-Apfel- und Birnenplantagen aus, die Aloysius Kneip und Sohn Thomas unterhalten.

Anne Knein ist für die Alpaka-Wanderungen zuständig. Ihr Mann hat in Südamerika seine Liebe zu den Tieren entdeckt und sie auf seinen Biohof nach Nideggen-Berg geholt. Seit Herbst 2018 lädt seine Gattin zum Spaziergang mit ihnen ein. Und das ist durchaus zeitgemäß. Alpakas sind zum „Trendtier“ geworden. Ruhe suchende Mitmenschen zuckeln mit ihnen an der Leine über Land und versuchen, an ihrem sanften Wesen zu genesen und zu entschleunigen. Diese Wirkung ist wissenschaftlich belegt. Alpakas werden auch als Therapietiere eingesetzt. Aufgrund ihrer geringen Größe und ihres freundlichen Wesens eignen sie sich vor allem für Kinder mit ADHS-Syndrom und für Angstpatienten.

Davon kann heute keine Rede sein. Die „Jungen Alten“ fürchten sich nicht. Im Gegenteil: Sie können sich gar nicht satt sehen an den wuscheligen Schönen. Und das quittiert Anne Knein mit einem Lächeln: „Schaue niemals einem Alpaka zu tief in die Augen… Sonst könnte es sein, dass Du Dich unsterblich verliebst…“, hat sie auf ihre Internetseite geschrieben. Wie Recht sie hat.            ush

Anne Knein kümmert sich auf dem Bio-Hof auch um Lamas. Foto: ush
Enkel Luis freut sich über die Begegnung mit einem Alpaka. Foto: Gisela Röttgen
Alpakas sind sanft und überaus neugierig. Foto: ush
Guck mal. Foto: Gisela Röttgen

Singe, wem Gesang gegeben

Auch mit 80 lädt Frank Ledig die „Jungen Alten“ zum Singen ein – und das hält fit

„Nun will der Lenz uns grüßen“ tönt es vielstimmig durch die Räume der evangelischen Kirche. 20 „junge Alte“ sitzen im Kreis, ein Schlückchen Wein oder Wasser vor sich und lassen sich zum Singen verführen – von Frank Ledig. Das Akkordeon fest im Griff stimmt er Lieder an, die sich reihum jeder aussuchen darf. Volksweisen sind es meistens, aber manchmal erklingt auch ein Schlager oder ein Evergreen. Fröhlich ist die Stimmung und überaus gesellig. Auch ein Witzchen darf zwischendurch nicht fehlen.

Seit Gründung des Vereins im Jahr 2006 führt Frank Ledig die Gesangsgruppe, und trägt damit ganz erheblich zum Wohlbefinden der Teilnehmer bei, denn wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass die Musik Körper und Psyche stärkt, aber auch ablenkt von Sorgen und Nöten. Singen und Musizieren fördert Gedächtnisleistung, Entspannung und Konzentration. Hirnstrukturen werden stimuliert und Gefühle ausgelöst. Das aktiviert die Durchblutung.

Wunderbar, dass sich solche positiven Wirkungen ganz von alleine einstellen und niemand darüber nachdenken muss. „Dabei wird dem Gehirn eine besondere Leistung abverlangt“, sagt Frank Ledig. „Man muss sich auf den Text, die Noten und den Rhythmus konzentrieren und man muss sich den anderen Sängern anpassen. Wenn im Kanon gesungen wird, ist noch mehr Konzentration erforderlich. Außerdem fördert der Gesang die Geselligkeit, regt die Erinnerung an und wirkt der Demenz entgegen. Durch das Singen denkt mancher wieder an die Jugend. Und wer vor Publikum singt und Beifall bekommt, erhält ein besonderes Lob. Das tut allen gut.“

Frank Ledig ist ein Vollblutmusiker, der sich ein Leben ohne Musik gar nicht vorstellen kann. Seit seiner frühesten Kindheit singt er, nahm Musikunterricht, war im Schulchor und verschönerte als Musiker manche Veranstaltung. In den 70er Jahren leitete er in Heimbach einen Chor, der gemeinsam mit der Eifelperle aufgetreten ist.

Wer ihn sieht, wie er aus dem Stegreif eine Gesellschaft unterhält und auch ohne Noten manch fröhliches Liedchen anstimmt, erkennt, hier ist jemand mit Herz und Seele bei der Sache. Und so etwas hält offensichtlich jung: „Der ist überhaupt nicht älter geworden“, ist die einhellige Meinung seiner Freunde. Ein größeres Geschenk kann es zum 80. Geburtstag kaum geben.                                                                               ush

In St. Clemens wurde das Leben gefeiert

„JoyfulSpirit“ und „Jazz4u“ begeisterten das mehr als 200-köpfige Publikum

„Oh, yes“, schallt es durch die St.-Clemens-Kirche. Es ist ein fröhliches Jauchzen, das immer stärker wird. „Gospel heißt mehr Schreien als Singen“, lacht Maria Hermanns und fordert das Publikum zu immer lauteren Rufen auf. Die quirlige Dirigentin leitet temperamentvoll und gestenreich den Chor „JoyfulSpirit“ aus dem Belgischen Raeren, und sie weiß die mehr als 200 Zuschauer, die auf Einladung der „Jungen Alten“ gekommen sind, zu begeistern. Bis auf den letzten Platz gefüllt ist die Kirche, selbst die Empore muss noch Besucher aufnehmen.

„Stehen Sie auf, dann können Sie viel besser singen“, ruft Hermanns, und sofort erhebt sich das Publikum, klatscht und freut sich über eine geistliche Musik mit afro-amerikanischen Wurzeln, die mitreißt und das Leben feiert. „I Open My Mouth“, „Take Me To The Water“, “Down By The Riverside”: Die Gospels sprühen vor Energie, und die Mitglieder des Chors wippen und swingen, klatschen und singen manchmal im Wechselgesang mit ihrem Publikum.

Dazu spielt die Jülicher Band „Jazz4you“ mit Reinhold Wagner (Posaune, Altsaxophon, Vocal) an der Spitze. Es wird improvisiert und verziert, frische musikalische Energie erfüllt die Kirche, denn die Freude am gemeinsamen Tun ist Wegweiser und Ziel. Mit „Parce Mihi Domini“ von Cristobal de Morales wagen sich Chor und Band sogar an ein Renaissance-Stück, das von Leslie Webb am Sopransaxophon begleitet wird.

Wunderbar die Einlagen mit Jazz-Classics: Zu „Sugar“ von Stanley Tumentine singt Maria Hermanns ein Solo. Sie ist ausgebildete Opernsängerin, hat lange in Afrika gelebt und in Amerika die Entwicklungen der afroamerikanischen christlichen Musik studiert.

Aufwühlend das Traditional „We Will Stay With You“. Hand in ziehen die Chormitglieder durch die Reihen der Zuschauer und zeigen sichtbar die Einheit und Glückseligkeit, die aus gegenseitiger Anerkennung, Freude und Vergebung entsteht.

Bemerkenswert: Ein Chor und eine Jazzband stehen musikalisch unter verschiedenen Vorzeichen. Der Chor benötigt präzise Strukturen und Leitung, um Einklang zu erzielen. Eine Jazzband improvisiert und wirft sich sozusagen spielerisch die Bälle zu. Diese beiden Welten zusammenzubringen, war die große Herausforderung. Sie glückte. Positiv und fröhlich war die Stimmung in der Kirche, begeistert der Applaus. Ein ganz besonderer Abend in St. Clemens. ush

Maria Hermanns (vorne) lud das Publikum zum Mitsingen ein.

 

Heimbachhilfe feiert 10-jähriges Bestehen

Welch ein Gedränge: Rund 100 Besucher nutzten im März 2009 die Gelegenheit, bei einem „Tag der offenen Tür“ die gerade gegründete „Heimbachhilfe“ an der Hengebachstraße 8 zu besichtigen. Zwischen Kleiderständern und Regalen diskutierten Vertreter von Rat und Verwaltung, aber auch viele Heimbacher über die neue Einrichtung, die in wenigen Monaten realisiert worden war – schnell, effektiv und unbürokratisch.
Hilde Kleinschmidt, Karin Breuer, Gisela Lüth, Margret Bidaoui und Ulrike Schwieren-Höger hatten damals den Aufruf des Sozialamts ernst genommen und unter dem Dach der „Jungen Alten“ die ehrenamtliche Initiative begründet. Unterstützung fanden sie bei der Stadt Heimbach, die Räume an der Hengebachstraße 8 zur Verfügung stellte und auch für die notwendigen Renovierungen sorgte.
Auch die Mitglieder selbst legten Hand an und sorgten für die Unterhaltung der Einrichtung, in der äußerst preiswert Kleidung und Spielsachen gekauft werden können. Daran hat sich bis heute nichts geändert. „Wir sind stolz darauf, ein unbürokratisches Netzwerk aufgebaut zu haben, das jenseits von Verwaltung, Parteien oder Interessengemeinschaften überall dort hilft, wo es nötig ist“, sagt Hilde Kleinschmidt, die mit Karin Breuer und Gisela Lüth, in Vertretung Marianne Schimang, noch immer die Gesamtleitung innehat. „Wir haben ein offenes Ohr für alle Nöte. Gerade in Zeiten schlechter Meldungen, zunehmender Verunsicherung und großer wirtschaftlicher Probleme wollen wir ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und Verantwortung setzen.“
Mit diesem Wunsch stehen die Damen nicht alleine: Mit von der Partie sind auch Franziska Gerkowski, Adelheid Blodau, Hedwig Meixner, Helga Steinborn, Marianne Neuß, Christel Tings, Ute Pütz, Helga Marx, Franziska Roeb, Karola Hertl, Marianne Schimang, Irmgard Gossen, Hanni Gilles, Hedwig Lehmann und Olena Grünzweig.
Sie haben selbst in Krisenzeiten bewiesen, dass sie flexibel sind und unbürokratisch helfen können: Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 wurden in größeren Räumen an der Hengebachstraße 28-30 Kleiderspenden gesammelt, um die Schutzsuchenden aus den Kriegsgebieten rasch und unbürokratisch mit dem Nötigsten versorgen zu können.
Unterstützung erhält die Einrichtung auch aus der Bevölkerung: Zugunsten der Heimbachhilfe wurde schon gestrickt, gehäkelt und gemalt. Kantor Peter Mellentin musizierte für die Weihnachtsaktion, und Wolfgang Breuer druckt jedes Jahr in mühevoller Kleinarbeit Gutscheine aus, die Heimbacher mit wenig Einkommen in örtlichen Geschäften einlösen können.
Kurzum: Die Damen der „Heimbachhilfe“ erhalten zehn Jahre nach ihrer Gründung noch immer viel Zuspruch und haben auch nach dem Vorstandswechsel der „Jungen Alten“ mit Hilde Amrein an der Spitze nichts von ihrem Elan verloren. Wer sie einmal besuchen möchte, ist herzlich willkommen:
Die Kleiderstube in den Räumen der „Heimbachhilfe“ an der Hengebachstraße 8 ist jeden Donnerstag zwischen 14.30 Uhr und 17.30 Uhr geöffnet.       Informationen erteilt die Gruppenleiterin Hilde Kleinschmidt. Unter der Telefonnummer 02446/ 3155 ist sie erreichbar – ebenso Karin Breuer, Tel.: 02446/ 3111, und Gisela Lüth, 02422/ 5007380.                                                   ush

Es wurde gelacht, geschunkelt und getanzt

Das war ein Abend nach dem Geschmack der Karnevalisten unter den „Jungen Alten“: Es wurde gelacht, geschunkelt und getanzt. Frank Ledig und Manfred Kau am Akkordeon sowie Mohamed Bidaoui am Bass brachten nicht nur das „Meiers Kätchen“ zu Gehör, sie „schenkten der Ahl ein paar Blömchen“ und schwärmten von schönen Stunden „einmal am Rhein“. Unermüdlich spielten sie alte und neue Karnevalslieder, und manch einer sang glückselig mit.
Der Beifall wollte nicht enden, als die „Kinderkarnevalsgemeinschaft Heimbach e.V.“ die „Försterstube“ betrat: Die Vorsitzende Annette Breuer-Paulmann präsentierte stolz Prinzessin Anna Lena I. und Prinz Julius I., die  mit ihrem Liebreiz begeisterten, und das Damendreigestirn, Prinzessin Alexandra I. Bäuerin Lisa I. und Jungfrau Alexandra I., eroberte mit flotten Sprüchen die Herzen der Zuschauer. Kein Wunder, dass sich die Vorsitzende der „Jungen Alten“, Hilde Amrein, nicht lumpen ließ und den Gästen neben Dankesworten auch eine finanzielle Unterstützung gewährte, wofür sie prompt einen Orden bekam.
Gesellig ging der Abend weiter, denn Helmut Breuer erinnerte als flotter Matrose verkleidet an die schöne Jugendzeit, und auch Hannelore Züll schwelgte pointenreich in Erinnerungen und erntete viel Beifall.
Ideenreich waren auch viele Besucher verkleidet, die eins klar stellten: „Nach Hause, nach Hause gehen wir nicht…“               ush

Das Kinderprinzenpaar Prinzessin Anna Lena I. und Prinz Julius I.
Hannelore Züll erfreute die Zuhörer mit einem pointenreichen Vortrag.
Helmut Breuer schwelgte singend in Erinnerungen an die Jugendzeit.
Das Publikum sang fröhlich mit.

Neujahrsfrühstück für den Beirat

Wer das ganze Jahr über unentgeltlich zum Wohl des Vereins arbeitet, hat nach Neujahr ein zünftiges Frühstück verdient. Das dachte sich jedenfalls der Vorstand um Hilde Amrein und lud die Beiratsmitglieder zum gemeinsamen Schmaus ein. Unser Bild zeigt die gemütliche Runde an der reich gedeckten Tafel.                                                       Foto: Ernst Bernhauser