Der „Elfenweg“ ist wiedereröffnet worden

Wer Märchen liebt, wird sich gerne verzaubern lassen: In Heimbach ist der „Elfenweg“ wiedereröffnet worden. Er erinnert daran, dass eine Legende von zarten Elfen erzählt, die vor hunderten von Jahren am Dschungelpfad des Staubeckens gesehen worden sind.

Um sie wieder anzulocken, scheuen zehn Heimbacher Kinder keine Mühe. Sie bauten Häuschen mit bunten Türen und Fenstern, bastelten winzige Brunnen und möblierten ganze Wohnzimmer mit Couch und Sesselchen.

Unter Leitung von Hilde Amrein, der Vorsitzenden der „Jungen Alten“, und Vorstandsmitglied Claudia Lüth zogen die Kinder jetzt über den Dschungelpfad, um ihre Schätze an Baumhöhlen, Ästen und Erdhöhlen abzusetzen. Es wurde gebohrt, gehämmert und genagelt, bis alles am rechten Platz war.

Bis zum 4. September garantiert der 1,2 Kilometer lange Elfenweg nun wieder für Überraschungen. 30 kleine Kunstwerke säumen den Pfad, und viele müssen entdeckt werden. Doch das ist für Kinder kein Problem. Sie suchen voller Begeisterung nach den hübschen Häuschen und freuen sich über alles, was sie finden können – denn wer weiß, vielleicht versteckt sich ja irgendwo eine winzige Fee und sagt ihnen „Guten Tag“.

Idealer Startpunkt für die Elfentour ist der Parkplatz an der Rur. Von dort geht’s hoch zum Dschungelpfad, wo rasch die ersten Häuschen zu finden sind. Ein Erlebnis für Familien mit kleinen Kindern.

Wer das Projekt des Vereins „Die jungen Alten Heimbach eV.“ unterstützen möchte, ist gerne gesehen. Die Kontonummer lautet: DE 41 3706 9342 5104 9350 11, Verwendungszweck: Elfenweg.

Nähere Informationen bei Hilde Amrein. Sie nimmt auch Sachspenden entgegen. Telefon: 02446 – 3291.

Rock und Pop – handgemacht

Am Samstag, 18. Juli 2026, 19:00Uhr, erwartet uns im EvA ein besonderes Konzert, das die Musiker selbst so beschreiben: „Wir sind RAGGED FOUR, eine Coverband aus Köln. Wir haben uns der guten alten handgemachten Rock- und Popmusik aus vielen Jahrzehnten der Musikgeschichte verschrieben. Unser Repertoire umfasst neben Stücken von Tom Petty and The Heartbreakers und Thin Lizzy auch Songs von Santana. Natürlich dürfen auch bei uns Stücke der Beatles, der Stones und der Doors sowie Pink Floyd nicht fehlen.“

Der Eintritt ist frei, doch freuen wir uns über eine Spende.

Auf in die Heimbachhilfe

Die Kleiderstube der Heimbachhilfe bietet eine reiche Auswahl an Sommerkleidung für Jung und Alt. Stöbern lohnt sich. Kommen Sie und lassen Sie sich von den freundlichen Damen beraten.

Außerdem im Angebot:

  • Ess- und Kaffeegeschirr
  • Töpfe
  • Dekoartikel
  • Luftbefeuchter
  • Waffeleisen
  • Küchenmaschine mit viel Zubehör.
  • Spielsachen
  • Bücher und Gesellschaftsspiele für Kinder

Die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ an der Hengebachstraße 108 ist montags und donnerstags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Einrichtung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marja Schöller, 02446-91010 und Ulla Küpper, 02446-8098249.

Die Radler an Lahn und Rhein

Darauf hatten sich die Teilnehmer schon lange gefreut: Gruppenleiter Walter Salentin hatte zu einer dreitägigen Tour an Lahn und Rhein eingeladen. Und elf aktive Radler ließen sich das nicht zweimal sagen: Unter Leitung von Manfred Amrein, der Salentin vertreten musste, weil der aus wichtigen persönlichen Gründen nicht an der Fahrt teilnehmen konnte, starteten die Radler in Lahnstein und bewunderten die imposante Burg und das prächtige Schloss, umgeben von Wald und der malerischen Lahn.

Von dort aus ging die Tour nach Bad Ems zwischen Taunus und Westerwald. Nächstes Ziel war Sankt Goarshausen, ein Städtchen, malerisch am Rhein gelegen und berühmt durch den Loreley-Felsen. Schließlich führte die Reise ins geschäftige Koblenz.

Insgesamt legten die Radler 140 Kilometer zurück, und auch Stadtbesichtigungen und Geselligkeit kamen nicht zu kurz. Bei Pizza und mancher Portion Eis ließen es sich die Jungen Alten gut gehen, zumal auch der Wettergott ein Einsehen hatte und einen Sonnenmix mit wenig Regen bescherte.

Fotos: Walter Schöller

Rosen für die „Künstler“

Die Gesangsgruppe der „Jungen Alten“ unter Leitung von Frank Ledig und Claudia Schütt traf sich zu einem Ausflug nach Dreiborn, wo bei schönem Wetter im Garten des Café Kupp nach Herzenslust gesungen werden konnte. Mit von der Partie war diesmal auch Bruno Ibing, der am elektronischen Schlagzeug für den Rhythmus sorgte. Die Lautsprecheranlage von Walter Schöller garantierte den guten Sound.

Ein Highlight des Tages war der Auftritt von Lydia Lehan-Fisk, die allen Teilnehmern des musikalischen Nachmittags eine Rose schenkte. Der Grund: Sie ist begeistert von der Idee, bei den „Jungen Alten“ gemeinsam zu singen und wollte den „Künstlern“ als Zeichen der Anerkennung eine Blume überreichen, „weil dies ja auch am Ende jedes Konzerts üblich ist“.

Lydia Lehan-Fisk ist Klavierlehrerin und Künstlerische Leiterin der Konzertreihe „Eifelserenade“, die seit letztem Jahr von der „Gesellschaft für Tourismus und Veranstaltungen mbH“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Schleiden organisiert wird. Zudem war sie im internationalen Konzertmanagement tätig und arbeitet jetzt in Tansania an privaten Entwicklungsprojekten mit.

Unser Foto oben zeigt Claudia Schütt und Frank Ledig (beide Akkordeon) sowie Bruno Ibing (hinten, Schlagzeug). .

Lydia Lehan-Fisk überreicht Blumen für die Sangeskünstler.

Bei Kaffee und Kuchen gemeinsam singen in froher Runde.

Fotos: Walter Schöller

Wie im Märchen

Das war ein großer Tag in der Kita Hasenfeld: Auf Einladung der „Jungen Alten“ besuchte die Märchenerzählerin Fabulix die Kleinen. Gekleidet in ein geheimnisvolles Gewand, erzählte sie unbekannte und lustige Geschichten. Einen Vormittag lang ging sie von Gruppe zu Gruppe, und ganz mutige Kinder durften sogar mitspielen. Unsere Fotos zeigen die Giraffengruppe, in der Kinder unter drei Jahren betreut werden, sowie die Bärengruppe (Foto oben) und die Raupengruppe.  Zum Schluss waren sich alle einig: „Das war richtig schön.“               ush / Fotos: Hilde Amrein

Auch die unter drei-jährigen Kinder in der Giraffengruppe lauschten gespannt den Märchen.

Auch die Raupengruppe freute sich, dass Fabulix sie besuchte.

Ein Lied kann auch Erinnerung sein

Die Sängerin Gaby Koof und die Musiker Andreas Lasonczyk und Gerd Brenner gastierten auf Einladung der „jungen Alten“ in der EvA. Viel Beifall war ihnen sicher.

Manchmal ist es wie ein Schock: Plötzlich und unerwartet erklingt eine Melodie, und wir fühlen uns zurückversetzt in die Jugend, als der erste Kuss den Abend versüßte oder ein Geburtstag ausgelassen gefeiert wurde. Die Sängerin Gaby Koof liebt solche Momente: Für Ihr Programm „Lieder, die mich tragen“ wählt sie Chansons zu Szenen ihres Lebens aus und erinnert sich damit an glückliche und weniger glückliche Momente.

Als sie beispielsweise mit 15 Jahren als Austauschschülerin in einem Bergdorf der Bretagne lebte, hat George Moustaki ihr Heimweh gelindert. Die Gitarre im Arm spielte und sang sie unermüdlich „Ma Liberté“ und verliebte sich dabei unsterblich in den Sänger. „Ein paar Jahre später habe ich ihn in einem Live-Konzert gesehen und dachte: Er ist vielleicht doch ein wenig zu alt für mich“, schmunzelt sie auf der Bühne der EvA.

Auf Einladung der „Jungen Alten“ gastierte sie erneut mit ihren hervorragenden Musikern Andreas Lasonczyk am Klavier und Gerd Brenner am Kontrabass in Heimbach und erzählte und sang dabei aus ihrem Leben. Bei einem Auslandssemester im spanischen Salamanca wurde “Contigo aprendí” des Mexikaners Armando Machado ihr Hit, und auch Nena hat sie zu einer eigenen Interpretation animiert: „In meinem Leben“ sang sie so innig auf Kölsch, dass kein Zweifel blieb: Dieses Lied und sein melancholischer Rückblick erzählt auch von der Sängerin Gaby Koof.

Kölsch ist eine beliebte Variante ihres Programms., zum Beispiel bei ihrem Lieblingssong „Freiheit“ von Monika Schweden, das auf Kölsch die schöne Zeile von Elfi Steickmann trägt: “Fröher kennt ich Dich och ohne Wööd verstonn”. Und sogar Udo Lindenberg hat sie zu einem Song animiert, „Das Leben“ klingt bei ihr nicht nach genuschelter Röckröhre, sondern ist mit viel Mut durchsetzt: „Nimm Dir das Leben und lass es nicht mehr los…“

Einer ihrer Lieblingssänger aber ist Klaus Hoffmann, der auch gerne leise Töne anschlägt.und den sie immer wieder zitiert: “Mein Weg ist mein Weg ist mein Weg“ beschreibt auch ein Stück Weg von Gaby Koof.

Nach all diesen melancholischen Aufforderungen, das eigene Leben musikalisch zu durchleuchten, fragte sich am Ende auch mancher im Publikum: „Welche Lieder haben mich denn begleitet auf meinem ureigenen Weg?“ Eine Frage, die manche Erinnerung birgt und manchmal glücklich machen kann.                                     ush

Ein Lied kann eine Erinnerung sein: Gaby Koof in Heimbach.

Hervorragend am Klavier: Andreas Lasonczyk.

Der Meister am Kontrabass: Gerd Brenner.

Text: ush/ Fotos: Walter Schöller

Rosen für den Frieden

Unser Beiratsmitglied Caroline Lauscher stellt zu Pfingsten ihr Rosenprojekt in Berlin aus. Seit Jahren widmet sich die Künstlerin gemeinsam mit vielen Helfern der Schaffung von gehäkelten Rosen, die symbolisch zeigen, dass aus dem Tod neues Leben erwachsen kann. Auch viele „Junge Alte“ haben sich an dem Projekt beteiligt.

Unter dem Titel „Rosen für den Frieden“ zeigt Caroline Lauscher nun ihre Arbeit in drei Berliner Kirchen.In einer „Nacht der offenen Kirchen“ lädt sie zu Meditation, Ruhe und Besinnung ein. Am 20. Juni verbindet eine Fahrradtour die drei Gotteshäuser. An der „Gedenkstätte Plötzensee“ endet die Fahrt. Die Einrichtung wurde weltberühmt, erinnert sie doch eindringlich an die Gräuel der Nazizeit.