„Urlicht“ in der Salvator-Kirche

Wir freuen uns, euch am Volkstrauertag zu einer ganz besonderen Veranstaltung einladen zu können. „Urlicht“ ist der Titel eines Konzerts, das von der Mezzosopranistin Martina Garth und Kantor Peter Mellentin gestaltet wird. Dem Thema „Urlicht“ liegt ein von Gustav Mahler vertontes Gedicht aus „Des Knaben Wunderhorn“ zugrunde. Das Lied mit seinen feierlich-hymnischen Klängen und seinen zarten Zwischentönen beschreibt – laut Gustav Mahler – „das Ringen der Seele um Gott“. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms werden Kompositionen von  Ludwig van Beethoven sein. Das von den „Jungen Alten Heimbach“ organisierte Konzert findet am Sonntag, 13. November, 17 Uhr, in der Salvator-Kirche statt und wird unter den dann auch in Gottesdiensten üblichen Corona-Richtlinien stattfinden. Der Eintritt ist frei.

Auf den Spuren des Bibers

Der 100 Jahre lang ausgerottete und wieder freilebende größte Nager Europas liebt die naturbelassene Region. Diese friedliche Landschaft ist ein idealer Rückzugs- und Wiederansiedlungsraum für die sehr scheuen pelzigen Baumeister am Wasser. Etwa 400 von ihnen leben in der Eifel. Bei einer geheimnisvollen Expedition wollen wir ihn suchen. Wir starten am Donnerstag, 27. Oktober, 17 Uhr, im Wildpark Schmidt, Wildparkstraße, in der Dämmerung unter Leitung eines Naturführers der Biologischen Station und schauen dem nachtaktiven Biber bei der Arbeit zu.

Die Tour ist auf 15 Teilnehmer begrenzt. Deshalb sind Anmeldungen dringend erforderlich bei Ulrike Schwieren-Höger, schwieren-hoeger@t-online.de oder ab 5. Oktober unter Telefon: 02425-1888.

Stöbern lohnt sich – bald zwei Mal die Woche

Die Heimbachhilfe hatte um Unterstützung gebeten, und der Ruf blieb nicht ungehört. Neun Frauen haben sich gemeldet, die mitarbeiten möchten, und dafür Sorge tragen werden, dass auch montags äußerst preisgünstig eingekauft werden kann. „Der Umzug in größere Räume hat sich zwar verzögert und wird erst Anfang nächsten Jahres möglich sein, aber am 7. November wird ein Probelauf in den alten Räumen gestartet. Wir öffnen die Einrichtung dann montags und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr“, sagt Gruppenleiterin Inge Wergen.

Die Sommerkleidung ist mittlerweile aus den Regalen geräumt worden. Angeboten wird jetzt Herbst- und Winterkleidung, aber auch – wie immer – schönes Spielzeug, Bücher und Kindersachen. Stöbern lohnt sich – bald zweimal die Woche.  

Die Heimbachhilfe im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ an der Hengebachstraße 8 ist donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr und ab 7. November zusätzlich montags von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Einrichtung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marianne Schimang, Telefon: 3786 und Maja Schöller, Telefon: 02446-91910.

Gemeinsam gut älter werden

Die Gruppen der „Jungen Alten Heimbach“ stehen auch jüngeren Interessenten offen – Neue Mitglieder sind willkommen

„Ich habe viele neue Erfahrungen sammeln können.“ – „Niemals hätte ich gedacht, dass ich malen kann, bevor ich in diese Gruppe kam.“ – „Für mich ist es ein neuer Lebensabschnitt. Nach dem Tod meines Mannes habe ich wieder Mut geschöpft.“ – „Ich habe neue Freunde gefunden und treffe mich mit ihnen auch außerhalb der Gruppe.“ – „Mit Gleichgesinnten zusammen zu sein, ist das Schönste, was es gibt.“ – „Ich habe das Gefühl, es ist einfacher geworden, älter zu werden. Wir haben einen regen Austausch.“

Diese Meinungen erklären, warum die Gruppen der „Jungen Alten“ so viel Zustimmung finden. In lockerer Atmosphäre gehen die Mitglieder ihren Hobbies nach und merken ganz nebenbei, dass sie immer fitter und vitaler werden. Vom Boule-Spiel über Handarbeiten, Malen, Fitness, Tanz, Gesang und Spiel bis zu Radfahren und Kochen ist für jeden etwas dabei. Fast 20 Frauen engagieren sich in der „Heimbachhilfe“. Und Ende des Jahres wird eine neue Fotografie-Gruppe angeboten.

„Gemeinsam gut älter werden“ ist das Motto, das hinter all diesen Aktivitäten steht. Und „älter“ sind auch schon 50-jährige. Der Verein versteht sich nicht ausschließlich als Seniorentreff, sondern freut sich auch über jüngere Mitglieder. „Sie bringen oft frische Impulse in die Gemeinschaft“, sagt die Vorsitzende Hilde Amrein. „Deshalb sollten sich auch Jüngere nicht scheuen, mitzumachen.“ Einige von ihnen haben sogar den Mut gefasst, selbst eine Gruppe zu gründen, um ihr Talent auch anderen zur Verfügung zu stellen, denn auch das ist jederzeit möglich. Wer eine Idee hat, kann sie anmelden. Der Verein setzt dann alles daran, sie zu realisieren, selbst wenn es Geld kostet.

Und auch das ist wichtig: Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist völlig kostenlos. Es wird nicht einmal ein Mitgliedsbeitrag erhoben – der Verein lebt von Spenden, die seine zufriedenen Mitglieder freiwillig geben.

Also nur Mut: Interessenten können sich bei Hilde Amrein informieren und anmelden: Telefon: 02446-3291.                                                           ush

Unser Bild zeigt auch ein paar jüngere Mitglieder des Vereins, die sich anstrengende Wanderungen zumuten. Foto: Brigitte Gfeller

Wer macht mit?

Neue Fotogruppe geht Ende des Jahres an den Start

Wer seinen Blick schärfen möchte für die schönen, originellen oder aufregenden Aspekte der Umgebung, ist in einer neuen Fotogruppe der „Jungen Alten“ herzlich willkommen: Manuel Perez freut sich über Interessenten, die mit ihm auf Foto-Safari gehen wollen oder in geselliger Runde über das Hobby Fotografieren sprechen möchten. „Wichtiger als die perfekte Technik ist die Suche nach  geeigneten Motiven“, sagt Manuel Perez „Aber wenn es die Teilnehmer wünschen, erkläre ich natürlich auch gerne die Möglichkeiten, die eine moderne Kamera bietet. Erst wenn ich weiß, welche Vorkenntnisse die Teilnehmer haben, erkenne ich, welche Inhalte in der Gruppe sinnvoll sind.“ Der langjährige Hobbyfotograf freut sich auf die neue Aufgabe und will Ende des Jahres mit seiner Gruppe starten.
Anmeldungen sind schon jetzt möglich bei Manuel Perez, Telefon. 02446-3291, oder Hide Amrein, Telefon: 02446-1433.                             ush

Auch Glück und gute Gelegenheiten sind wichtig beim Fotografieren. Unser Bild zeigt den Schnappschuss eines Schmalrehs im Kreuzauer Wald.
Foto: Ulrike Schwieren-Höger