Im Wald „baden“ – geht das?

Aber klar: „Die jungen Alten“ laden dazu ein am Dienstag, 31. Mai, 11-17 Uhr.

Der Wald tut uns gut. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern es wird von der Wissenschaft bestätigt. Bäume scheiden unsichtbare Substanzen aus, die unser Immunsystem stärken. Der Anblick der
Landschaftsbilder hellt die Stimmung auf.

Wir tauchen ein in die schöne Waldatmosphäre rund um „Schöpfungspfad“ und Wüstebach und aktivieren unter Anleitung der Wanderführerin Sylvia Calimeris unsere Sinne mit verschiedenen Entspannungs- und Körperübungen. In aller Ruhe wollen wir den Wald riechen, schmecken, fühlen und anschauen.

Wir planen einen Mix aus Wandern und Waldbaden. Die Strecke ist rund 7,5 Kilometer lang, geht teilweise steil bergan zur Leykaul hinauf, enthält aber Pausen für die Übungen. Die Teilnehmer sollten über Trittfestigkeit verfügen. „Waldbaden“ ist keine Wanderung, sondern ein bewusster Besuch im Wald, der auch Stille erfordert.

Wir bilden Fahrgemeinschaften. Treffpunkt am 31. Mai, 11 Uhr, ist der   Parkplatz an der Laag. Wir fahren mit Autos zum Wanderparkplatz Finkenauel im Ortsteil Hirschrott bei Simmerath-Erkensruhr.
Wichtig: Bringt bitte Proviant und Getränke für ein zünftiges Picknick im Grünen mit, eventuell auch ein Sitzkissen.

Anmeldung bei Ulrike Schwieren-Höger, Telefon: 02425-1888, schwieren-hoeger@t-online.de. Hier gibt es auch weitere Informationen.

Zur Entspannung ein Frühstück

Die Handarbeit ist für einige Frauen im Verein „Die jungen Alten“ das schönste Hobby. Und am liebsten arbeiten sie gemeinsam in der Gruppe von Karin Breuer (dritte von links). Die Corona-Zeit haben viele deshalb als große Leere empfunden, denn sie mussten allzu lange die Geselligkeit meiden. Kein Wunder, dass die Gruppenmitglieder nun wieder zahlreich zum Handarbeiten kommen. Und manchmal gönnen sie sich auch eine Auszeit und frühstücken bei „Kafila“. Gemeinschaft ist eben Trumpf, auch am langen Esstisch. Wie schön, dass dies wieder möglich ist.                        ush

Gefühlvolle Hymnen auf die Eifel

Der Heimatabend der Band „Cantalyra“ fand viel Anklang

Können Sie sich vorstellen, dass Brechts Song „Mackie Messer“ zum Eifellied wird? Die Band „Cantalyra“ hat damit kein Problem: Die vier Musiker verwandeln den Haifisch in den Biber. Der hat nicht nur Zähne, sondern erklärt den Zuhörern auch, dass die Klimaerwärmung seinem Eifel-Wald nicht bekommt und dringend bekämpft werden muss.

Das verrät: „Cantalyra“, die Hausband der Dürener „Skunk-Sitzung“, spielt nicht nur Fetziges und Lustiges. Wenn die Musiker an die Eifel denken, werden sie auch nachdenklich und lyrisch. Auf Einladung der „Jungen Alten“ präsentierten Brigitte Sehle (Akkordeon), Reiner Brücker (Gitarre), Robert Schumacher (Bass) und Tom Lüttgens (Ukulele) in der EvA ihren Heimatabend, und die Zuschauer ließen sich verzaubern von einer Mischung aus Poesie und Melancholie, Spaß und toller Musik.

Wenn Brigitte Sehle an die Auswanderer erinnert, die aus der einst so armen Eifel flohen, um in der neuen Welt zu siedeln und dazu singt: „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück“ haben viele Zuhörer Gänsehaut. Auch der Abschied von den Traditionskneipen „Brauweilers Max“ in Düren und „Roer“ in Kreuzau ist, a’capella gesungen, ein anrührendes Lied: „Es wird nie mehr so sein“. Das gilt auch für das historische Hotel „Strepp“ in Untermaubach, das trotz Fürsprache der oberen Denkmalbehörde abgerissen worden ist, und mit dem A’Capella-Song „Wenn es Nacht wird über Mobach“ liebevoll geehrt wird.

Bei der Hymne auf die Loreley durfte auch das Publikum mitsingen: „Lo-re-ley“ schallte es vielstimmig durch den Saal, bevor dem Wein von Ahr und Mosel gehuldigt wurde: „Lasst euch nicht ärgern, Schwestern und Brüder, wir wollen Wein genießen“. Über das Glück, Hunde über die Felder tollen zu sehen, erzählte wenig später Tom Lüttgens, und dann wurde sogar ein Eifelkrimi musikalisch vertont vorgetragen.

Es war diese Mischung aus Spaß und Nachdenklichkeit, die verzauberte. Und auch das Lokalkolorit sorgte dafür, dass die Zuhörer den Musikern begeisterten Applaus schenkten, denn zwischen den Songs erzählte Robert Schumacher Geschichten über Mariawald oder die Annakirmes.

Zum Schluss lud „Cantalyra“ den Musiker der „Jungen Alten“, Frank Ledig, ein, auf die Bühne zu kommen. Er spielte das Eifellied “Fahr noch einmal in die Eifel“ auf dem Akkordeon, das Dagmar Ledig getextet hat, und alle stimmten ein.

Ein gelungener Abend ging damit zu Ende. „Die Eifel ist unsere Therapie“, sagte Brigitte Sehle beim Abschied. Ein besseres Schlusswort hätte sich niemand ausdenken können.
ush/ Fotos: Walter Schöller und Ulrike Schwieren-Höger                                       

                                     

Auch Frank Ledig (rechts) spielte am Ende mit: „Fahr noch einmal in die Eifel…“ Von links: Brigitte Sehle, Robert Schumacher, Reiner Brücker und Tom Lüttgens.

Eine Meisterin am Akkordeon: Brigitte Sehle.
Voller Inbrunst: Robert Schumacher und Brigitte Sehle.

Er sieht gerne Hunden zu, die über die Felder laufen: Tom Lüttgens.
Gitarrist und Sänger: Reiner Brücker.

Zum Schluss sang das werte Publikum mit: „Fahr noch einmal in die Eifel…“

Herrliche Spargel- und Erdbeerzeit

Diesmal war es besonders schmackhaft: Eine Spargeltarte, eine Erdbeertorte und Topfenknödel mit Erdbeeren und Vanillesauce standen auf dem Speiseplan. Damit hatten die Leiterinnen der Kochgruppe, Inge Wergen und Ursula Küpper, bei ihren fünf Köchinnen und einem Koch großen Erfolg. Sie waren begeistert von dem Angebot. Zumal die Tischdekoration nach getaner Arbeit den guten Appetit noch erhöhte. Rosa Nelken erblühten neben zartem Schleierkraut. Lecker, Lecker, war die einhellige Meinung. Ein Gaumen- und ein Augenschmaus. Unser Foto oben zeigt die Gruppe nach getaner Arbeit.

So festlich war der Tisch in der EvA gedeckt.

Die Spargeltarte schmeckte allen.

Erdbeertorte einmal anders zubereitet.

Heimbachhilfe auf Hausener Flohmarkt

Zum ersten Mal waren einige Mitarbeiterinnen der „Heimbachhilfe“ beim Hausener Flohmarkt aktiv. An ihrem attraktiven Stand boten sie Kleidung, Spielzeug und andere Dinge des täglichen Gebrauchs an. Am Ende des Tages gab es strahlende Gesichter: „Unsere Aktion war ein Erfolg“, sagt Gruppenleiterin Inge Wergen. „Wir konnten viel Aufmerksamkeit erzielen und freuen uns, dass sich die Mühe gelohnt hat. Ich bedanke mich bei allen, die mitgeholfen haben.“

Zur Zeit macht es besondere Freude, die Kleiderstube an der Hengebachstraße 8 zu besuchen.

Neu im Angebot:

Schöne Sommerkleidung für alt und jung
Kommunionskleid in Größe 134
Gut erhaltenes Damenrad mit Gangschaltung
Kinderschreibtischstuhl
Kinderauto
Puppenwagen
Fahrradsitze

Stöbern lohnt sich für alle. Der Erlös der „Heimbachhilfe“ kommt zwar ausschließlich Mitbürgern zugute, die mit jedem Cent rechnen müssen, aber einkaufen darf jeder, und jeder ist willkommen. Schauen Sie vorbei. Das Team freut sich auf Sie. ush/ Foto: Walter Schöller