Heimatpreis für die „Jungen Alten“

In einer Feierstunde überreichte Bürgermeister Peter Cremer gestern den „Heimatpreis“ an die Mitglieder der „Jungen Alten“ und an weitere sechs Vereine und Institutionen in Heimbach. Das Land NRW will mit der Auslobung dieses Preises das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger würdigen, die sich Tag für Tag für ihre „Heimat“ einsetzen.

„Bei „Heimat“ geht es um das Verbindende, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Nur eine Politik, die wertschätzt, was Menschen jeden Tag in unserem Land im Großen und vielmehr im Kleinen leisten, wird dazu beitragen, dass Heimat bewahrt und gleichzeitig für die Zukunft gestaltet werden kann“, heißt es in der Ausschreibung der Landesregierung. „Damit befähigt die Landesregierung – getreu dem Ziel: Heimat wächst von unten – Gemeinden und Gemeindeverbände vor Ort, das lokale Engagement unserer zigtausend ehrenamtlichen Tätigen zu würdigen.“

Der „Heimatpreis“ ist in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben worden. Die insgesamt 5000 Euro wurden in Heimbach an sieben Preisträger verteilt. 500 Euro erhielten die „Jungen Alten“ und die „Heimbachhilfe“ für Ihre Arbeit. Auf unserem Foto oben nehmen Wolfgang Virnich (Mitte) und Ulrike Schwieren-Höger stellvertretend für alle „Jungen Alten“ Urkunde und Preis von Bürgermeister Peter Cremer entgegen.
ush/ Fotos: Walter Schöller


In Reih und Glied: Die Heimatpreise warten auf die Preisträger.


Reinhold Quade und seine Bläser umrahmten die Feierstunde mit ihrer Musik.


Ein eindrucksvolles Schlussbild: So viele Preisträger erhielten in Heimbach den „Heimatpreis“.


Im Anschluss an die Preisverleihung gab es Sekt und eine kräftige Gulaschsuppe. Mitglieder der „Jungen Alten“ ließen es sich munden.

Die Sänger feierten Advent

Es ist ein schöner Brauch: In der Vorweihnachtszeit lädt Frank Ledig (unten links im Bild) zum Weihnachtssingen in den Gemeinderaum der evangelischen Kirche ein. Zu den Klängen des Akkordeon werden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, und manche Leckerei macht die Runde. Für Frank ist das ein Highlight seiner an Höhepunkten nicht armen Saison. Denn auch mit 80 Jahren ist er ein Meister am Akkordeon und weiß, seine Sängerinnen und Sänger, die zum Teil von weit her anreisen, zu unterhalten. Diesmal zählte sein Chor 28 Aktive, so viele waren es noch nie. Und die Damen hatten ihrem Frank ein eigenes Tischchen mit liebevoll arrangierten Köstlichkeiten bereit gestellt.        ush

Fotos: Hildegard Görs

Der Weihnachtsmann bei den Fahrradfreunden

In geselliger Runde trafen sich die Fahrradfreunde in der Gaststätte Kafila mit ihrem Gruppenleiter Hans-Peter Klein zum Nikolausfrühstück. Auch in diesem Jahr hatten sie hohen Besuch: Der Nikolaus kam zur Tür herein und wusste zu jedem der 17 Teilnehmer etwas zu sagen. Das soll dem guten Mann erst einmal einer nachmachen. Kein Wunder, dass die Stimmung bestens war – voller Vorfreude auf den ersten Fahrradausflug im neuen Jahr 2020.

Fotos: Walter Schöller

Stammtischbrüder auf dem Weihnachtsmarkt

Es ist schon Tradition: In der Adventszeit bummeln die Mitglieder des Stammtisches der „Jungen Alten“ (unser Foto) über die Kölner Weihnachtsmärkte. Selbstverständlich darf anschließend auch der Besuch eines Brauhauses nicht fehlen. Einen Tag lang wird gefachsimpelt, diskutiert, geschlemmt, getrunken und gelacht. Die einhellige Meinung: Es war mal wieder schön.

Adventskaffee im Hause Züll

Wer Boule spielt, darf auch Kuchen essen. Das dachte sich Hannelore Züll (rechts im Bild), als sie die Mitglieder ihrer Boule-Gruppe zum weihnachtlichen Kaffeetrinken in ihren Wintergarten einlud. In gemütlicher Runde wurde über das vergangene Vereinsjahr geplaudert. Die Vorfreude auf die neue Saison ist groß, denn die Boule-Gruppe hat bei den „Jungen Alten“ mittlerweile viele begeisterte Freunde gefunden.     ush

Heimbach glänzt

Auch die „Jungen Alten“ haben mitgemacht beim etwas anderen Weihnachtsmarkt  „Heimbach glänzt“. Im Haus der ehemaligen Gaststätte Schiffmann stellte die Malergruppe ihre Bilder aus. Ingrid Wergen und Doris Kerp (unser Foto oben) spielten dazu auf der Mandoline ein Ständchen, und am Verkaufsstand, wo unter anderem hölzerne Engel, Marmelade, Strickwaren der Handarbeitsgruppe und die schönen Lichtschalen von Marion Winkel-Wergen angeboten wurden, wechselten sich die Mitglieder im Schichtdienst ab, um die Schätze zu verkaufen.         ush

Engel im Advent

Es ist das Licht, das alle Blicke auf sich zieht. Das Licht, das Hoffnung bringt: Zwei Meter hoch, opulent und kraftvoll sind die Darstellungen der vier Erzengel Uriel, Michael, Gabriel und Raphael. Ihre hellen Strahlen vertreiben das Dunkel und machen Mut. „Das Licht bricht durch die Bilder hindurch in den Raum hinein“, sagt die Künstlerin Caroline Lauscher (unser Foto), die die Ausstellung in Zusammenarbeit mit den „Jungen Alten Heimbach“ ins Leben gerufen hat. „Die Erzengel transportieren eindringlich ihre Botschaft: Lass Dein Licht leuchten und werde selbst zum Lichtträger. Wir alle stehen im Licht dieses göttlichen Geheimnisses. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht.“

In den Adventwochen und bis ins neue Jahr hinein werden die Bilder von Caroline Lauscher in vier großen Fenstern der evangelischen Kirche, EvA am Schönblick, leuchten. Jede Woche ein Lichtstrahl mehr vertreibt dann das Dunkel. Zudem findet zu diesem Thema in der Adventszeit jeweils montags um 19 Uhr (außer 23. Dezember) und am Montag, 30. Januar, eine Meditation in der Kirche statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.                     ush

Schenken Sie Festtagsfreude

 Die „Heimbachhilfe“ bittet um Spenden für die Weihnachtsaktion

Auch in diesem Jahr möchte die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ dazu beitragen, dass alle Familien unserer Stadt das Weihnachtsfest festlich feiern können. Wie in den letzten Jahren bittet die „Heimbachhilfe“ deshalb um Spenden, die in Warengutscheine verwandelt werden und kinderreichen Familien, aber auch Alleinerziehenden und Rentnerinnen und Rentnern mit kleinem Budget zugute kommen.

Das Spendenkonto lautet:
Volksbank Heimbach, DE89 3706 9342 5104 9350 20

Zahlreiche Heimbacher Geschäfte beteiligen sich an der Weihnachtsaktion. Hier können die Gutscheine, bei deren Verteilung das Sozialamt der Stadt hilft, eingelöst werden.

Telefonisch ist die „Heimbachhilfe“ erreichbar über Hilde Kleinschmidt,
Telefon: 02446/ 3155, Karin Breuer, Tel.: 02446/ 3111 und Marianne Schimang, Tel.: 02446/ 3786.

Unser Foto zeigt Margret Bidaoui, Hilde Kleinschmidt und Karin Breuer (von links) bei der Verpackung der Gutscheine. 

Ein Abend rund um Rainer Maria Rilke

Kunst, Literatur und Musik: „Die jungen Alten Heimbach“ luden zu einer ungewöhnlichen Veranstaltung ein – mehr als 80 Zuschauer kamen   

Farbenfroh und mächtig sind die Bilder, die evangelische Kirche erstrahlt in ihrem Glanz. Caroline Lauscher hat die vier Erzengel in eindrucksvollen abstrakten Gemälden verewigt   und sie beherrschen den Raum, bilden eine kraftvolle Kulisse für die Schauspielerin Sibylle Kuhne und die Cellistin Natalia Kazakova.

Auf Einladung der „Jungen Alten Heimbach e.V.“  gestalteten die drei Künstlerinnen einen Abend rund um Rainer Maria Rilke, und mehr als 80 Zuschauer kamen, um den Worten des Klassikers zu lauschen. Sie wurden nicht enttäuscht. Sibylle Kuhne sprach gestenreich und oft in freier Rede berühmte Gedichte: Das „Liebes-Lied“ war ebenso darunter wie „Herbstlied“ und „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“. Natalia Kazakowa brillierte mit ihrem Cello und erläuterte dem erstaunten Publikum ein zweites Instrument, das Campanula Cello, das zusätzlich zu den vier Spielsaiten 16 mitschwingende Resonanzsaiten hat und dadurch einen zusätzlichen Raum für Klang und Obertöne bietet. Das Publikum zeigte sich begeistert und spendete viel Applaus.

Die vier Erzengel von Caroline Lauscher werden auch in den nächsten Wochen die Nacht in Heimbach erhellen. Ab 1. Advent wird an jedem weiteren Adventssonntag ein Engel-Gemälde mehr erleuchtet. Zu Weihnachten erstrahlt dann das volle Licht. Zudem lädt die Künstlerin in der Adventszeit jeden Montagabend um 19 Uhr zu einer Meditation ein.            ush


Natalia Kazakova am Cello und Sibylle Kuhne (Rezitation) erhielten viel Applaus. Die  Gemälde von Caroline Lauscher bildeten die eindrucksvolle Kulisse.

Und weil der Advent nun ganz kurz bevorsteht, erinnern wir noch einmal an eines der beliebtesten Gedichte von Rainer Maria Rilke:

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke)

Es wurde geschunkelt, gesungen und geklatscht

„Wir wollen feiern und mit unserer Musik Freude bringen.“ Das Motto der Musikgruppe „Folk and Fun“ war Programm beim „Irischen Abend“ im Hotel „Hinter den Spiegeln“, zu dem „Die jungen Alten“ gemeinsam mit der Künstlerin Caroline Lauscher eingeladen hatten. Drei Stunden lang unterhielten Petra Sprenger, Alessa Steffen und Hubert Jost rund 60 begeisterte Zuhörer mit irischen Songs und Anekdoten. Das war witzig und lebendig,  manchmal aber auch anrührend, wenn etwa Petra Sprenger – allein mit ihrer Gitarre – das Lied einer irischen Auswanderin sang, die auf der „Isle of Hope“ sehnsüchtig darauf wartete, ins gelobte Land Amerika ziehen zu können. Die Vielzahl der Instrumente, Gitarre, Geige, Flöte, Bodhran und Percussion, war beeindruckend, und die Stimmen der Sänger zogen das Publikum in Bann.

Hubert Jost wusste zwischendurch von Pech und Pannen zu erzählen, die fahrende Sänger erleben. Und manchmal wurde das werte Publikum aufgefordert, zu schunkeln, zu klatschen oder einfach  mitzusingen. Spätestens bei „Whiskey in the Jar“, ließ sich das keiner zweimal sagen, zumal Wirtin Katryn Kaufmann auch beim 2. Irischen Abend der „Jungen Alten“ für irisches Bier, Whiskey und Irish Coffee gesorgt hatte. Erst nach drei Stunden durften die Akteure die Bühne verlassen, nicht ohne vorher einige Zugaben gegeben zu haben.         ush