Gymnastik auf dem Stuhl

Darauf scheinen einige Mitglieder gewartet zu haben: Claudia Lüth bietet jetzt für „Die jungen Alten“ Sitzgymnastik an. Die Übungen fördern die Beweglichkeit und machen in Gemeinschaft große Freude. Zehn Frauen nahmen an der ersten Stunde teil – wie immer bei den „jungen Alten“ völlig kostenlos.                                            ush

Sommerfest mit viel Musik

Das diesjährige Sommerfest der „Jungen Alten“ fand zum ersten Mal auf dem Vorplatz der evangelischen Kirche, EvA am Schönblick, statt. Auch in Corona-Zeiten ließen es sich mehr als 30 Mitglieder nicht nehmen, in fröhlicher Runde zu feiern. Frank am Akkordeon, Jürgen an der E-Gitarre und Mohamed am Bass sorgten für gute Stimmung, und die Vorsitzende Hilde Amrein trug zur allgemeinen Freude „eine etwas andere Schöpfungsgeschichte“ vor.  Essen und Trinken hatte diesmal jedes Mitglied selbst mitgebracht – nach dem Motto: Wenn wir in diesem Jahr schon kein „Picknickkonzert“ veranstalten können, wollen wir wenigstens im kleinen Kreis picknicken.              ush

Hilde Amrein trug eine witzige Geschichte vor.                                                                Fotos: Walter Schöller
Gemütliche Tischrunden: Jeder hatte sein Picknick mitgebracht.

 

 

Kunst contra Corona

Gitarrenkonzerte in der evangelischen Kirche, EvA am Schönblick

Heimbach. Auf Initiative und in Zusammenarbeit mit dem Gitarrenbauer Götz Bürki veranstaltet die Stiftung EvA Gemünd eine neue Konzertreihe, auf die wir als Kooperationspartner von EvA hinweisen möchten.

Ab September wird monatlich an jeweils zwei Wochenenden klassische Gitarrenmusik zwischen Renaissance und Moderne zu hören sein. Zum Auftakt spielt Ivan Petricevic am 27. September um 11 Uhr und um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Heimbach. Der in Belgrad geborene Musiker hat bei internationalen Gitarrenwettbewerben Preise gewonnen. Er präsentiert Werke verschiedener Stilrichtungen – von Johann Sebastian, über Dusan Bogdanovic bis Efrain Silva. Romantische Melodien sind ebenso zu hören wie feurige Rhythmen.

Die Stiftung EvA hofft, mit dieser Initiative die Kulturszene der Rureifel auch in Corona-Zeiten beleben zu können, indem sie den Musiker*innen die Möglichkeit gibt, in kleinem Rahmen ihr Können zu zeigen und neue Auftrittsmöglichkeiten zu finden.

Der Eintritt kostet 15 Euro.

Da wegen der Corona-Pandemie nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, wird um Voranmeldung gebeten unter: projekte@eva-gepflegt.de oder unter der Telefonnummer der Projektkoordinatorin Gabriele Bolender: 0171/3399985.

Die Spielegruppe an neuem Ort

Zum ersten Mal hat sich die Spielegruppe unter Leitung von Margret Bidaoui und Hubert Steinborn im Hasenfelder Hof getroffen. Der neue Ort wurde gewählt, weil hier unter Corona-Bedingungen die Abstände besser eingehalten werden können. Der Freude am Spiel tat der Umzug keinen Abbruch, zumal das Wiedersehen nach langer Zeit ein ganz besonderes Vergnügen war.

Gegenseitige Hilfe ist gefragt

Die „GenoEifel eG“ und die „Jungen Alten“ laden am Mittwoch, dem 23. September, 17 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung in die evangelische Kirche Heimbach, EvA am Schönblick, ein.

Das Thema: Die Generationengenossenschaft „GenoEifel“ will ihr System des Helfens und Unterstützens vorstellen, das ein selbstbestimmtes Altern im eigenen Wohnumfeld ermöglichen soll. Dabei wird die Vereinigung von den „Jungen Alten“ unterstützt.

Mit dem Beitritt in die Genossenschaft ist es jedem Mitglied möglich, Hilfen anzubieten oder Hilfen zu erfragen. Die Leistungen reichen von Mitfahrgelegenheiten, über Haushaltshilfen bis hin zu Geselligkeit für allein stehende Menschen.

Da durch die Corona-Schutzmaßnahmen die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, bitten die Organisatoren um Anmeldung bei der Projektmitarbeiterin für die Region Heimbach, Nideggen, Simmerath, Monschau, Roetgen.
Katja Fey ist unter der E-Mail-Adresse simmerath@GenoEifel.de oder mobil unter 0157-37003958 ansprechbar. Die Internetseite www.GenoEifel.de informiert über die Vereinigung.

Walken „nein“, Schiff fahren „ja“

Es ist zu heiß zum Laufen: Diese Meinung wurde von allen Mitgliedern der Walkgruppe unter Leitung von Brigitte Gfeller geteilt. Und dann hatten sie eine Idee: Wie wäre es, wenn wir stattdessen eine Schiffstour über den Rursee buchen würden. Gesagt, getan. Eine frische Brise wehte den Damen um den Kopf, als sie geruhsam gen Rurberg schipperten. Herrlich.

Die Putzkolonne war aktiv

Nun blinkt und blitzt alles: Die Mitarbeiterinnen der Heimbachhilfe haben Hand angelegt und die Kleiderstube an der Hengebachstraße gereinigt. Staub, der sich vier Corona-Monate lang wie Mehltau auf die Möbel gelegt hatte, wurde entfernt, die Küchenzeile gewienert, der Boden geschrubbt. Auch die angebotene Kleidung ist zum Teil aussortiert und durch neue ersetzt worden. Alles kann sich wieder sehen lassen.

Nun freuen sich alle auf die Wiedereröffnung der Heimbachhilfe am 23. Juli. Maske muss sein, aber dann darf wieder nach schöner Kleidung und Spielzeug gesucht werden. Jeder ist herzlich willkommen.

Unser Bild oben zeigt die Leiterin der Heimbachhilfe, Hilde Kleinschmidt, mit einer Mitarbeiterin bei den Arbeiten.

Trotz Masken gingen die Arbeiten zügig voran.