Immer weiter hoch hinaus

Zu einem Karnevalistischen Dämmerschoppen hatten Frank Ledig am Akkordeon und Mohamed Bidaoui am Bass eingeladen. Und mehr als 50 Mitglieder und Gäste ließen sich nicht bitten und feierten einen Abend lang bunt kostümiert und überaus sangesfreudig. „Einmal am Rhein“ war ebenso zu hören wie „So ein Tag“ und „Mer schenken der Ahl en paar Blömchen“. Helmut Breuer ließ es sich nicht nehmen, ein paar Anekdoten aus dem alten Heimbach zu erzählen und dazu ein paar Lieder zu singen. Und auch Hannelore Züll trug einen launigen Vortrag bei, der mit fröhlichen Songs bestückt war.

Helmut Breuer trug Heimbacher Geschichten vor.
Prinzessin Leonie I. und Adjutantin Anna Lena sangen und tanzten sich in die Herzen der Zuschauer.

Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Heimbacher Kinderprinzenpaars, Prinzessin Leonie I. und Adjutantin Anna Lena. Sie sangen sich mit dem umgedichteten Lied „Auch wenn wir schon weit gekommen sind – wir gehen immer weiter hoch hinaus“ in die Herzen der Zuschauer. Und Annette Breuer, die Leiterin der Gruppe, plauderte ein wenig über die Hintergründe des Auftritts: Das prächtige Kleid von Prinzessin Leonie I. wurde in 70 Stunden mühevoller Kleinarbeit von ihr und einer anderen Karnevalistin genäht. Wenn ein solches Gewand gekauft werden müsste, wären mehr als 1000 Euro fällig.

Es wurde gesungen, geschunkelt und gelacht. 

Die Vorsitzende der Jungen Alten, Hilde Amrein, bedankte sich bei den jungen Gästen mit Süßem und einem Geldgeschenk, damit der schöne Brauch auch in Zukunft weiter gepflegt werden kann.

Unser Bild oben zeigt (von rechts) Frank Ledig, Mohamed Bidaoui und Ingrid Wergen, die mit dem Tambourin den Takt schlug.                                                                ush

Auch Meisje Dagmar Ledig war dabei.
Die Vorsitzende Hilde Amrein nebst Gatte in Feierlaune.
Schöne Kostüme waren Trumpf.
Clowns unter sich.

Mutzen mit Eierlikör

Die Handarbeitsgruppe um Karin Breuer (ganz rechts im Bild) bewies, dass auch in der Karnevalszeit in gemütlicher Runde gestrickt und gehäkelt werden kann. Der Tisch war reichlich geschmückt mit Luftschlangen und Konfetti. Es gab Kaffee und selbst gebackene Mutzen, die – so ein Geheimtipp – nach dem ersten Bissen mit Eierlikör gefüllt werden konnten und besonders köstlich schmeckten.

Frühstücksglück

Die Walking-Gruppe von Brigitte Gfeller (ganz hinten rechts) trifft sich normalerweise zwei Mal in der Woche, um eine große Runde zu laufen und damit etwas für die Fitness zu tun. Manchmal allerdings ist Schlemmen angesagt. Und jetzt war es wieder so weit: Die Sportlerinnen trafen sich im Gemünder Café Dahmen, um über Gott und die Welt zu plaudern. Unübersehbar war der Tisch reich gedeckt. Da dürften sie in den nächsten Wochen wieder emsig trainieren müssen…

Hallo, Herr Ringelnatz

Unter dem Titel „Hallo, Herr Ringelnatz“ veranstalten die „Jungen Alten“ am Samstag, 21. März, 19 Uhr, in der evangelischen Kirche Heimbach einen Abend rund um den Schriftsteller, Kabarettisten und Maler Joachim Ringelnatz (1883-1943).

Dirk Chr. Siedler, evangelischer Pfarrer in Düren und waschechter Berliner, wird  sowohl die humorvolle Ringelnatz-Seite beleuchten, als auch nachdenkliche Texte vortragen. Dazu spielt die Band „Cantalyra“ Stücke der 1920er Jahre und Vertonungen von zwei Ringelnatz-Gedichten, die extra für diesen Abend komponiert wurden!

Joachim Ringelnatz (1883-1943) – Schriftsteller, Kabarettist und Maler – ist vor allem wegen seiner skurrilen Witz-Verse beliebt. An diesem Abend werden aber vor allem seine eher unbekannten zeitkritischen Gedichte aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen präsentiert. Mit der kommunistischen Revolution nach dem Ersten Weltkrieg sympathisierend, wurde Ringelnatz ein kritischer Begleiter der wilden 1920er und 1930er Jahre in Berlin. Dort verbrachte er seine letzten Lebensjahre mit Blick auf den Sachsenplatz, an dem eine  illustre Nachbarschaft wohnte, die an diesem Abend vorgestellt wird.

Dirk Chr. Siedler ist in Berlin geboren und wuchs in direkter Nähe des Sachsenplatzes auf – gewissermaßen in Nachbarschaft zu Joachim Ringelnatz. Er weiß daher das eine oder andere zu erzählen. Die Besucher erwartet ein sowohl heiterer als auch nachdenklicher Abend.

 

 

Zwei Lokalzeitungen berichten über die „Jungen Alten“

Einen dreiviertelseitigen Bericht hat die Redakteurin der Kölnischen Rundschau/ Kölner Stadt-Anzeiger, Julia Reuss, über unseren Verein geschrieben. Gleich zwei Mal kam sie zu diesem Zweck nach Heimbach: Am ersten Tag befragte sie die Vorsitzende Hilde Amrein und Pressesprecherin Ulrike Schwieren-Höger über die Hintergründe der „Jungen Alten“. Am nächsten Tag besuchte sie die Gesangsgruppe von Frank Ledig, um Fotos zu machen.

In einer lebendigen Reportage mit der Überschrift „Im Alter nicht allein sein“ schildert sie ihre Eindrücke und erzählt anschaulich von einzelnen Aktivitäten. Schade nur, dass sie die „Heimbachhilfe“, in der 18 Frauen tätig sind, vergessen hat zu erwähnen. Und auch die erste Vorsitzende des Vereins, Margreth Bidaoui, wurde nicht genannt.

Der Verein dankt der Lokalpresse trotzdem für die Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Das bestärkt uns in unserer Arbeit.                                                           ush

 

Karneval bei den „Jungen Alten“

Es geht wieder rund bei den „Jungen Alten“: Am Freitag, 21. Februar, 18 Uhr, wird Karneval gefeiert in der „Försterstube“ an der Hengebachstraße 9. Frank Ledig am Akkordeon und Mohamed Bidaoui am Kontrabass sorgen für beste Stimmung, wie unser Foto aus den Vorjahren beweist. Es darf geschunkelt, gelacht und getanzt werden. Helmut Breuer und Wolfgang Virnich werden die Narrenkappe aufsetzen und einen launigen Vortrag halten. Zu Besuch kommt die Kinderprinzession mit ihrem Adjutanten. Auch für weitere Überraschungen ist gesorgt. Wer noch Lust hat, eine „Büttenrede“ zu halten, ist herzlich eingeladen und kann sich melden bei Frank Ledig, Telefon: 02446/ 3982.

3000 Euro nach Weihnachtssammlung ausgeschüttet

Die Heimbachhilfe bedankt sich bei allen Spendern  

 „Sehr geehrte Damen, Danke für alles, Sie sind sehr nett. Die Bedeutung des Geschenks war sehr groß für uns…“  Freude herrschte bei den 18 Mitarbeiterinnen der „Heimbachhilfe“, als sie diesen Brief im Postkasten fanden. Mit wenigen Worten zeigte das Schreiben, dass ihre  Arbeit wichtig ist und anerkannt wird.

Bei der Weihnachtssammlung 2019 konnten 3000 Euro ausgeschüttet werden. Die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ bedankt sich bei allen Spendern, die dazu beigetragen haben, dass diese stolze Summe erzielt werden konnte. Besonders großzügige Überweisungen haben die Volksbank Heimbach, Apotheker Felix Zimmermann und Brit Possardt getätigt.

Alle Spender haben mitgeholfen, dass mit Unterstützung des Sozialamts Einkaufsgutscheine an kinderreiche Familien, alleinerziehende Mütter und Väter, aber auch an alleinstehende Senioren mit kleiner Rente ausgegeben werden konnten.

Und die Aktion ist noch nicht beendet: Sozialhilfeempfänger und Personen, die über die job-com betreut werden, und die bis heute noch keinen Gutschein im Sozialamt eingelöst haben, können ihn noch bis Ende Februar nach telefonischer Vereinbarung bei Hilde Kleinschmidt, Telefon: 02446/3155, in der „Heimbachhilfe“ abholen.

Auch in der Kleiderstube gibt es viel zu tun. Preiswert im Angebot sind:

  • Schöne Kleidung für Frauen, Männer und Kinder
  • Langes, schmal geschnittenes Brautkleid mit Spitze an Oberteil und Ärmel
  • Kinderbett
  • Kinderhochstühle
  • Rollator
  • Strumpfstricknadeln und Häkelnadeln
  • Sieben Packungen „Babylove“ Folgemilch ab dem 10. Monat vom dm-Markt.

Telefonisch ist die „Heimbachhilfe“ erreichbar über Hilde Kleinschmidt,
Telefon: 02446/ 3155, Karin Breuer, Tel.: 02446/ 3111 und Marianne Schimang, Tel.: 02446/ 3786.                                                                                              ush

 

Internetseite wird rege besucht

Unsere Internetseite wird immer häufiger besucht. Das berichtet Webmaster Reiner Wergen in der neuen Statistik für das Jahr 2019: Fast 5000 Aufrufe wurden in zwölf Monaten gezählt, besonders intensiv war das Interesse im Dezember vergangenen Jahres. Interessant ist auch, woher die Besucher kamen: Sogar in China, in den USA  und in Südafrika interessierte man sich offensichtlich für die „Jungen Alten“.

Statistik-2

Der Beirat geht frühstücken

Normalerweise treffen sich die Mitglieder des Beirats der Jungen Alten alle drei Monate, um Probleme zu besprechen oder neue Aktivitäten zu beraten. Einmal im Jahr gibt es aber ein Frühstück als Dankeschön für die geleistete Arbeit. Nun war es wieder so weit. Im Stadtcafé war der Tisch reichhaltig gedeckt, und die Runde freute sich auf die nächsten Monate gemeinsamer Arbeit.

Warum ein Schweinchen glücklich macht

Gute Laune war Trumpf beim Neujahrsempfang der „Jungen Alten“. Rund 80 Mitglieder kamen in die evangelische Kirche, EvA am Schönblick, und erlebten ein buntes Programm: Prächtig unterhalten von der Eifeler Musikgruppe „Canta Lyra“, ließen sie sich ein Gläschen Sekt schmecken und feierten den Anfang des neuen Jahrzehnts.
Die Vorsitzende Hilde Amrein erläuterte zum Auftakt der Veranstaltung, warum uns in dieser Jahreszeit Schweinchen, Kleeblatt, Hufeisen und Fliegenpilz glücklich machen und bedankte sich bei den Beiratsmitgliedern für die geleistete Arbeit.
Zwei Gruppen zeigten ihr Können: Frank Ledig begleitete die Sänger am Akkordeon zum Steigerlied, und Claudia Lüth stellte mit Hilde Amrein die neue Tanzgruppe vor (unser Foto oben), die sich seit ein paar Wochen zu Reigentänzen trifft.
Zum Schluss hatte Hildegard Kremers ihren Auftritt, die zehn Männern unter den Hut brachte. Das soll ihr erst mal einer nachmachen.                           ush/ Fotos: Walter Schöller

„Canta Lyra“ sorgte für gute Unterhaltung.


Hildegard Kremers (links) brachte zehn Männer unter den Hut.

So lustig war das Hütchenspiel.

Frank Ledig (rechts) begleitete die Gesangsgruppe am Akkordeon.

Die evangelische Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.