Wir sagen euch an den lieben Advent

Mit einem fröhlichen „Jingle Bells“ begrüßte das „Consortium Piae“ die Zuschauer in der EvA zu einer musikalischen Lesung unter dem Motto „Seht, die gute Zeit ist nah“. Vorfreude auf Weihnachten lag in der Luft, denn Gedichte und Weihnachtslieder standen auf dem Programm.

Caroline Lauscher hatte Texte, mal heiter, mal besinnlich, ausgesucht, die so recht zur Adventszeit passten: Reiner Maria Rilke zählte ebenso zu den Autoren wie Heinrich Heine und Joachim Ringelnatz. Dazu spielte das „Consortium Piae“ mit Edith Wirthmann (Sopranflöte), Silke Delhaes (Alt), Susanne Rögele (Bass und Gitarre) sowie Ulrike Schwieren-Höger (Tenor und Gitarre) Weihnachtschoräle von Händel, Bach und Mendelsohn-Bartholdy, aber auch festlich-mittelalterliche Melodien.  

Kurzum: Ein abwechslungsreiches Programm erfreute die Besucher, die am Ende zum Mitsingen eingeladen wurden: „Wir sagen euch an den lieben Advent“, erklang es vielstimmig im Saal, bevor der Abend bei Punsch und Plätzchen ausklang.

Die Spenden der Besucher kommen der Weihnachtsaktion der „Heimbachhilfe“ zugute.

Wer glaubt an Wunder?

Geschehen Wunder, wenn man betet und ganz fest daran glaubt? Das ist die zentrale Frage des Films „Christmas Candle – das Licht der Weihnacht“. In Kooperation mit der Kunstakademie zeigten die Jungen Alten den Streifen am Vorabend des 1. Advent gerade rechtzeitig, um die grundlegenden Fragen der Weihnachtszeit zu stellen. Wie tief ist der Glaube? Was bewirken Zweifel? Wie machtvoll sind Gebete? Bringen uns die Adventwochen das Licht?

Dinge, die jeden bewegen in dieser Zeit, die zur Stille aufruft, und doch meist mit Hektik gefüllt ist. Nach der Filmvorführung konnten die Besucher an liebevoll gedeckten Tischchen über diese Themen bei Kaffee und Kuchen diskutieren.

Die großartigen Porträts der Ausstellung von Ali Zülfikar, Dozent an der Kunstakademie, taten ein übriges, den Raum zu einem stimmungsvollen Kraftort zu machen. Eine ungewöhnliche Kinoatmosphäre mitten in Heimbach. Luzia Schlösser, der Leiterin der Kunstakademie, sei Dank, dass sie auf Wunsch der „Jungen Alten“ für dieses Kaffee-Klatsch-Kino ihre Türe geöffnet hatte.                                 

Die „Jungen Alten“ wünschen allen Freunden und Förderern ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2026. ush

Zwitschern Vögel in der EvA?

Es klingt, als flögen Vögelchen im Raum – hoch oben an der Decke des Begegnungszentrums EvA. Leises Zwitschern, Trällern, Geckern. Der Frühling zieht ein. „Dieser Raum ist ideal geeignet, um Obertöne erklingen zu lassen“, sagt Washkar Schneider und lächelt.

Mehr als eine Stunde lang haben seine Zuhörer mit geschlossenen Augen im Saal gesessen oder auf Matten gelegen, um in der Dunkelheit den Tönen zu lauschen, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Eine Flöte zog mit Washkar durch den Raum, mal nah, mal fern zu hören. Das Didgeridoo schallte urzeitlich, das Handpan beruhigte mit sanften harmonischen Tönen, das Monochord „streichelte“ die Sinne und der riesige Gong brachte den Saal fast zum Beben mit seiner Tongewalt.

Das Klangbad des Musiktherapeuten Washkar Schneider war ein Wechselspiel der Töne und der Gefühle, die in den Zuhörern geweckt wurden, denn die Konzentration auf den Klang ist auch eine Innenreise, die Ruhe, Sanftmut, aber auch Ungeduld und Missmut bloßlegen kann, die tief in die Seele greift und einlädt, innezuhalten in hektischer Zeit. Wer sich darauf einlässt, „schwebt“ zwischen Wachsein und Schlaf.

Im Rahmen ihrer Meditationsangebote hatte Caroline Lauscher zu dem Abend eingeladen, und rund 30 Besucher genossen die ungewöhnliche Zeit im schönen Raum der EvA, der mit drei eindrucksvollen Gemäldefahnen von Caroline Lauscher geschmückt war, die die Erzengel verkörpern: Denn Caroline ist vor allem Künstlerin.                   ush

Nach dem Klangbad ließen sich einige Teilnehmer die Instrumente erklären. An den Fenstern im Hintergrund sind drei Bilder der Erzengel von Caroline Lauscher zu sehen.

Gutscheine der „Heimbachhilfe“

Das Weihnachtsfest kommt näher, und damit auch die Ausschüttung der Heimbacher Weihnachtsaktion. Mehrere Wochen lang hat die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ um Spenden gebeten für Rentner mit schmalem Geldbeutel, für Familien mit vielen Kindern und für Alleinerziehende. Auch sie sollen sich zum Christfest ein Extra leisten können. Das gesammelte Geld wird in Warengutscheine umgewandelt und mit Hilfe des Sozialamts verschickt. Um diese Übergabe vorzubereiten, trafen sich Ulla Küpper, Walter Schöller, Marja Schöller und Inge Wergen (von links), um rund 350 Gutscheine zu verpacken. Sie werden in den nächsten Tagen Freude in viele Heimbacher Haushalte bringen. Die Heimbachhilfe bedankt sich bei allen Spendern, die mitgeholfen haben, die Aktion auch in diesem Jahr zum Erfolg zu führen. Und auch jetzt ist es immer noch möglich mitzumachen und einen Beitrag für die Aktion zu entrichten.

Heimbachhilfe auf dem Weihnachtsmarkt

Der Kommunikationsraum der Kirchengemeinde hat sich in einen Basar verwandelt. Im Rahmen des Heimbacher Weihnachtsmarkts präsentiert die „Heimbachhilfe“ ihre Schätze: Christbaumkugeln, Engelchen, Kränze, Mistelzweige, Nikoläuse, Plätzchen und vieles mehr, was zu Weihnachten die Herzen erfreut, ist im Angebot. Dazu lädt eine kleine Cafeteria zu Kaffee und Kuchen ein. Einfach schön.
Am kommenden Wochenende, 28. 29. und 30. November, ist wieder Gelegenheit, dort preiswerte schöne Dinge fürs Fest zu erwerben. Unser Foto oben zeigt die Leiterin der Heimbachhilfe, Inge Wergen, ihre Vertreterin, Marja Schöller, und die Mitarbeiterin Hildegard Ostendorp (von links) inmitten der festlich geschmückten Tische.

Zeitweise herrschte viel Andrang im Weihnachtsbasar.

Auch die Kaffee-Ecke war gut besucht. Fotos: Walter Schöller/ ush

„Seht, die gute Zeit ist nah“

Gedichte gehören für viele zur Weihnachtszeit. In dieser Tradition wird Caroline Lauscher (Bildmitte) am Montag, 15. Dezember, 19 Uhr, im Begegnungszentrum EvA Weihnachtstexte vortragen. Dazu spielt das Flötenquartett „Consortium Piae“ alte Choräle zum bevorstehenden Christfest. Das mährische Volkslied „Seht, die gute Zeit ist nah“ ist ebenso darunter wie „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, „Maria durch einen Dornwald ging“ oder „Wie schön leuchtet der Morgenstern“. Zudem wird alte Musik aus der Renaissance-Zeit erklingen. Der Eintritt zum Konzert, das von den „Jungen Alten“ unterstützt wird, ist frei.

Ruf doch mal „Bingo“

Das ist neu bei den „Jungen Alten“: Claudia Lüth und Ulrike Schwieren-Höger luden zum Bingo-Spiel ins Begegnungszentrum EvA ein. Ein wenig zaghaft erschienen zehn Mitglieder und harrten der Dinge, die da kamen: Die meisten hatten noch nie Bingo gespielt.

Doch das war kein Problem. Claudia Lüth (Foto oben) erwies sich als erfahrene Lehrerin. „Ich spiele das schon von Kindesbeinen an“, schmunzelte sie und erklärte geduldig die Regeln. Dann drehte sie eine kleine Trommel, die darin liegenden Kügelchen purzelten durcheinander, bis sich eine Kugel löste und die Zahl preisgab: „B-3“, „I-42“ oder „O-15“ nannte Claudia Lüth die gezogenen Nummern, und Ulrike Schwieren-Höger schrieb die Zahlenfolgen an den Flipchart. Bei den Mitspielern war Konzentration nötig, um als erste die zuvor gewünschte Zahlenfolge zu legen.

Doch es gelang: Mit Glück und Aufmerksamkeit konnte von einigen „Bingo“ gerufen werden. Ein kleiner Preis war den Siegern sicher. Die Vorsitzende Hilde Amrein hatte sogar soviel Glück, dass sie drei Gewinne mit nach Hause nehmen konnte.

„Das hat Spaß gemacht“, war anschließend die einhellige Meinung. Und deshalb wird das Spiel wiederholt. Zur Diskussion steht, dass künftig alle drei Monate bei den „Jungen Alten“ „Bingo“ gerufen werden kann.                                                         ush

Die Gewinner konnten sich ein kleines Geschenk aussuchen.

Wie spielt man „Bingo“? Claudia Lüth erklärte geduldichg die Regeln.

Fotos: Ulrike Schwieren-Höger

Alles ist Klang

Im Rahmen ihrer Meditationsabende hat Caroline Lauscher erneut den Musiker und Klangtherapeuten Waskhar Schneider zu Gast. Am Montag, 1. Dezember, ab 19 Uhr, lädt er uns ein, eine Stunde lang nur dem Klang zu lauschen.

Sein „Nada Brahma – Alles ist Klang-Bad“ ist eine Innenweltreise. Sie ermöglicht uns, den Strom der Gedanken ruhen und den Alltag hinter uns zu lassen. Für gut 60 Minuten umhüllen uns die Klänge von Instrumenten und Gesängen unterschiedlicher Traditionen und aus dem Reich der Fantasie. Sie fließen in uns ein, füllen uns aus. Gehalten durch achtsames Spiel der Instrumente öffnet das Klangbad einen Raum, in dem Transzendenz erfahren werden kann. Wir „schweben“ in dem vorbewussten Raum zwischen Wachsein und Schlaf.

Zu hören und zu erfahren gibt es die live gespielten Klänge von Gong und Handpan, Klangschalen, dem Didgeridoo, Maultrommeln, Kalimba, Monochord, Shrutibox, Flöten, Schlitztrommel, Rahmentrommel, Oberton- und Kehlgesang, Regenring und diversen Kleinpercussion-Instrumenten.

Waskhar Schneider, Musiker und Klangtherapeut, spielt seit mehr als 25 Jahre seine Instrumente mit großer Hingabe, gekonnt und inspiriert.

Der Eintritt zum Klangbad ist frei. Spenden sind willkommen.


Über den Erftradweg

Für unsere Fahrradgruppe hat die Wintersaison begonnen. Das heißt: Die Räder stehen still. Doch es gab noch eine letzte Tour, über die Gruppenleiter Walter Salentin nachfolgend berichtet:

„Unsere letzte offizielle Fahrt in diesem Jahr führte uns am 15.10.25 auf den Erftradweg. Um 9:30 Uhr trafen wir uns mit dem Auto an der Jugendhalle Vlatten und fuhren von dort aus mit Autos und Rädern nach Euskirchen. In den Erftauen haben wir die Autos abgestellt und sind mit einer zehnköpfigen Gruppe auf dem Erftradweg Richtung Neuß gefahren, wo die Erft in den Rhein mündet. Das Wetter spielte mit, und die Natur bot uns ein herrliches Bild an Farben. Der Radweg folgt immer sehr nahe der Erft, und so ändert sich laufend das Bild. .Wir passierten in einiger Entfernung die Orte Kessenich, Wüschheim, Derkum, Hausweiler Lommersum und Weilerswist.

Nach 1,5 Stunden wurde eine Trinkpause eingelegt, in der das Gesehene und Erlebte besprochen wurde. Es gibt ja immer viel zu erzählen. Dann ging die Fahrt weiter zu unserem Zielort Blessem.

Der Zustand des Fahradweges ist sehr unterschiedlich. Wir fuhren über glatten Teer, über groben Schotter bis zu feinem Schotter, aber auch stückweise über normale Feldwege. Die Fahrt war schon sehr anspruchsvoll.

In Blessem angekommen, suchten wir die dortige Tennishalle auf, in der sich ein schönes italienisches Restaurant befindet. Dort haben wir sehr lecker gegessen und natürlich ein paar Radler getrunken. 

Nach vielen ausführlichen Gesprächen ging es dann wieder auf den Radweg, diesmal in Richtung Euskirchen zurück. Es gab unterwegs einiges zu sehen, zum Beispiel ein riesiges Wasserrückhaltebecken, welches bei Hochwasser große Wassermassen aufnehmen kann und dieses dann kontrolliert an die Erft abgibt.

Die gesamte Fahrt verlief ohne Zwischenfälle, und so waren wir gegen 16:30 Uhr an den Autos und etwa um 17:30 wieder zuhause. 

Es war eine spannende und lustige Abschlußfahrt für 2025, und wir freuen uns schon jetzt  wieder auf den Start der nächsten Touren im neuen Jahr.“