Literatur und Musik aus aller Welt

Schauspielerin Anne Fink und Musiker Winfried Bode luden zu einem „Roadmovie“ um die Welt ein. Mit dem eingängigen Popsong „People get ready“ startete die Reise mit Texten und Songs aus vieler Herren Länder.

Erzählte Anne Fink mit einem Auszug aus Paolo Cuellos „Der Wanderer“ von der Schönheit der Welt als Gemeingut, konterte Winfried Bode mit einem Einblick in die minutiöse Passkontrolle bei der Einreise in die Vereinigten Staaten.

Köstlich, der Oldie „Mond von Wanne-Eickel“, den Friedel Hensch und die Cypris 1962 auf die Plattenteller der Deutschen legten: Anne Fink, ein pfiffiges rotes Hütchen auf dem Kopf und „Hochprozentiges“ im Glas, zeigte ihre Schauspielkunst und wurde von Strophe zu Strophe trunkener.

Ein krasser Gegensatz dazu der Text von Heinrich Böll, der die bittere Armut im Irland des 19. Jahrhunderts aufzeigte. Weiter ging die Reise nach Marseille und Paris, wo „Oh, Champs Élysées“ zum mondänen Tanz einluden. In Berlin hörten die Zuschauer Hildegard Knefs „Ich war nie in Las Vergas“, von Anne Fink à capella gesungen.

Mit „Oh, sole mio“ ging es nach Sizilien, und dann hieß es „Fly me to the moon“, was beweist: Irgendwann ist selbst die ganze Erde zu klein für leidenschaftliche Reisende.

Am Schluss gab es Zugaben, und das waren Schlager, die „ich nicht oft spiele“, wie Winfrid Bode betonte: Bei „Marina“ tanzte Anne Fink über die Bühne, und dem Publikum, das auf Einladung der „Jungen Alten“ gekommen war, gefiel es. Es spendete viel Beifall für Literatur und Musik aus aller Welt.                  ush

Nach der musikalischen Lesung luden die „Jungen Alten“ mit Hilde Amrein (links) und Ulrike Schwieren-Höger zu einem Umtrunk ein.

Text: ush, Fotos: Walter Schöller

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