Unser Beiratsmitglied, Caroline Lauscher, ist auch Künstlerin und arbeitet seit Jahren an dem Projekt „Da haben die Dornen Rosen getragen“. Mittlerweile kann sie tausende gehäkelte Rosen zählen, die an Orten installiert werden, die Mahnmale sind oder zur Versöhnung beitragen wollen. Auch Mitglieder unserer Handarbeitsgruppe unter Leitung von Karin Breuer haben mitgearbeitet und Rosen gehäkelt.
Zur Zeit sind die Arbeiten in verschiedenen Bonner Kirchen zu sehen, begleitet von einem vielfältigen Programmreigen Hinter dem Link ist das Gesamtprogramm ersichtlich, mit dem noch bis zum 25. September Interessierte zum Kommen eingeladen werden.
Die Fahrradgruppe unter Leitung von Walter Salentin war wieder auf Tour. Im nachfolgenden Bericht beschreibt er die Fahrt über den Vennradweg bei Wind und Wetter.
Unsere Tour sollte von Lammersdorf über den Vennradweg nach Aachen-Brand führen. Doch die Anfahrt mit dem Auto nach Lommersdorf war etwas holprig, da im Raum Schmidt ein Waldbrand ausgebrochen war, der dazu führte, dass die Straße Hasenfeld-Schmidt gesperrt war. Um Klarheit zu bekommen, riefen wir Polizei und Feuerwehr an, aber es gab keine klaren Angaben. So fuhren wir über Nideggen-Brück nach Schmidt hoch und hatten Glück. Diese Straße war offen.
Je höher wir in die Eifel kamen, umso schlechter wurde das Wetter. Oberhalb von Schmidt gab es sogar Nebel, der sich aber bis Lammersdorf wieder auflöste. Die Temperaturen lagen nur bei 12 Grad, und eine gute Jacke war von Vorteil.
Gegen 10:30 Uhr waren dann alle eingetroffen, und die Fahrt über den schönen Vennradweg konnte losgehen. Wir zählten zwölf Teilnehmer. Die ersten 15 Kilometer führten endlos bergab. Der erste Ort war Roetgen. Hier passierten wir die Hauptstraße, und kurz hinter Roetgen waren wir schon in Belgien. Wir fuhren an Raeren vorbei und kamen wieder auf deutsches Gebiet durch die Orte Schmitthof und Walheim.
Nach einer Pause (siehe Foto) ging die Fahrt weiter nach Kornelimünster und führte durch wunderschöne Landschaften. Und es war kaum zu glauben: Als wir in Kornelimünster ankamen, riss die Wolkendecke auf und die Sonne verwöhnte uns mit ihrer molligen Wärme.
Dann kam der letzte Abschnitt bis Brand. Ziel war der alte Bahnhof, der zu einem Restaurant umgebaut worden ist. Hier ließen wir uns nieder und konnten die herrliche Sonne im Außenbereich genießen. Bis hierher waren wir 33 Kilometer gefahren.
Nach einer ausgedehnten Pause mit Mittagessen und Getränken traten wir die Rückfahrt an. Sie führte wieder uber den Vennradweg, aber natürlich ging es nun bergauf. Allerdings sind es moderate Steigungen, die sich mit einem E-Bike sehr gut fahren lassen. Aber immerhin fuhren wir 15 Kilometer am Stück. Die Rückfahrt dauerte deshalb entsprechend länger.
In Lammersdorf angekommen, wurden die Räder verladen, und wir trafen uns im Kaffee Leo zu einem Stück Kuchen und Kaffee. Trotz der 66 gefahrenen Kilometer war es eine sehr schöne und wie immer lustige Tour.
Ab und zu denkt sich der Leiter der Gesangsgruppe der „Jungen Alten“, Frank Ledig, etwas Besonderes aus. Diesmal war es ein Ausflug nach Hergarten. Bei blauem Himmel und viel Sonnenschein trafen sich 20 Sänger auf der Garten-Terrasse von Claudia Schütt, die ihre Sängerfreunde mit Mohn-. Apfel und Pflaumenkuchen verwöhnte.
Die Gastgeberin bereichert die Runde zudem seit Monaten mit ihrem Akkordeonspiel, und wie weit sie in den Unterrichtsstunden von Frank Ledig gekommen ist, konnte sie auch an diesem Nachmittag unter Beweis stellen. Gemeinsam mit Dr. Mohamed Bidaoui am Bass spielte das Trio auf, und die Runde sang dazu. „Einige wollten kein Ende finden“, sagt Frank. „In der Nähe von Obstbäumen, Wiesen und Pferdeweiden zu singen, ist einfach wunderbar.“ Unsere Fotos zeigen die Sänger in malerischer Umgebung.
Es war sonnig, es war heiß, und die Teilnehmer der Fitnessgruppe von Brigitte Gfeller hatten eine Idee: „Statt laufen bei der Hitze machen wir eine Tour per PKW durchs bezaubernde Kalltal nach Simonskall.“
Der Vorteil: Dort gab es köstliche Reibekuchen und als Nachtisch einen Afrogado. Wer das nicht kennt: Das ist ein Espresso mit einer Kugel Vanilleeis. Brigittes Geheimrezept. Kein Wunder, dass mancher schwärmte: „Das war ein richtiger Urlaubstag.“
„Sei klug und halte Dich an Wunder“ ist der Titel eines Abends rund um Mascha Kaléko. Sie gilt als eine der populärsten Dichterinnen des vergangenen Jahrhunderts. Charakteristisch ist ihre ironisch-melancholische Sprache, die Gefühle und Gedanken beflügelt. Heidrun Grote, die Leiterin der Theaterschule Nettersheim, präsentiert ein stimmungsvolles Porträt von Mascha Kaléko: Lyrik, gelesen, gesprochen und gespielt. Musikalisch begleitet wird sie von Jasmin Khalil an Flügel und Harfe. „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ organisieren die Veranstaltung erstmals in Kooperation mit der Heimbacher Kunstakademie. Termin: Samstag, 4. Oktober 2025, 19 Uhr, Palas der Kunstakademie Heimbach. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. Unser Foto zeigt Heidrun Grote (rechts) und Jasmin Khalil.
Das war ein Sommerfest so recht nach dem Geschmack der „Jungen Alten“. Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Vorsitzende Hilde Amrein fast 100 Mitglieder im EvA am Schönblick begrüßen. Am Grill stand Dieter Bodes, der Fleisch und Würstchen servierte. Viele Mitglieder hatten köstliche Salate und Nachtisch spendiert. Zur Hintergrundmusik von Walter Schöller durfte geschlemmt und geschunkelt werden.
Im Saal und auf dem Vorplatz herrschte Feststimmung, zumal das Musikerurgestein des Vereins, Frank Ledig, etwas ganz Besonderes auftischte: Er präsentierte eine Band, die zum allerersten Mal gemeinsam auftrat: Neben Franks langjährigem Partner, Dr. Mohamed Bidaoui, stellte er den Schlagzeuger Bruno Ibing vor, der das Quartett virtuos bereicherte. Frontmann an der Gitarre war Wilhelm Anderhalden, der mit seiner warmen Stimme begeisterte. Er sang Oldies und Schunkellieder, Herzensklänge und Schmissiges, das einige sogar zum Tanz verführte. Und er bewies: Einfach toll, wie man auch im Alter noch die Zuhörer mit Sangeslust betören kann. ush
Unser oberes Bild zeigt die Band mit Bruno Ibing (Schlagzeug), Mohamed Bidaoui (Bass), Frank Ledig (Akkordeon) und Wilhelm Anderhalden (Gitarre und Gesang) (v.l.n,r.).
Köstlich, köstlich: Dieter Bodes am Grill.
Walter Schöller sorgte für stimmungsvolle Hintergrundmusik.