Radeln bei Nebel und Sonnenschein

Die Fahrradgruppe unter Leitung von Walter Salentin war wieder auf Tour. Im nachfolgenden Bericht beschreibt er die Fahrt über den Vennradweg bei Wind und Wetter.

Unsere Tour sollte von Lammersdorf über den Vennradweg nach Aachen-Brand führen. Doch die Anfahrt mit dem Auto nach Lommersdorf war etwas holprig, da im Raum Schmidt ein Waldbrand ausgebrochen war, der dazu führte, dass die Straße Hasenfeld-Schmidt gesperrt war. Um Klarheit zu bekommen, riefen wir Polizei und Feuerwehr an, aber es gab keine klaren Angaben. So fuhren wir über Nideggen-Brück nach Schmidt hoch und hatten Glück. Diese Straße war offen.

Je höher wir in die Eifel kamen, umso schlechter wurde das Wetter. Oberhalb von Schmidt gab es sogar Nebel, der sich aber bis Lammersdorf wieder auflöste. Die Temperaturen  lagen nur bei 12 Grad, und eine gute Jacke war von Vorteil.

Gegen 10:30 Uhr waren dann alle eingetroffen, und die Fahrt über den schönen Vennradweg konnte losgehen. Wir zählten zwölf Teilnehmer.  Die ersten 15 Kilometer führten endlos bergab. Der erste Ort war Roetgen. Hier passierten wir die Hauptstraße, und kurz hinter Roetgen waren wir schon in Belgien. Wir fuhren an Raeren vorbei und kamen wieder auf deutsches Gebiet durch die Orte Schmitthof und Walheim.

Nach einer Pause (siehe Foto) ging die Fahrt weiter nach Kornelimünster und führte durch wunderschöne Landschaften. Und es war kaum zu glauben: Als wir in Kornelimünster ankamen, riss die Wolkendecke auf und die Sonne verwöhnte uns mit ihrer molligen Wärme.

Dann kam der letzte Abschnitt bis Brand. Ziel war der alte Bahnhof, der zu einem Restaurant umgebaut worden ist. Hier ließen wir uns nieder und konnten die herrliche Sonne im Außenbereich genießen. Bis hierher waren wir 33 Kilometer gefahren.

Nach einer ausgedehnten Pause mit Mittagessen und Getränken traten wir die Rückfahrt an.  Sie führte wieder uber den Vennradweg,  aber natürlich ging es nun bergauf. Allerdings sind es moderate Steigungen, die sich mit einem E-Bike sehr gut fahren lassen. Aber immerhin fuhren wir 15 Kilometer am Stück. Die Rückfahrt dauerte deshalb entsprechend länger.

In Lammersdorf angekommen, wurden die Räder verladen, und wir trafen uns im Kaffee Leo zu einem Stück Kuchen und Kaffee. Trotz der 66 gefahrenen Kilometer war es eine sehr schöne und wie immer lustige Tour.

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