Alles begann mit einer Schnapsidee

„Die jungen Alten Heimbach e.V.“ werden im April 15 Jahre alt

Schade: In Corona-Zeiten wird es keinen Sekt geben und auch kein Treffen mit Abstand. Aber von Ferne darf an das 15-jährige Jubiläum der „Jungen Alten“ erinnert werden, denn die Idee war von Anfang an ein Erfolg: Schon zum ersten Treffen im April 2006 kamen fast 30 Heimbacher ins WIZE. Sie fanden die Idee prima, gemeinsam gut älter zu werden.

Mit Margret Bidaoui und Ulrike Schwieren-Höger an der Spitze wurde damals eine  Ideenschmiede gegründet, die begeisterte Mitstreiter fand: Marita und Manfred Jaeger + zählten ebenso zu den Aktiven der ersten Stunde wie die Ortsvorsteherin von Heimbach, Helmi Breuer und ihr Gatte Helmut Breuer, Frank Ledig, Gisela Mertins und Brigitte Gfeller. Ingrid Müller, Ortsvorsteherin von Vlatten,  war die erste Kassiererin, später übernahm Marlene Segschneider ihre Aufgaben.  

Was mit einer „Schnapsidee“ bei einer Geburtstagsparty von Dr. Harro Höger begann, begeisterte nicht nur das heimische Publikum, sondern auch die Presse im Kreis Düren. 2006 wurden die „Jungen Alten“ zu „Menschen des Jahres“ gekürt, und die Gemeinschaft wuchs und wuchs: 2009 wurde die „Heimbachhilfe“ gegründet, mit Hilde Kleinschmidt an der Spitze. 2010 überreichte Landrat Spelthahn dem Verein die Auszeichnung „Ehrenpreis für soziales Engagement“. 2019 kam der „Heimatpreis“ hinzu.

Auch unter dem 2014 gewählten neuen Vorstand mit Hilde Amrein, Wolfgang Virnich und Robert Feicke an der Spitze kann der Verein sich rühmen, eine Institution in Heimbach zu sein. Es gibt Kooperationen mit Wohlfahrtsverbänden und Kitas. Und die mittlerweile rund 230 Mitglieder können in 13 Gruppen aktiv werden, nach Herzenslust malen, singen, handarbeiten, tanzen, kegeln, Boule oder Gesellschaftsspiele spielen, walken, kochen, basteln, Fahrrad oder Motorrad fahren. Wenn nicht gerade ein Virus von sich reden macht, gibt es jeden Tag etwas zu tun, auch in der Heimbachhilfe, wo fast 20 Frauen in der Kleiderstube arbeiten.

Nicht zuletzt hat der Verein das Picknickkonzert erfunden, das normalerweise alle zwei Jahre hunderte Menschen in den Kurpark lockt. Diese Großveranstaltung steht, wie auch alle anderen Lesungen, Ausstellungen, Karnevalspartys oder Konzerte, allen Besuchern offen, ganz ohne Eintrittspreise. Der Verein freut sich über jeden Gast, ganz gleich, ob er jung oder alt ist.  Und das Beste kommt zum Schluss: „Die jungen Alten“ erheben keinerlei Mitgliedsbeiträge. Das wurde schon beim ersten Treffen beschlossen, damals 2006 im WIZE. Der Grund ist einfach: Jeder, wirklich jeder soll an den Aktivitäten teilnehmen können. Und das finden viele Mitglieder so gut, dass sie gerne spenden, wenn sie es sich leisten können. Der Verein hatte noch nie Geldsorgen und dankt für so viel Unterstützung.         

Unser Foto zeigt einen Artikel, der im April 2006 in der „Dürener Zeitung“ erschienen ist.                                                                                                

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