Über den Erftradweg

Für unsere Fahrradgruppe hat die Wintersaison begonnen. Das heißt: Die Räder stehen still. Doch es gab noch eine letzte Tour, über die Gruppenleiter Walter Salentin nachfolgend berichtet:

„Unsere letzte offizielle Fahrt in diesem Jahr führte uns am 15.10.25 auf den Erftradweg. Um 9:30 Uhr trafen wir uns mit dem Auto an der Jugendhalle Vlatten und fuhren von dort aus mit Autos und Rädern nach Euskirchen. In den Erftauen haben wir die Autos abgestellt und sind mit einer zehnköpfigen Gruppe auf dem Erftradweg Richtung Neuß gefahren, wo die Erft in den Rhein mündet. Das Wetter spielte mit, und die Natur bot uns ein herrliches Bild an Farben. Der Radweg folgt immer sehr nahe der Erft, und so ändert sich laufend das Bild. .Wir passierten in einiger Entfernung die Orte Kessenich, Wüschheim, Derkum, Hausweiler Lommersum und Weilerswist.

Nach 1,5 Stunden wurde eine Trinkpause eingelegt, in der das Gesehene und Erlebte besprochen wurde. Es gibt ja immer viel zu erzählen. Dann ging die Fahrt weiter zu unserem Zielort Blessem.

Der Zustand des Fahradweges ist sehr unterschiedlich. Wir fuhren über glatten Teer, über groben Schotter bis zu feinem Schotter, aber auch stückweise über normale Feldwege. Die Fahrt war schon sehr anspruchsvoll.

In Blessem angekommen, suchten wir die dortige Tennishalle auf, in der sich ein schönes italienisches Restaurant befindet. Dort haben wir sehr lecker gegessen und natürlich ein paar Radler getrunken. 

Nach vielen ausführlichen Gesprächen ging es dann wieder auf den Radweg, diesmal in Richtung Euskirchen zurück. Es gab unterwegs einiges zu sehen, zum Beispiel ein riesiges Wasserrückhaltebecken, welches bei Hochwasser große Wassermassen aufnehmen kann und dieses dann kontrolliert an die Erft abgibt.

Die gesamte Fahrt verlief ohne Zwischenfälle, und so waren wir gegen 16:30 Uhr an den Autos und etwa um 17:30 wieder zuhause. 

Es war eine spannende und lustige Abschlußfahrt für 2025, und wir freuen uns schon jetzt  wieder auf den Start der nächsten Touren im neuen Jahr.“ 

„Ich freue mich, dass ich mich freu…“

„Die jungen Alten“ luden zu einer musikalischen Lesung in die Kunstakademie ein

„Jage die Angst fort und die Angst vor der Angst…“ Der Satz von Mascha Kaléko prägt ihr Leben. Als Jüdin musste die Lyrikerin, die im Berlin der 20-er und 30-Jahre zur künstlerischen Avantgarde zählte, Verfolgung fürchten, ihre Bücher wurden als „schädliche und unerwünschte Schriften“ verboten, sie emigrierte in die USA und kam erst nach dem Krieg für einige Jahre zurück nach Deutschland.

Bei einer musikalischen Lesung waren die Stationen ihres Lebens ebenso Thema wie ihre Gedichte und Prosa. „Die jungen Alten“ hatten mit Heidrun Grote, der Leiterin der Theaterschule in Nettersheim, und der Musikerin Jasmin Khalil zwei Künstlerinnen eingeladen, die Mascha Kaléko in all ihren Facetten vorstellten. Heitere Zeilen wie „…ich freu mich…, dass Brummer brummen, dass rote Luftballons ins Blaue steigen, dass Spatzen schwatzen. Und dass Fische schweigen“, waren ebenso darunter wie Melancholisches: „All meinen Schmerz ertränke ich in Küssen. All mein Geheimnis trag ich wie ein Kind. Ich bin ein Blatt, zu früh vom Baum gerissen. Ob alle Liebenden so einsam sind?“

Mascha Kaléko ist oft mit Heinrich Heine, Kurt Tucholsky, Erich Kästner und Joachim Ringelnatz verglichen worden. Und doch hat sie mit ironischem Witz und ihrer Melancholie einen eigenen Stil entwickelt, der sie im Berlin der 30-Jahre als Meisterin der „Neuen Sachlichkeit“ berühmt machte, und der noch heute berührt.

Mit schauspielerischer Kraft und sichtlicher Empathie trug Heidrun Grote Gedichte und Texte rund um das Leben von Mascha Kaléko vor. Jasmin Khalil spielte auf dem Flügel, auf Harfe und Gitarre. Und sie sang eigene Kompositionen – zu den Texten der Lyrikerin.

Rund 60 Zuschauer erlebten einen stimmungsvollen, eindringlichen Abend im Palas der Burg. Erstmals hatten die „Jungen Alten“ die Veranstaltung mit Lucia Schlösser, der Leiterin der Internationalen Kunstakademie, gemeinsam organisiert. Mit Erfolg. Das letzte Gedicht zauberte allen ein Lächeln ins Gesicht und weckte den Wunsch nach einer Zugabe:

„Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne und an das Wunder niemals ganz gewöhne, dass alles so erstaunlich bleibt, und neu! Ich freue mich, dass ich …dass ich mich freu.“

 Heidrun Grote (rechts) und Jasmin Khalil.                                                                

Nach der Veranstaltung servierten Hilde Amrein, Vorsitzende der „Jungen Alten“, und Eventmanagerin Ulrike Schwieren-Höger einen Umtrunk.

Fotos: Walter Schöller

Die Boule-Spieler auf Rursee-Tour

Mit Gruppenleiterin Hannelore Züll fuhren zehn Boule-Spieler mit dem Schiff nach Rurberg, wo im „Paulushof“ Kaffee und Kuchen mundeten. Nach der Rückkehr ging die Gruppe in Heimbachs neues Lokal „Pizza klein und fein“. Hier gesellten sich weitere vier Spieler hinzu. „Alle waren zufrieden mit dem Tag und dem guten Essen“, sagt Hannelore Züll. „Es war ein sehr lustiger Abend. Ganz besonders habe ich mich über ein Dankeschön in Form eines riesigen Rosenstraußes und einer selbst gebastelten Karte gefreut.“

Ein Dankeschön mit herrlichen Rosen für Hannelore Züll.

Mal mir mal ein Mandala

Beim Familienfest im Heimbacher Kurpark hatten Hilde Amrein und Ulla Küpper alle Hände voll zu tun. Ihr Angebot, Mandalas zu bemalen, die – mit der passenden Schnur verküpft – zum fröhlichen Kreiseln einluden, kam so gut an, dass es eine Warteliste gab und der Tisch manchmal zu klein war, um alle Bastler zufriedenzustellen.

Auch das zweite Angebot der „Jungen Alten“ für die Jungen fand Beifall: Eine Mini-Unterwasserwelt war genau das, was sich viele kleine Besucher wünschten.

Bei dieser Gelegenheit konnte Hilde Amrein auch noch einmal auf die Feenroute aufmerksam machen, die sie mit einigen Helfern und vielen Kindern am Dschungelpfad erschaffen hat. „Das Interesse war groß“, sagt Hilde. „Unsere Angebote finden Anklang bei Klein und Groß.“

Unser oberes Foto zeigt Hilde rechts mit den interessierten Kindern. Ulla Küpper ist links im Bild.

Fotos: Walter Schöller

Bingo – wer spielt mit?

Wir spielen Bingo – spielt Ihr mit? Claudia Lüth und Ulrike Schwieren-Höger laden zum geselligen Bingo-Spiel ein. Wer das nicht kennt: Hierbei dreht sich alles um Zahlen. Wer am ehesten die richtige Kombination zusammen hat, ruft laut „Bingo“ und hat gewonnen. Ein kleiner Preis ist ihm sicher. Wir starten am Freitag, 24. Oktober, ab 16 Uhr, in der EvA-Begegnungsstätte. Claudia ist unsere Bingo-Expertin und erklärt Euch genau die einfachen Regeln. Lasst Euch überraschen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wer Lust hat, kommt und spielt mit. Foto: Pexels

Rosen für den Frieden

Unser Beiratsmitglied, Caroline Lauscher, ist auch Künstlerin und arbeitet seit Jahren an dem Projekt „Da haben die Dornen Rosen getragen“. Mittlerweile kann sie tausende gehäkelte Rosen zählen, die an Orten installiert werden, die Mahnmale sind oder zur Versöhnung beitragen wollen. Auch Mitglieder unserer Handarbeitsgruppe unter Leitung von Karin Breuer haben mitgearbeitet und Rosen gehäkelt.

Zur Zeit sind die Arbeiten in verschiedenen Bonner Kirchen zu sehen, begleitet von einem vielfältigen Programmreigen Hinter dem Link ist das Gesamtprogramm ersichtlich, mit dem noch bis zum 25. September Interessierte zum Kommen eingeladen werden.

Radeln bei Nebel und Sonnenschein

Die Fahrradgruppe unter Leitung von Walter Salentin war wieder auf Tour. Im nachfolgenden Bericht beschreibt er die Fahrt über den Vennradweg bei Wind und Wetter.

Unsere Tour sollte von Lammersdorf über den Vennradweg nach Aachen-Brand führen. Doch die Anfahrt mit dem Auto nach Lommersdorf war etwas holprig, da im Raum Schmidt ein Waldbrand ausgebrochen war, der dazu führte, dass die Straße Hasenfeld-Schmidt gesperrt war. Um Klarheit zu bekommen, riefen wir Polizei und Feuerwehr an, aber es gab keine klaren Angaben. So fuhren wir über Nideggen-Brück nach Schmidt hoch und hatten Glück. Diese Straße war offen.

Je höher wir in die Eifel kamen, umso schlechter wurde das Wetter. Oberhalb von Schmidt gab es sogar Nebel, der sich aber bis Lammersdorf wieder auflöste. Die Temperaturen  lagen nur bei 12 Grad, und eine gute Jacke war von Vorteil.

Gegen 10:30 Uhr waren dann alle eingetroffen, und die Fahrt über den schönen Vennradweg konnte losgehen. Wir zählten zwölf Teilnehmer.  Die ersten 15 Kilometer führten endlos bergab. Der erste Ort war Roetgen. Hier passierten wir die Hauptstraße, und kurz hinter Roetgen waren wir schon in Belgien. Wir fuhren an Raeren vorbei und kamen wieder auf deutsches Gebiet durch die Orte Schmitthof und Walheim.

Nach einer Pause (siehe Foto) ging die Fahrt weiter nach Kornelimünster und führte durch wunderschöne Landschaften. Und es war kaum zu glauben: Als wir in Kornelimünster ankamen, riss die Wolkendecke auf und die Sonne verwöhnte uns mit ihrer molligen Wärme.

Dann kam der letzte Abschnitt bis Brand. Ziel war der alte Bahnhof, der zu einem Restaurant umgebaut worden ist. Hier ließen wir uns nieder und konnten die herrliche Sonne im Außenbereich genießen. Bis hierher waren wir 33 Kilometer gefahren.

Nach einer ausgedehnten Pause mit Mittagessen und Getränken traten wir die Rückfahrt an.  Sie führte wieder uber den Vennradweg,  aber natürlich ging es nun bergauf. Allerdings sind es moderate Steigungen, die sich mit einem E-Bike sehr gut fahren lassen. Aber immerhin fuhren wir 15 Kilometer am Stück. Die Rückfahrt dauerte deshalb entsprechend länger.

In Lammersdorf angekommen, wurden die Räder verladen, und wir trafen uns im Kaffee Leo zu einem Stück Kuchen und Kaffee. Trotz der 66 gefahrenen Kilometer war es eine sehr schöne und wie immer lustige Tour.

Sangeslust in Hergarten

Ab und zu denkt sich der Leiter der Gesangsgruppe der „Jungen Alten“, Frank Ledig, etwas Besonderes aus. Diesmal war es ein Ausflug nach Hergarten. Bei blauem Himmel und viel Sonnenschein trafen sich 20 Sänger auf der Garten-Terrasse von Claudia Schütt, die ihre Sängerfreunde mit Mohn-. Apfel und Pflaumenkuchen verwöhnte.

Die Gastgeberin bereichert die Runde zudem seit Monaten mit ihrem Akkordeonspiel, und wie weit sie in den Unterrichtsstunden von Frank Ledig gekommen ist, konnte sie auch an diesem Nachmittag unter Beweis stellen. Gemeinsam mit Dr. Mohamed Bidaoui am Bass spielte das Trio auf, und die Runde sang dazu. „Einige wollten kein Ende finden“, sagt Frank. „In der Nähe von Obstbäumen, Wiesen und Pferdeweiden zu singen, ist einfach wunderbar.“  Unsere Fotos zeigen die Sänger in malerischer Umgebung.

Auf ins Kalltal

Es war sonnig, es war heiß, und die Teilnehmer der Fitnessgruppe von Brigitte Gfeller hatten eine Idee: „Statt laufen bei der Hitze machen wir eine Tour per PKW durchs bezaubernde Kalltal nach Simonskall.“

Der Vorteil: Dort gab es köstliche Reibekuchen und als Nachtisch einen Afrogado. Wer das nicht kennt: Das ist ein Espresso mit einer Kugel Vanilleeis. Brigittes Geheimrezept. Kein Wunder, dass mancher schwärmte: „Das war ein richtiger Urlaubstag.“