Bingo – wer spielt mit?

Wir spielen Bingo – spielt Ihr mit? Claudia Lüth und Ulrike Schwieren-Höger laden zum geselligen Bingo-Spiel ein. Wer das nicht kennt: Hierbei dreht sich alles um Zahlen. Wer am ehesten die richtige Kombination zusammen hat, ruft laut „Bingo“ und hat gewonnen. Ein kleiner Preis ist ihm sicher. Wir starten am Freitag, 24. Oktober, ab 16 Uhr, in der EvA-Begegnungsstätte. Claudia ist unsere Bingo-Expertin und erklärt Euch genau die einfachen Regeln. Lasst Euch überraschen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wer Lust hat, kommt und spielt mit. Foto: Pexels

Rosen für den Frieden

Unser Beiratsmitglied, Caroline Lauscher, ist auch Künstlerin und arbeitet seit Jahren an dem Projekt „Da haben die Dornen Rosen getragen“. Mittlerweile kann sie tausende gehäkelte Rosen zählen, die an Orten installiert werden, die Mahnmale sind oder zur Versöhnung beitragen wollen. Auch Mitglieder unserer Handarbeitsgruppe unter Leitung von Karin Breuer haben mitgearbeitet und Rosen gehäkelt.

Zur Zeit sind die Arbeiten in verschiedenen Bonner Kirchen zu sehen, begleitet von einem vielfältigen Programmreigen Hinter dem Link ist das Gesamtprogramm ersichtlich, mit dem noch bis zum 25. September Interessierte zum Kommen eingeladen werden.

Radeln bei Nebel und Sonnenschein

Die Fahrradgruppe unter Leitung von Walter Salentin war wieder auf Tour. Im nachfolgenden Bericht beschreibt er die Fahrt über den Vennradweg bei Wind und Wetter.

Unsere Tour sollte von Lammersdorf über den Vennradweg nach Aachen-Brand führen. Doch die Anfahrt mit dem Auto nach Lommersdorf war etwas holprig, da im Raum Schmidt ein Waldbrand ausgebrochen war, der dazu führte, dass die Straße Hasenfeld-Schmidt gesperrt war. Um Klarheit zu bekommen, riefen wir Polizei und Feuerwehr an, aber es gab keine klaren Angaben. So fuhren wir über Nideggen-Brück nach Schmidt hoch und hatten Glück. Diese Straße war offen.

Je höher wir in die Eifel kamen, umso schlechter wurde das Wetter. Oberhalb von Schmidt gab es sogar Nebel, der sich aber bis Lammersdorf wieder auflöste. Die Temperaturen  lagen nur bei 12 Grad, und eine gute Jacke war von Vorteil.

Gegen 10:30 Uhr waren dann alle eingetroffen, und die Fahrt über den schönen Vennradweg konnte losgehen. Wir zählten zwölf Teilnehmer.  Die ersten 15 Kilometer führten endlos bergab. Der erste Ort war Roetgen. Hier passierten wir die Hauptstraße, und kurz hinter Roetgen waren wir schon in Belgien. Wir fuhren an Raeren vorbei und kamen wieder auf deutsches Gebiet durch die Orte Schmitthof und Walheim.

Nach einer Pause (siehe Foto) ging die Fahrt weiter nach Kornelimünster und führte durch wunderschöne Landschaften. Und es war kaum zu glauben: Als wir in Kornelimünster ankamen, riss die Wolkendecke auf und die Sonne verwöhnte uns mit ihrer molligen Wärme.

Dann kam der letzte Abschnitt bis Brand. Ziel war der alte Bahnhof, der zu einem Restaurant umgebaut worden ist. Hier ließen wir uns nieder und konnten die herrliche Sonne im Außenbereich genießen. Bis hierher waren wir 33 Kilometer gefahren.

Nach einer ausgedehnten Pause mit Mittagessen und Getränken traten wir die Rückfahrt an.  Sie führte wieder uber den Vennradweg,  aber natürlich ging es nun bergauf. Allerdings sind es moderate Steigungen, die sich mit einem E-Bike sehr gut fahren lassen. Aber immerhin fuhren wir 15 Kilometer am Stück. Die Rückfahrt dauerte deshalb entsprechend länger.

In Lammersdorf angekommen, wurden die Räder verladen, und wir trafen uns im Kaffee Leo zu einem Stück Kuchen und Kaffee. Trotz der 66 gefahrenen Kilometer war es eine sehr schöne und wie immer lustige Tour.

Sangeslust in Hergarten

Ab und zu denkt sich der Leiter der Gesangsgruppe der „Jungen Alten“, Frank Ledig, etwas Besonderes aus. Diesmal war es ein Ausflug nach Hergarten. Bei blauem Himmel und viel Sonnenschein trafen sich 20 Sänger auf der Garten-Terrasse von Claudia Schütt, die ihre Sängerfreunde mit Mohn-. Apfel und Pflaumenkuchen verwöhnte.

Die Gastgeberin bereichert die Runde zudem seit Monaten mit ihrem Akkordeonspiel, und wie weit sie in den Unterrichtsstunden von Frank Ledig gekommen ist, konnte sie auch an diesem Nachmittag unter Beweis stellen. Gemeinsam mit Dr. Mohamed Bidaoui am Bass spielte das Trio auf, und die Runde sang dazu. „Einige wollten kein Ende finden“, sagt Frank. „In der Nähe von Obstbäumen, Wiesen und Pferdeweiden zu singen, ist einfach wunderbar.“  Unsere Fotos zeigen die Sänger in malerischer Umgebung.

Auf ins Kalltal

Es war sonnig, es war heiß, und die Teilnehmer der Fitnessgruppe von Brigitte Gfeller hatten eine Idee: „Statt laufen bei der Hitze machen wir eine Tour per PKW durchs bezaubernde Kalltal nach Simonskall.“

Der Vorteil: Dort gab es köstliche Reibekuchen und als Nachtisch einen Afrogado. Wer das nicht kennt: Das ist ein Espresso mit einer Kugel Vanilleeis. Brigittes Geheimrezept. Kein Wunder, dass mancher schwärmte: „Das war ein richtiger Urlaubstag.“

Halte Dich an Wunder

„Sei klug und halte Dich an Wunder“ ist der Titel eines Abends rund um Mascha Kaléko. Sie gilt als eine der populärsten Dichterinnen des vergangenen Jahrhunderts. Charakteristisch ist ihre ironisch-melancholische Sprache, die Gefühle und Gedanken beflügelt. Heidrun Grote, die Leiterin der Theaterschule Nettersheim, präsentiert ein stimmungsvolles Porträt von Mascha Kaléko: Lyrik, gelesen, gesprochen und gespielt. Musikalisch begleitet wird sie von Jasmin Khalil an Flügel und Harfe.
„Die jungen Alten Heimbach e.V.“ organisieren die Veranstaltung erstmals in Kooperation mit der Heimbacher Kunstakademie. Termin: Samstag, 4. Oktober 2025, 19 Uhr, Palas der Kunstakademie Heimbach. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Unser Foto zeigt Heidrun Grote (rechts) und Jasmin Khalil.

Viel Musik und gute Laune

Das war ein Sommerfest so recht nach dem Geschmack der „Jungen Alten“. Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Vorsitzende Hilde Amrein fast 100 Mitglieder im EvA am Schönblick begrüßen. Am Grill stand Dieter Bodes, der Fleisch und Würstchen servierte. Viele Mitglieder hatten köstliche Salate und Nachtisch spendiert. Zur Hintergrundmusik von Walter Schöller durfte geschlemmt und geschunkelt werden.

Im Saal und auf dem Vorplatz herrschte Feststimmung, zumal das Musikerurgestein des Vereins, Frank Ledig, etwas ganz Besonderes auftischte: Er präsentierte eine Band, die zum allerersten Mal gemeinsam auftrat: Neben Franks langjährigem Partner, Dr. Mohamed Bidaoui, stellte er den Schlagzeuger Bruno Ibing vor, der das Quartett virtuos bereicherte. Frontmann an der Gitarre war Wilhelm Anderhalden, der mit seiner warmen Stimme begeisterte. Er sang Oldies und Schunkellieder, Herzensklänge und Schmissiges, das einige sogar zum Tanz verführte. Und er bewies: Einfach toll, wie man auch im Alter noch die Zuhörer mit Sangeslust betören kann.            ush

Unser oberes Bild zeigt die Band mit Bruno Ibing (Schlagzeug), Mohamed Bidaoui (Bass), Frank Ledig (Akkordeon) und Wilhelm Anderhalden (Gitarre und Gesang) (v.l.n,r.).         

  Köstlich, köstlich: Dieter Bodes am Grill.                                        

Walter Schöller sorgte für stimmungsvolle Hintergrundmusik.

Fröhliche Stimmung draußen und in der Halle.

Fotos: Walter Schöller/ Ulrike Schwieren-Höger

Die Handarbeitsgruppe auf Tour

Normalerweise sitzen sie in gemütlicher Runde zusammen und lassen die Strick- oder Häkelnadeln klappern. Aber an diesem Sommertag stand ein Ausflug auf dem Programm: Mitglieder der Handarbeitsgruppe der „Jungen Alten“ unter Leitung von Karin Breuer machten sich mit der Rurtalbahn auf den Weg nach Düren. „Wir hatten vier Teilnehmerinnen dabei, die einen Rollator benötigen“, sagt Karin Breuer. „Aber alles hat wunderbar geklappt.“ Das Ziel war die Station Anna-Kirmes-Platz, von wo ein kurzer Weg zum Teuterhof führt. Hier gab es ein leckeres Mittagessen, und anschließend machten die Handarbeitsfreundinnen einen Spaziergang entlang der Rur. Nach einer weiteren Pause mit Kaffee und Kuchen ging es zurück nach Heimbach. „Alle hatten eine schöne Zeit“, sagt Karin Breuer. „Die Mitarbeiter der Rurtalbahn haben uns geholfen, und wir konnten die kleine Reise problemlos absolvieren. Da ich Gruppentickets gebucht hatte, war die Fahrt zudem für alle erschwinglich.“ Das macht Laune für weitere Strickabenteuer in der EvA.                        ush

Ehrenpreis für Inge Wergen

Bei der 25. Verleihung der Ehrenpreise für Soziales Engagement des Kreises Düren wurden in der Festhalle Kreuzau 25 Personen, Gruppen oder Vereine für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Geehrten engagieren sich uneigennützig und sind mit
ihrem Verhalten zum Wohle anderer große Vorbilder.
Bei der festlichen Verleihung würdigte Astrid Hohn, 1. stellvertretende Landrätin (Foto oben), vor den zahlreichen geladenen Gästen das Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger.
„Sie geben das Kostbarste, was Menschen geben können: Zeit, Kraft und Mitgefühl. Ich danke
von Herzen im Namen des Kreises Düren für Ihr Engagement“, sagt Astrid Hohn zur Begrüßung.
Die Vorschläge für die Engagierten stammten wieder aus der Bevölkerung, und eine unabhängige Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Kreistagsfraktionen, wählte die Gewinnerinnen und Gewinner aus.
Mit dabei war auch unser Beiratsmitglied Inge Wergen, die mit dem Ehrenpreis geehrt wurde. Bürgermeister, Jochen Weiler gratulierte ihr als erster ganz herzlich: „Mit bewundernswertem Einsatz engagiert sich Frau Wergen seit vielen Jahren in unserer Kirchengemeinde St. Clemens – Wallfahrtsseelsorge Heimbach und im Verein „Die Jungen Alten
Heimbach e.V.“, sei es als Leiterin der Heimbachhilfe und Leiterin der Kochgruppe, dem Pilgercafé, bei Seniorennachmittagen oder weiteren Projekten. Ihr Wirken ist ein Geschenk für unsere Stadt. Frau Wergen steht für gelebten Zusammenhalt, Mitmenschlichkeit und uneigennützigen Einsatz für andere. Dieses Engagement verdient größten Respekt und unsere aufrichtige Dankbarkeit.“

Auch die „Jungen Alten“ gratulieren Inge Wergen herzlich zu diesem schönen Preis.

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Wir bringen gute Laune

Verschmitzt lachend und mit einer kleinen Gitarre vor der Brust tänzelt Pit in den Raum, gefolgt von Franzi im grasgrünen Kleidchen. Dann wird gesungen. „An der Nordseeküste“ steht ebenso auf dem Programm wie „Die kleine Kneipe“ und „Marmor, Stein und Eisen bricht“.

Franzi und Pit sind auf Einladung der „Heimbachhilfe“ zu Gast im „Haus Katharina“. Einen Nachmittag lang wollen sie Fröhlichkeit verbreiten mit roter Knollennase, wippendem Kleidchen und einem Hut, der die Klänge ausschaltet, wenn man ihn drückt. Mit Musik, so sagt die Wissenschaft, können Erinnerungen am leichtesten geweckt werden. Auch wer starke Gedächtnisstörungen hat, erinnert sich oft an Lieder. Das weiß niemand besser als Franzi und Pit, denn sie sind Mitglieder der Aachener Klinik-Clowns und „schaffen emotionale Begegnungen in ganz sensitiver und persönlicher Weise. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden und zur ‚Heilung'“, informiert die Internetseite der Vereinigung.

Dass dies klappt, ist vielen Bewohnern von „Haus Katharina“ anzusehen. Sie lächeln, erinnern sich an Texte, singen oder summen sie mit und schütteln die Rasseln. Eine alte Dame traut sich sogar ganz alleine an ein Lied. Zum Dank wird ihr ein kleines Herzchen ans Revers gesteckt.

Normalerweise sind Franzi und Pit sich selbst genug, um kranke oder alte Menschen zu unterhalten, doch an diesem Nachmittag sitzen drei Kids unter den Zuschauern. Emmi, Marie und Moritz, die Enkel der Leiterin der „Heimbachhilfe“ und eines Vorstandsmitglieds der „Jungen Alten“, bestaunen mit großen Augen die beiden Clowns. Und schon sind sie selbst die Stars.

Franzi und Pit sind Improvisationskünstler und lieben es, sich auf unerwartete Situationen einzustellen. Heute sind es die Kinder. Sie dürfen mitsingen, rasseln, tanzen, dirigieren als Toreros den Stier anfeuern und laut „Olé“ rufen. Und wenn sie ein Wort rufen, fällt Pit dazu sofort ein Lied ein, das dann alle mitsingen können. Welch ein Spaß für Klein und Groß.   

Im „richtigen“ Leben heißt Franzi eigentlich Barbara Fischer und ist Schauspielerin im Aachener „Theater K“. Als Clown tritt sie immer mit Pit alias Norbert Conrads auf, der Lehrer an einer Förderschule ist. Im Hasenfelder Haus „Katharina“ zeigten sie auch ihre weichere, stillere Seite: Da spielte Pit „Für Elise“ als klassisches Gitarrenstück und Franzi und die Kids tanzten dazu mit bunten Tüchern, die in der Luft flatterten. Und ganz emotional wurde die Stimmung bei Pits Lieblingslied: „Die Gedanken sind frei“ – das erinnerte die alten Bewohner von „Haus Katharina“ an ihre Jugendzeiten. Lang, lang ist’s her.                                            ush

Text und Fotos: Ulrike Schwieren-Höger