Überraschung für die Ü-80-Jährigen

Die „Jungen Alten“ überreichten ihren ältesten Mitgliedern eine Tüte mit kleinen Geschenken 

Woche für Woche treffen sich in Heimbach normalerweise gut gelaunte ältere Mitbürger, um gemeinsam zu kegeln, zu singen, zu tanzen und was der schönen Dinge mehr sind. In 13 Gruppen wird den Mitgliedern des Vereins „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ viel Freude angeboten. Wer will, kann an fast jedem Tag der Woche einem anderen Hobby nachgehen. Hinzu kommen zahlreiche Kulturveranstaltungen. Es wird zu Lesungen, Konzerten oder Unterhaltungsabenden eingeladen.

Kurzum: Seit seiner Gründung im Jahr 2005 ist der Verein eine wichtige Einrichtung der Seniorenarbeit.  Unbürokratisch und völlig ehrenamtlich sind die Mitglieder füreinander da und unterstützen mit der „Heimbachhilfe“ obendrein alle, denen es nicht gut geht. Viele Freundschaften sind so entstanden, viel Einsamkeit konnte beseitigt werden.

In diesen Zeiten gilt all das nicht mehr. Seit Corona das Land regiert, dürfen auch die „Jungen Alten“ ihren Mitgliedern keine Angebote machen, die Treffen sind verboten. Nichts ist mehr „normal“, und viele alleinstehende Rentnerinnen und Rentner müssen einsam ihre Tage verbringen.

Besonders hart trifft das die über 80-jährigen, die als besonders Corona-gefährdet gelten. Einige wagen sich kaum noch nach draußen. Damit sie trotzdem ein wenig Freude erleben und an ihren Verein und seine Gruppen erinnert werden, hat die Vorsitzende Hilde Amrein eine Initiative organisiert: Sie bat den Leiter der Malgruppe, Ernst Bernhauser, einen Schutzengel zu zeichnen. Auch Claudia Lüth wurde auf ihren Wunsch hin aktiv und erinnerte mit ein paar aufgemalten Übungen an ihre Gymnastikgruppe, und Inge Wergen zauberte im Namen der Kochgruppe ein paar Plätzchen aus dem Backofen. Dazu gab es ein Blümchen und besonders herzliche Grüße von den Mitgliedern des ganzen Vereins.

In den vergangenen Tagen sind 34 Tüten mit den kleinen Aufmerksamkeiten an die Ü-80-Mitglieder verteilt worden, in der Hoffnung, dass das normale Vereinsleben bald wieder beginnen kann.  Unser Foto zeigt Gisela Lüth bei der Verteilung der Tüten.                                               

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