Bilder einer kleinen Stadt

Heimbachs Geschichte in Bildern hatte Peter Cremer, der Vorsitzendes Geschichtsvereins, angekündigt. Und er hielt Wort. Mehr als eine Stunde lang unterhielt er die rund 50 Gäste auf Einladung der „Jungen Alten“ mit Einblicken in Heimbachs Vergangenheit.

Deutlich wurde, wie eng die Entwicklung Heimbachs mit dem Kloster Mariawald verbunden ist Die Wallfahrt war deshalb ebenso Thema wie Burg Hengebach, die einem Brand zum Opfer fiel, aber wiederaufgebaut wurde. Auch die bittere Armut und die einstige Abgeschiedenheit Heimbachs wurden erwähnt, denn es gab lange Zeit keine Zufahrtsstraßen, was die Bürger dazu brachte, Esel zu ihren „Verkehrsmitteln“ zu machen. Bilder aus den Kriegstagen waren ebenso zu sehen wie die Heimbacher Stühlchen und die Holzindustrie. Haus Schönblick, früher eines der schönsten Hotels der Eifel, signalisierte Aufbruchstimmung und leitete die Entwicklung Heimbachs zur Touristenregion ein.

Mit wenigen Geschichtszahlen kam Peter Cremer aus, denn er wollte in Bildern zeigen, wie Heimbach sich im Laufe der Jahrhunderte verändert hatte.

Zum Schluss erfreute er die Besucher mit Gruppenbildern. Der eine oder andere Gast ging zur Leinwand, um einen Bekannten mit Namen zu benennen, voller Freude ihn noch einmal sehen zu dürfen – und sei es auf einem Foto.

Nach dem Vortrag nahmen viele Besucher die Einladung Peter Cremers an und stöberten in Geschichtsbüchern und Broschüren, die er im Nebenraum ausgelegt hatte. So ließen sich viele die Gelegenheit nicht entgehen, eine Schrift zu kaufen und die Eindrücke des Bildervortrags zuhause zu vertiefen.                    Foto und Text: ush

Die „Heimbachhilfe“ bittet um Spenden für die Weihnachtsaktion

Auch in diesem Jahr möchte die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ dazu beitragen, dass alle Familien in unserer Stadt das Weihnachtsfest festlich feiern können. Wie in den letzten Jahren bittet die „Heimbachhilfe“ deshalb um Spenden, die in Warengutscheine verwandelt werden und kinderreichen Familien, aber auch Alleinerziehenden und Rentnerinnen und Rentnern mit kleinem Budget zugutekommen

Das Spendenkonto lautet:
Volksbank Heimbach, DE41 3706 9342 5104 9350 11
Bei Überweisung bitte das Stichwort „Weihnachtsaktion“ angeben.

Zahlreiche Heimbacher Geschäfte beteiligen sich an der Weihnachtsaktion. Hier können die Gutscheine, bei deren Verteilung das Sozialamt der Stadt hilft, eingelöst werden.

Weitere Informationen bei Inge Wergen, 02446-3471, Marianne Schimang, Telefon: 3786 und Marja Schöller, Telefon: 02446-91010.

Foto: Pexels

Lieder, Geschichten und Gefühl

Viele von euch kennen die Beiden: Das Duo Syl & Dan ist bereits in der EvA aufgetreten und hat das Publikum erfreut mit einer Mischung aus Liedern, Geschichten, Humor und Gefühlen. Am Sonntag, 3. November, gastieren sie wieder in Heimbach und zwar ab 16 Uhr im EvA am Schönblick 14. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Und das erzählt das Paar über sich:

„Syl“ ist Sylvia Noel und „Dan“ Daniel Wiegand. Die Musik hat uns tief verbunden, so tief, dass wir nicht nur auf der Bühne als Paar durchs Leben tanzen. Die erste Probe vor über 17 Jahren war magisch, denn wenn „Syl“ die Kompositionen von „Dan“ singt, öffnet sich eine Tür in eine Welt voller guter Gefühle und Freude. Gepaart mit „Dans“ Stimme und Gitarre werden die Songs von Arrangements getragen, die den Zuhörer durch ein breites Stilistik-Spektrum führen.

Im Zentrum steht immer ein harmonischer Song mit schönen Melodien, der sich mal in Richtung Pop, mal in Folk, Rock oder Chanson bewegt. „Syls“ Querflöte verleiht den Liedern an den richtigen Stellen eine Portion Klassik. Aber auch vor jazzigen Elementen und Funk machen wir keinen Halt, so dass eine wahrlich einzigartige Mischung unsere Musik prägt.

Zwischen den Liedern zeigen wir, dass mit Humor und Spontanität, das Leben einfach und leicht sein kann – gerade auch wenn man mit dem Partner zusammen auf der Bühne steht und manch besondere Situationen meistern darf.“

Weitere Informationen und Videos auf der Webseite: http://www.syldan.de .

Lang, lang ist’s her…

Wollt Ihr noch einmal in Erinnerungen schwelgen und sehen, wie dieses oder jenes früher ausgesehen hat? Am kommenden Sonntag, 27. Oktober, ist ab 17 Uhr dazu Gelegenheit. Unser früherer Bürgermeister Peter Cremer ist auch Vorsitzender des Geschichtsvereins und hat im Archiv nach sehenswerten alten Fotos von Heimbach gesucht. In der EvA-Begegnungsstätte am Schönblick präsentiert er einen Bildervortrag, der Euch noch einmal in die vergangenen Jahre zurück führen möchte. Aha-Erlebnisse und Gespräche untereinander über die „gute alte Zeit“ sind ausdrücklich erwünscht: „Weißt Du noch, das ist doch der…, da war ich auch dabei, wer oder was ist das auf dem Bild rechts unten?“ Dazu servieren wir Kaffee und Kuchen. Seid herzlich willkommen.

Auf zur letzten Tour 2024

Die Radlergruppe unter Leitung von Walter Salentin hat auf ihrer letzten Tour in diesem Jahr den Rursee umrundet. Schon heute ist die Vorfreude groß auf Abenteuer im nächsten Jahr.

Der Start auf dem Parkplatz Laag musste wegen einer Reifenpanne um eine Viertelstunde verschoben werden. Dann ging es los durch den Kurpark am Stausee Heimbach vorbei und mit einer guten Steigung am Landal-Park hoch zum linken Parkplatz auf Schwammenauel. Hierher waren einige mit dem Auto gekommen.

Nächstes Etappenziel war die Staumauer des Urftsees. Im Gastonomiebereich (Foto unten) gab es eine Pause. Von dort ging es zurück zum Rursee, vorbei am Überlauf des Obersees nach Rurberg und nach Woffelsbach. Hier waren wieder ein paar ganz gute Steigungen zu bewältigen. Alles verlief problemlos.

Von Woffelsbach ging es wieder zum Seeufer. Die Strecke ist teilweise geteert und teilweise Schotter, aber sie bot viele verschiedene Perspektiven und Aussichten auf die herbstlichen Farben der Bäume und Sräucher.

Die Umrundung des Rursees war kurz vor halb drei geschafft. Bei weiterhin tollem Wetter nahmen die Radler die reservierten Plätze in der Gaststätte zum Pegel auf Schwammenauel ein und genossen die wunderbare Aussicht über den See.

Nach einer Stärkung und so manchem Verzällche ging es dann wieder von Schwammenauel aus den gleichen Weg zurück.

Ein herrliche Radtour ging zu Ende, und alle waren froh über die vielen schönen Eindrücke und Erlebnisse. Das war leider die letzte offizielle Radtour für 2024.

Ich hab die Liebe gesehen

Erinnert ihr euch noch an Schlager der 70er Jahre? Aber klar, erinnert ihr euch: Vicky Leandros versicherte damals „Ich hab die Liebe gesehen“, Bata Ilic träumte von „Michaela“ und Roberto Blanco schmetterte „Ein bisschen Spaß muss sein“. Songs, die man nicht vergisst und die bei der Schlagerparty der „Jungen Alten“ in der EvA erklangen.

Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Walter Schöller, und Kassierer Dieter Bodes (Foto oben) spielten einen Abend lang Discjockeys und präsentierten Hits und Ohrwürmer, die sich das rund 50-köpfige Publikum aus einer Liste mit 165 Titeln aussuchen durfte. Dazu liefen auf drei Monitoren die passenden Musik-Videos. Da wurden bei manch einem Erinnerungen wach, zumal auch der Raum dem Thema entsprechend dekoriert war.

Es wurde gesungen und getanzt, gekühlte Getränke und Knabbereien standen bereit und einige hatten auch nach drei Stunden noch ihren Spaß.

Ja, ja, die 70er. „Schön, schön war die Zeit“. Wer weiß denn noch, wann dieser Song ein Hit wurde? ush

Dieter und Marlies Bodes sowie Walter und Marja Schöller (von links) hatten sich im gefühlten Stil der 70er verkleidet.

Ein Tänzchen in Ehren…

Erinnerungen an Jugendzeiten wurden wach.

Ein Nachmittag im Quartett

Zu einem besonderen Nachmittag hatte Frank Ledig eingeladen. Der Leiter der Gesangsgruppe der „Jungen Alten“ spielte diesmal mit munterer musikalischer Verstärkung: Willi Anderhalden stand ihm mit Gitarre und Mundharmonika zur Seite, und Claudia Schütt zeigte zum ersten Mal ihr Können am Akkordeon. Mit von der Partie war auch Dr. Mohamed Bidaoui am Bass. Damit war das Quartett vollständig (Foto oben).

Zu zünftigen Volksliedern und Oldies wurde gesungen und geschunkelt, ein Fläschchen Wein machte die Runde, denn auch ein Geburtstagskind war diesmal unter den 17 sangesfreudigen Mitgliedern.

Willi Anderhalden bereicherte den Nachmittag mit einigen Solostücken, die viel Beifall fanden. Zum Schluss war die Meinung einhellig: Diese Band sollte öfter bei den „Jungen Alten“ spielen.              

Wer Lust hat, in Franks Gesangsgruppe zu kommen, ist herzlich eingeladen. Nähere Informationen bei Frank Ledig, Telefon: 02446-3982.                ush

Willi Anderhalden spielte Mundharmonika und Gitarre. 
So kennen ihn die "Jungen Alten": Frank Ledig am Akkordeon. 

Einen Nachmittag lang wurde in der EvA gesungen und geschunkelt.
Fotos: Walter Schöller