Junge Alte im Radio

Liebe Freunde,

der Vorstand der Jungen Alten wurde am 18. August 2016 im Radio des Ersten Dürener Rundfunkvereins e.V. interviewt und gesendet.

Hier einige interessante Ausschnitte. Viel Spass!

  • Die Anmoderation
  • Über die Finanzen
  • Über die Heimbachhilfe

 

Gartengruppe besucht Kräutergarten

Am 18. Juni besucht die Gartengruppe die Firma Ortis in Belgien.Nach einer schönen Fahrt durch die sonnige Eifel erreichten wir das Familienunternehmen in Elsenborn. Wir wurden bereits erwartet und mit Kräutertee bewirtet. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte und die Philosophie des Unternehmens wurde ein Film über die Produktion der Kräuter basierten Gesundheits- und Pflegeprodukte gezeigt. 

Dann ging es in den Kräutergarten und unsere nette Führerin erklärte ausführlich die Wirkungen und Einsatzbereiche der einzelnen  Kräuter.

Nach dem Ende der interessanten und lehrreichen Führung besuchten wir ein Restaurant in der Nähe und ließen das soeben gelernte bei einem leckeren Essen noch ein mal Revue passieren.

Eine herzliches Dankeschön an dieser Stelle für Guido, der die Tour wieder für uns bestens organisiert hat.



Gute Laune garantiert

Neujahrsempfang der „Jungen Alten“

Einen selbst bemalten Schmunzelstein schenkte die Vorsitzende der „Jungen Alten“, Hilde Amrein, allen Besuchern des Neujahrsempfangs ihres Vereins im WIZE-Wasser-Info-Zentrum. Der Grund: Das fröhlich lachende Gesicht auf dem kleinen Steinchen soll seinen Besitzer das ganze Jahr über daran erinnern, positiv zu denken, auch an trüben Tagen.

Heiterkeit war auch beim Empfang das Gebot der Stunde. Ein Sketch des Vorstands, bei dem sich Hilde Amrein, Robert Feicke, Wolfgang Virnich und Hans-Peter Klein mit unterschiedlichen Texten verhedderten, fand ebenso Beifall wie der turbulente Autoausflug von Heimbach nach Mariawald, für den Hildegard Kremers eine muntere Schar bunt verkleideter Mitfahrer engagiert hatte.

Nicht zuletzt sorgte auch das Dürener Salon-Swingtett für gute Laune mit unvergesslichen Evergreens und Wiener Walzern. Das werte Publikum zeigte sich äußerst sangesfreudig.

Ein Ausflug zu den Matronen

Matronenwanderung-neu

Archäologin Petra Tutlies leitete für die „Jungen Alten“ eine Expedition zu zwei gallo-römischen Tempelanlagen.

„Oft wussten die Bürger schon lange vor den Archäologen, dass es in ihrer Umgebung eine Besonderheit gab“, sagte Petra Tutlies, Leiterin des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege in Wollersheim, bei einer Expedition zu zwei Matronenheiligtümern mit dem Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“.

Kein Wunder, dass die rund 25 Teilnehmer schon beim Anstieg im Wald von Pesch Schilder sahen, auf denen „Heidentempel“ stand: Der Volksmund hat das Areal, malerisch auf der Anhöhe „Addig“ gelegen, mit diesem Namen bezeichnet.

Die gallo-römische Tempelanlage war während des 1. bis 4. nachchristlichen Jahrhundert ein Kultplatz, auf dem keltisch-germanische Muttergottheiten verehrt wurden: Die Bewohner der Region brachten den sogenannten Matronen Opfer dar und erhofften von ihnen Schutz, Wohlergehen und gutes Gelingen. Wurden die Bitten erhört, stellte man in Erfüllung des Gelübdes einen Weihestein im Tempel auf.

Heute zählt das romantisch im Wald gelegene und zwischen 1913 bis 1918 von Hans Lehner ergrabene Areal zu den besterhaltenen römischen Kultanlagen in NRW und ist noch immer ein Anziehungspunkt für Anhänger von Naturreligionen, die hier ihre Jahresfeste feiern und die Matronensteine liebevoll mit Früchten, Ketten und Blumen schmücken.

Der zweite Teil der Expedition führte die „Jungen Alten“ nach Nettersheim, wo der gallo-römische Umgangstempel Görresburg Berühmtheit erlangt hat. Er wurde im 2. bis 4. Jahrhundert nach Christi erbaut und ist für die religionsgeschichtliche Forschung im Rheinland von großer Bedeutung. Die Tempelanlage, 1909 ebenfalls von Hans Lehner entdeckt, liegt nahe an einem römischen Vicus aus der gleichen Zeit und besticht durch ihre Lage auf einer Anhöhe, die einen weiten Blick über das Land ermöglicht.  ush