Kommt und staunt

„Hey, wie geht das?“, fragen wir uns am kommenden Samstag, 24. Februar, ab 11 Uhr, im Jugendzentrum am Eichelberg 8. Jung und Alt treffen sich dann, um ihr Wissen auszutauschen. Die Jungen vermitteln Wissen rund um Handy und Internet. Außerdem präsentieren sie im Großformat Videospiele, die auch ältere Nutzer interessieren, und sie laden ein, einen Fahrsimulator auszuproben.

Die Alten zeigen Handwerkstechniken: Die Verwandlung von Tetra-Pak-Kartons in wirklich ungewöhnliche und einzigartige Taschen steht ebenso auf dem Programm wie erste Hilfe beim Häkeln und Stricken, Nähen, Kochen und die Herstellung einer schönen Elektrolampe. Beim „Kreativen Schreiben“ arbeiten Jung und Alt zusammen. Zunächst gibt es einen Blitzkurs in kreativen Schreibtechnischen, dann wollen wir wissen, ob die „Künstliche Intelligenz“ auch kreativ schreiben kann. Wir machen den Test am Laptop und sind gespannt auf das Ergebnis. Nicht zuletzt ist ein Referat über „Heimbach und seine Geschichte“ im Angebot. Und es gibt Tipps zu Aktien als Geldanlage.

Alles ist kostenlos. Kommt und staunt.

Kleiner Lagerraum gesucht

Die „Heimbachhilfe“ sucht einen kleinen, trockenen Lagerraum in Heimbach oder Hasenfeld, um einige Waren unterstellen zu können. Saisonartikel machen es nötig, dass ab und zu umgeräumt werden muss. Deshalb wäre ein zusätzlicher Raum sehr hilfreich.

Angebote bitte an Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marianne Schimang, Telefon: 3786 oder Marja Schöller, Telefon: 02446-91010.  

Kommt und macht mit

Die Volkshochschule des Kreises Düren lädt in Zusammenarbeit mit den „Jungen Alten“ und dem Jugendbeauftragten der Stadt Heimbach zu einem Erlebnistag ein. Kommt und schaut. Es gibt kostenlose Workshops und Angebote für Jung und Alt.

Die Jungen zeigen Tipps und Kniffe im Umgang mit Handy und Internet. Außerdem präsentieren sie Videospiele, die auch für Ältere interessant sind. Vor Ort ist zudem ein Fahrsimulator, der Geschick und Können fördert.

Mitglieder der „Jungen Alten“ zeigen alte Handwerkskünste wie Schneidern, Stricken, Häkeln, Kochen. Außerdem erklären sie ganz praktisch, wie Tetra-Pak-Tüten in schicke Taschen verwandelt werden können oder wie man eine Holzlampe mit Elektrifizierung baut. Nicht zuletzt gibt es Informationen über Aktien als Geldanlage und über die Geschichte von Heimbach.

Auch „Kreatives Schreiben“ steht auf dem Programm. Und das ist interessant: Die bewährten Kreativtechniken stellen sich dem Wettstreit mit der Künstlichen Intelligenz.

Das ist wichtig: Wer am Workshop mit Tetra-Pak teilnehmen möchte, sollte eine eigene Schere und ein Lineal mitbringen.

Leider ist der Veranstaltungsort nicht barrierefrei. Es steht kein Aufzug zur Verfügung.

Und hier ist das Programm:

Es singt in mir

Aus der Stille erklingt ein Ton, zunächst kaum hörbar, dann sehr leise und immer lauter, bis er anschwillt zu einem Klang, der den Raum erfüllt, jeden Winkel durchdringt und Staunen vermittelt. Clara Flaksmann zaubert mit ihrer Kristallklangschale bisher nie gehörte Töne in den Saal der Begegnungsstätte EvA. Eine Ouvertüre, die beweist: Der Klang ist ein fesselndes Phänomen, das alle Sinne fordert.

Im Rahmen ihrer Meditationsabende hatte die Künstlerin Caroline Lauscher die Musikpädagogin und Chorleiterin Clara Flaksmann zum Mantra-Singen eingeladen, und mehr als 30 Gäste kamen, um sich auf dieses Experiment einzulassen. Nach anfänglichem Zögern schwand die Schüchternheit und ein Kreis von Menschen summte, brummte, tönte oder sang mit. Dazu erklangen nacheinander die indische Shruti-Box, die Tenor-Ukulele, das Handpan und die Djembe.

Nicht Schönsingen war gewünscht. Das Ziel war: Es singt in mir, gedankenlos und angstfrei. Mit geschlossenen Augen und wacher Aufmerksamkeit gelang dies im Verlauf einer Stunde immer besser. Zu spirituellen Gesängen wie „The River is flowing“ oder „Evening rise, spirit comes“ waren schon kräftige Stimmen zu hören, und als es mehrstimmig in die Oktaven ging, erfüllte sich der Raum mit Klängen, die alle beseelten und in ihren Bann zogen.

Als Clara Flaksmann nach einer Stunde noch einmal die Klangschale singen ließ, war Verbundenheit und Glück zu spüren in der Runde. „You make me fly – Du lässt mich fliegen“, sagte ein dankbarer Zuhörer und sprach damit vielen aus der Seele.      

   

Clara Flaksmann lud zum Mantrasingen ein, und viele ihrer Gäste waren berührt vom eigenen Tönen.                 Fotos und Text: ush

„Cantalyra“ in Hochform

Der Himmel war düster, und es nieselte. Eigentlich ein Wetter, „um sich auf der Couch zu räkeln“. Trotzdem waren 80 Zuschauer der Einladung der „Jungen Alten“ gefolgt und lauschten den Musikern von „Cantalyra“.

Sie bereuten es nicht. Die „Musik-WG aus der Eifel“ war kurzfristig für die Band „Blues Delivery“ eingesprungen, die ihren Auftritt wegen einer Krankheit des Frontmanns absagen musste, und sie zeigte sich in Hochform. Singend marschierten Brigitte Sehle, Peter Bernards, Reiner Brücker, Robert Schumacher und Tom Lüttgens in den Saal und eroberten sofort die Herzen der Zuschauer.

Da war zwar immer mal wieder vom ausgefallenen Blues-Abend die Rede, etwa, wenn Robert Schumacher den „Baggerfahrerblues“ anstimmte: „Et jütt kene, der so jut baggere kann.“ Aber die Vielfalt des Programms suchte ihresgleichen: Peter Bernards, der hinreißende Geiger, stimmte den Beatles-Song „Lucy in the Sky with Diamonds“ an, und prompt sang das Publikum mit. Auch ein Engelschor schwebte sinnfrei durchs All, und Tom Lüttgens erzählte mit dem „Laubbläserblues“ von seinem Leben in Nideggen, das von den Tönen des Heckenschneiders im Wechsel mit denen des Rasenmähers untermalt wird.

Quicklebendiger Mittelpunkt der Band ist Brigitte Sehle, die französische Chansons anstimmte, immer mal wieder zu einem Scherz aufgelegt war und angesichts der turbulenten Zeiten den nachdenklichen Refrain anstimmte: „Wir sind nicht allein, habt Mut.“

Es gab heitere Refrains („In der Eifel gibt es immer lecker Essen“) und Ratschläge für die Dürener Kirmes: „Es ist wichtig, dass Du nicht zu viel trinkst, denn sonst weißt du nicht, wonach du nachher stinkst“. Instrumental folgten Tangos, Schunkelwalzer, ein wenig Jazz und die Filmmusik aus Fellinis „Achteinhalb“.

 „Cantalyra“ in Hochform. Es war diese Mischung aus selbst geschriebenen Songs voller Lokalkolorit, fetziger Musik aus aller Welt und jeder Menge guter Laune, die das Publikum mitriss. Kein Wunder, dass die Band erst nach zwei Zugaben und dem Versprechen „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück“ die Bühne verlassen konnte.

Der Applaus war ihnen sicher. Von links: Tom Lüttgens, Robert Brücker, Brigitte Sehle, Peter Bernards und Robert Schumacher.       Fotos und Text: Ulrike Schwieren-Höger

Die Maler der „Jungen Alten“ stellen aus

„Et hätt noch immer joot jejange“, steht unter einem fröhlichen Clown, der mit Luftballons jongliert. Der berühmte Kölsche Wahlspruch ist Teil einer Ausstellung, die Malerinnen der „Jungen Alten“ derzeit in der Volksbank zeigen. Die meisten Bilder haben sich der Landschaft verschrieben, auch das Meer wird in eindrucksvoller Fülle gezeigt, dazu gibt es Abstraktes und Experimentelles zu sehen. Mit Aquarellen, Acrylfarben und Mischtechniken drücken die Künstlerinnen ihre Liebe zur Natur und zu ihren Objekten aus. „Wer fleißig übt, wird am Ende mit solchen Arbeiten belohnt“, sagt Ernst Bernhauser, der die Malgruppe der „Jungen Alten“ leitet. „Es macht Sinn, auch zuhause zu arbeiten, dann können schöne Ergebnisse erzielt werden.“

In der Gruppe von Ernst Bernhauser kann jeder frei nach seinem Gusto arbeiten oder den Anleitungen des Malers folgen. „Das darf jeder machen, wie er will“, sagt er. „Ich stehe alle 14 Tage mit Rat und Tat zur Seite und freue mich, wenn solch schöne Ergebnisse erzielt werden, wie sie derzeit in der Volksbank zu sehen sind.“

An der Ausstellung in der Volksbank nehmen Beatrix Bertram, Doris Kerp, Elly Schouten, Gisela Ellgoth, Margret Allendorf und Hildegard Engels teil. Die Bilder können während der Öffnungszeiten der Bank besichtigt werden. Anschauen lohnt sich.

Die Teilnehmer der Malgruppe treffen sich die nächsten Male am 8. und 22. Februar 2024 jeweils morgens von 10 Uhr bis 12 Uhr in der Internationalen Kunstakademie in Heimbach. Weitere Informationen bei: Ernst Bernhauser, 02446-631

Da lässt es sich gleich besser arbeiten: Schöne Landschaftsaufnahmen von Mitgliedern der Malgruppe der „Jungen Alten“ verzieren die Wände der Volksbank. Die Streifen auf den oberen Bildern sind nicht auf den Originalen zu sehen. Es sind Reflexionen der Neonröhren in der Bank.                  Fotos: USH            

Statt „Blues Delivery“ spielt „Cantalyra“

Aus Krankheitsgründen kann das angekündigte Konzert mit „Blues Delivery“ am kommenden Sonntag nicht stattfinden. Stattdessen wird am 4. Februar, ab 19 Uhr, die Band „Cantalyra“ in der Begegnungsstätte „EvA am Schönblick“ auftreten. Die Musiker spielen Tango, Swing, Blues, Salsa, Klezmer, Balladen und vieles andere. Kurzum, Musik aus aller Welt, instrumental oder mit eigenen Texten, mal witzig, mal satirisch, mal nachdenklich. Die Besetzung von Cantalyra: Brigitte Sehle, (Gesang & Akkordeon), Peter Bernards (Gesang, Violine & Mandoline), Reiner Brücker (Gesang & Gitarre), Robert Schumacher (Gesang & Bass), Tom Lüttgens (Gesang, Gitarre & Ukolele). Der Eintritt zum Konzert, das von den „Jungen Alten“ organisiert wird, ist frei. Spenden sind willkommen.                    

Foto: Thomas Lüttgens

Die Band spielt die Sterne vom Himmel

Wir laden am Sonntag, 4. Februar, ab 19 Uhr, zu einem besonderen Konzert in die EvA am Schönblick ein. Seit mehr als 40 Jahren hat sich die Aachener Band der alten Musik der Schwarzen Nordamerikas verschrieben. Bluesprofessor“ Werner Weber, Gründungsmitglied der Band, erzählt dazu die Geschichte des Blues zur Jazz und Rock Musik. Jupp Ebert vermag es, mit seiner warmen, melancholischen Stimme Bluesfeeling zu erzeugen. Mark Beumers spielt sehnsuchtsvolle Gitarrensoli. Und wenn Riedel Diegel meisterhaft seine Mundharmonika erklingen lässt, ist die Illusion von den Weiten des Westens perfekt. Der von den „Jungen Alten“ organisierte Abend ist absolut sehens- und hörenswert.

So urteilt die Presse: „Die Spiel- und Lebensfreude der Band ist gut für Herz und Seele.“ – „Sänger Jupp Ebert sorgte beim Publikum oft für Gänsehaut.“ – „Die Band Blues Delivery spielte die Stars vom Himmel.“

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.