Mit Rock und Pop ins Neue Jahr

Obwohl es draußen rutschig und kalt war, ließen es sich rund 70 Mitglieder der Jungen Alten nicht nehmen, am diesjährigen Neujahrsempfang teilzunehmen. Das war eine gute Entscheidung. Sie erlebten fröhliche Stunden in geselliger Runde und wurden flott unterhalten vom Duo „SchohnZeit“, das Hits der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre spielte.

Temperamentvoll und mit sichtlicher Freude sang Susanne Behr-Lauscher „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ ebenso schmissig wie „Lemon Tree“ oder „Halleluhja“, rockig begleitet von Ehemann Rainer Behr an der Gitarre.

Zum Schluss ihres Vortrags ernteten die Beiden Begeisterungsstürme: Als sie den Song „Wenn am Himmel dä Stäne danze“ anstimmten, sangen alle begeistert mit, und mancher Zuschauer hatte Gänsehaut, so gefühlvoll interpretierte Susanne Behr-Lauscher das Lied der „Klüngelköpp“.

In einer Gesangspause applaudierten die Zuschauer den 22 Aktiven des Vereins, die von der Vorsitzenden Hilde Amrein für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz geehrt wurden. Und dann durften auch die knurrenden Mägen beruhigt werden: Bei „Chili con carne“, Kürbissuppe, verschiedenen Dips, Nachtisch und Kuchen wurde munter über die Erwartungen an das Neue Jahr 2025 geplaudert.

Walter Schöller berichtet mit seinen Bildern vom Neujahrsempfang. Das Foto oben zeigt „Schohnzeit“.

Heimatpreis für die „Jungen Alten“

In einer Feierstunde überreichte Bürgermeister Peter Cremer gestern den „Heimatpreis“ an die Mitglieder der „Jungen Alten“ und an weitere sechs Vereine und Institutionen in Heimbach. Das Land NRW will mit der Auslobung dieses Preises das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger würdigen, die sich Tag für Tag für ihre „Heimat“ einsetzen.

„Bei „Heimat“ geht es um das Verbindende, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Nur eine Politik, die wertschätzt, was Menschen jeden Tag in unserem Land im Großen und vielmehr im Kleinen leisten, wird dazu beitragen, dass Heimat bewahrt und gleichzeitig für die Zukunft gestaltet werden kann“, heißt es in der Ausschreibung der Landesregierung. „Damit befähigt die Landesregierung – getreu dem Ziel: Heimat wächst von unten – Gemeinden und Gemeindeverbände vor Ort, das lokale Engagement unserer zigtausend ehrenamtlichen Tätigen zu würdigen.“

Der „Heimatpreis“ ist in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben worden. Die insgesamt 5000 Euro wurden in Heimbach an sieben Preisträger verteilt. 500 Euro erhielten die „Jungen Alten“ und die „Heimbachhilfe“ für Ihre Arbeit. Auf unserem Foto oben nehmen Wolfgang Virnich (Mitte) und Ulrike Schwieren-Höger stellvertretend für alle „Jungen Alten“ Urkunde und Preis von Bürgermeister Peter Cremer entgegen.
ush/ Fotos: Walter Schöller


In Reih und Glied: Die Heimatpreise warten auf die Preisträger.


Reinhold Quade und seine Bläser umrahmten die Feierstunde mit ihrer Musik.


Ein eindrucksvolles Schlussbild: So viele Preisträger erhielten in Heimbach den „Heimatpreis“.


Im Anschluss an die Preisverleihung gab es Sekt und eine kräftige Gulaschsuppe. Mitglieder der „Jungen Alten“ ließen es sich munden.