Mit Sekt und Gute-Laune-Jazz

Das war ein Neujahrsempfang so recht nach dem Geschmack der „Jungen Alten“. Rund 70 Mitglieder waren der Einladung in die EvA gefolgt und wurden gleich zu Beginn mit einem Gläschen Sekt und Gute-Laune-Jazz verwöhnt.

Taktvoll ging es weiter: Die Vorsitzende Hilde Amrein (Foto oben, zweite von rechts) bedankte sich mit einer fröhlichen Ansprache bei den Mitgliedern des Beirats (Foto oben) für die tolle Arbeit des Vorjahrs, die trotz der Einschränkungen der Pandemie vielfältig war, und regen Anklang gefunden hatte.

Gelacht und geklatscht wurde, als Hannelore und Wolfgang Züll in ihrem Sketch als Brautpaar auf die Bühne traten. Die Beiden sorgten dafür, dass dem Standesbeamten Hans-Peter Klein schon nach wenigen Minuten der Schweiß auf der Stirn stand.

Auch Walter Schöller kam gut an mit dem Gedicht „Der Herbst ist da“ von Liesel Kulina, in dem die Kirmes- und Festfreuden in Hasenfeld auf höchst amüsante Weise geschildert werden.

Frank Ledig bewies, dass seine Gruppe auch während der Pandemie nichts von ihrer Sangesfreude verloren hat. Und Claudia Lüth brachte schließlich den ganzen Saal in Schwung, als sie Sitzgymnastik für alle anbot und das Lachen und die Verrenkungen kein Ende nehmen wollten.

Zum Ausklang des Empfangs gab es Süppchen, Kuchen und viel Musik von „Jazz4u“, die so begeistert waren von ihrem Heimbacher Publikum, dass sie bis in den frühen Nachmittag spielten.                        ush

Frank Ledig (rechts) zeigte, dass seine Gruppe auch während der Pandemie ihre Sangeslust nicht verloren hatte.
Sitzgymnastik für alle: Der ganze Saal folgte den Anweisungen von Claudia Lüth (vorne).
Das werte Publikum amüsierte sich in kleiner und großer Runde.
Die Band „Jazz4u“ sorgte stundenlang für beste Stimmung. Fotos: Walter Schöller

Warum ein Schweinchen glücklich macht

Gute Laune war Trumpf beim Neujahrsempfang der „Jungen Alten“. Rund 80 Mitglieder kamen in die evangelische Kirche, EvA am Schönblick, und erlebten ein buntes Programm: Prächtig unterhalten von der Eifeler Musikgruppe „Canta Lyra“, ließen sie sich ein Gläschen Sekt schmecken und feierten den Anfang des neuen Jahrzehnts.
Die Vorsitzende Hilde Amrein erläuterte zum Auftakt der Veranstaltung, warum uns in dieser Jahreszeit Schweinchen, Kleeblatt, Hufeisen und Fliegenpilz glücklich machen und bedankte sich bei den Beiratsmitgliedern für die geleistete Arbeit.
Zwei Gruppen zeigten ihr Können: Frank Ledig begleitete die Sänger am Akkordeon zum Steigerlied, und Claudia Lüth stellte mit Hilde Amrein die neue Tanzgruppe vor (unser Foto oben), die sich seit ein paar Wochen zu Reigentänzen trifft.
Zum Schluss hatte Hildegard Kremers ihren Auftritt, die zehn Männern unter den Hut brachte. Das soll ihr erst mal einer nachmachen.                           ush/ Fotos: Walter Schöller

„Canta Lyra“ sorgte für gute Unterhaltung.


Hildegard Kremers (links) brachte zehn Männer unter den Hut.

So lustig war das Hütchenspiel.

Frank Ledig (rechts) begleitete die Gesangsgruppe am Akkordeon.

Die evangelische Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Mit den drei Königen ins neue Jahr

Der Neujahrsempfang der Jungen Alten stand in diesem Jahr unter ganz besonderen Vorzeichen: Genau am Dreikönigstag fand die fröhliche Veranstaltung im WIZE statt, und die Vorsitzende Hilde Amrein ließ es sich nicht nehmen, mit diesem Datum zu spielen. Sie erinnerte an Drei-Königs-Bräuche in aller Welt und lud auch zu einem vergnüglichen Spiel ein, das in einigen europäischen Ländern guter Brauch ist: In einem Kuchen versteckte sie drei Bohnen, wer eine davon erwischte, durfte eine goldene Krone tragen.

Vergnüglich und ganz auf Neujahr abgestimmt, war der Sketch von Hilde Kremers und Hans-Peter Klein. Sie führten „Dinner for One“ auf und zelebrierten das weltberühmte Silvesteressen mit May Warden und Freddie Frinton auf ihre ganz persönliche Art: Hans-Peter Klein musste über ein Wildschweinfell stolpern, die Tischnachbarn wurden von Mitgliedern des Vorstands gestellt und der Text spielte mit vielen Heimbacher Besonderheiten. Rauschender Beifall und nicht enden wollendes Gelächter war den Akteuren sicher.

Der Chor mit Gruppenleiter Frank Ledig sang unter anderem die Vereinshymne, die Heinrich Dorsel für die Jungen Alten geschrieben hat. Und für gute Stimmung sorgte die Band „Jazz4you“ mit fetziger Musik.  ush

   
Fotos von links: Hilde Kremers und Hans-Peter Klein brillierten beim „Diner for One“. Die Band „Jazz4you“ fand viele Freunde. Der Chor sang unter anderem das Vereinslied der Jungen Alten.                   Fotos: Walter Schöller