„Syl & Dan“ nennen sich Sylvia Noel und Daniel Wiegand. Die Musik hat beide verbunden, so eng, dass sie nicht nur auf der Bühne als Paar durchs Leben tanzen. Im Zentrum steht immer ein harmonischer Song, der sich mal in Richtung Pop, mal in Folk, Rock oder Chanson bewegt. „Syls“ Querflöte verleiht den Liedern eine Portion Klassik. Aber auch vor jazzigen Elementen und Funk macht das Duo keinen Halt, so dass eine wahrlich einzigartige Mischung entsteht. Zwischen den Liedern zeigen die Beiden, dass mit Humor und Spontanität, das Leben einfach und leicht sein kann.
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Jazz am Stausee
Ungewohnte Klänge am Heimbacher Jugendstil-Kraftwerk: Auf Einladung der „Jungen Alten“ spielt dort „Jazz4u“ am Samstag, 16. September. Die Jülicher Jazzband hat ihren eigenen Stil entwickelt: Fein arrangierte Stücke führen durch die Geschichte des Jazz, von Dixieland und Swing bis Mainstream – mit ganz eigenen Akzenten. Gesang, spielerische Virtuosität und eine unterhaltsame Moderation machen „Jazz4u“ hörens- und sehenswert. Das Konzert beginnt am 16. September um 15 Uhr und steht am Ende der Expedition „Wasserstadt Heimbach“, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadt, Land, Fluss – Eifel erleben“ in Kooperation mit dem RWE, dem Wasserverband und der Rurseeschifffahrt angeboten wird. Auch ohne an der Expedition teilzunehmen, sind Jazzfreunde herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Tango in der Vlattener Burg
Vlatten wird zur Tango-Hochburg, zumindest für einen Tag. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadt, Land, Fluss – Eifel erleben“ des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) lädt die Biologische Station im Kreis Düren e.V. am 8. Oktober zum Tanz mit der Live-Band „Tango Duria“ in die Burg Vlatten ein. Es ist die letzte von 135 Veranstaltungen, die vom 16. September bis 8. Oktober an vielen Orten der Eifel stattfinden. Anmeldungen zum Tangoabend sind unter diesem Link möglich.
Bei einer Pressekonferenz stellten Vertreter des LVR sowie mehrerer Biologischen Stationen das umfangreiche Programm in der Vlattener Burg vor, das viel Natur, aber auch Kultur und Wirtschaftsaspekte der Eifel beleuchtet.
Gleich zu Beginn der Veranstaltungsreihe rückt auch die „Wasserstadt Heimbach“ ins Blickfeld. „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ laden am 16. September in Kooperation mit dem Wasserverband, dem RWE und der Rurseeschifffahrt zu einer Exkursion ein, die mit dem Bähnchen zum Rursee führt, wo von einer Referentin des Wasserverbands Wissenswertes über den Stausee vermittelt wird. Anschließend geht es zu Fuß weiter zum malerischen Jugendstilkraftwerk. Dort steht eine Besichtigung unter fachkundiger Leitung auf dem Programm. Anschließend sorgt die Jazz-Band „Jazz4You“ für gute Stimmung. Anmeldungen unter E-Mail: schwieren-hoeger@t-online.de
Das Gesamtprogramm „Stadt, Land, Fluss – Eifel erleben“ ist im Heimbacher Nationalparktor erhältlich oder online unter diesem Link.
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Sie stellten das Programm von „Stadt, Land, Fluss – Eifel erleben“ vor: Heidrun Düssel, (Leiterin, Biostation Kreis Düren), Heidi Selheim, (Biostation Aachen), Maria Hinz, (Biostation Kreis Düren), Oliver von Gagern, Burg Vlatten, und Matthias Wirtz-Amling vom Landschaftsverband Rheinland (von links).
In St. Clemens wurde das Leben gefeiert
„JoyfulSpirit“ und „Jazz4u“ begeisterten das mehr als 200-köpfige Publikum
„Oh, yes“, schallt es durch die St.-Clemens-Kirche. Es ist ein fröhliches Jauchzen, das immer stärker wird. „Gospel heißt mehr Schreien als Singen“, lacht Maria Hermanns und fordert das Publikum zu immer lauteren Rufen auf. Die quirlige Dirigentin leitet temperamentvoll und gestenreich den Chor „JoyfulSpirit“ aus dem Belgischen Raeren, und sie weiß die mehr als 200 Zuschauer, die auf Einladung der „Jungen Alten“ gekommen sind, zu begeistern. Bis auf den letzten Platz gefüllt ist die Kirche, selbst die Empore muss noch Besucher aufnehmen.
„Stehen Sie auf, dann können Sie viel besser singen“, ruft Hermanns, und sofort erhebt sich das Publikum, klatscht und freut sich über eine geistliche Musik mit afro-amerikanischen Wurzeln, die mitreißt und das Leben feiert. „I Open My Mouth“, „Take Me To The Water“, “Down By The Riverside”: Die Gospels sprühen vor Energie, und die Mitglieder des Chors wippen und swingen, klatschen und singen manchmal im Wechselgesang mit ihrem Publikum.
Dazu spielt die Jülicher Band „Jazz4you“ mit Reinhold Wagner (Posaune, Altsaxophon, Vocal) an der Spitze. Es wird improvisiert und verziert, frische musikalische Energie erfüllt die Kirche, denn die Freude am gemeinsamen Tun ist Wegweiser und Ziel. Mit „Parce Mihi Domini“ von Cristobal de Morales wagen sich Chor und Band sogar an ein Renaissance-Stück, das von Leslie Webb am Sopransaxophon begleitet wird.
Wunderbar die Einlagen mit Jazz-Classics: Zu „Sugar“ von Stanley Tumentine singt Maria Hermanns ein Solo. Sie ist ausgebildete Opernsängerin, hat lange in Afrika gelebt und in Amerika die Entwicklungen der afroamerikanischen christlichen Musik studiert.
Aufwühlend das Traditional „We Will Stay With You“. Hand in ziehen die Chormitglieder durch die Reihen der Zuschauer und zeigen sichtbar die Einheit und Glückseligkeit, die aus gegenseitiger Anerkennung, Freude und Vergebung entsteht.
Bemerkenswert: Ein Chor und eine Jazzband stehen musikalisch unter verschiedenen Vorzeichen. Der Chor benötigt präzise Strukturen und Leitung, um Einklang zu erzielen. Eine Jazzband improvisiert und wirft sich sozusagen spielerisch die Bälle zu. Diese beiden Welten zusammenzubringen, war die große Herausforderung. Sie glückte. Positiv und fröhlich war die Stimmung in der Kirche, begeistert der Applaus. Ein ganz besonderer Abend in St. Clemens. ush





