Lange Zeit habe ich als Redakteurin für den “General-Anzeiger” in Bonn und die Tageszeitung “Die Welt” gearbeitet. Als Autorin schrieb ich Reiseführer über die Eifel, Aachen, Ostbelgien. Und: “Frau Kassel will Wunder”, ein Roman über Heiler und Scharlatane.
Zunächst war Ulla Küpper unsicher, ob ihre Idee ankommen würde: Doch bei ihrem ersten Termin konnte sie zehn Mitglieder zählen, die es prima fanden, mit ihr gemeinsam zu frühstücken. „Das wollen wir jetzt an jedem 2. Freitag im Monat machen“, sagt Ulla Küpper, die gemeinsam mit Inge Wergen auch schon die Kochgruppe leitet. „Wir hatten viel Freude miteinander. Alle sind froh, sich in netter Runde austauschen zu können.“ Und die „Jungen Alten“ haben damit eine neue Gruppe.
Eingekauft hatte Ulla Küpper im Vorfeld. Die Kosten für Wurst, Käse, Eier, Kaffee und mehr wurden anschließend umgelegt auf die Teilnehmer. „Das waren etwas mehr als sechs Euro für jeden“, sagt Ulla Küpper. „Dafür kann man sonst nirgendwo auswärts essen gehen. Die Essensreste verteilen wir anschließend.“ Wie unsere Fotos zeigen, war der Tisch tatsächlich reichlich gedeckt. Da ist es kein Wunder, dass sofort gute Laune aufkam.
Mehr als zehn Frühstücksfreunde kann Ulla Küpper allerdings nicht in die Runde holen. Trotzdem ist es möglich, sich bei ihr für den nächsten Monat anzumelden, denn – wie sie sagt – fallen immer einige aus, die verhindert sind“.
Wer Interesse am geselligen Frühstück hat, kann Ulla Küpper unter der Telefonnummer 02446-8098249 anrufen. ush
Gemütlich ist es in der Runde: Männer, die gerne zum Stammtisch gehen, haben sich immer etwas zu erzählen. Das Leben in Heimbach spielt dabei ebenso eine Rolle wie der Sport oder das leckere Essensangebot, das bei den meisten zu einem Schnitzel auf dem Teller führt.
Beim letzen Stammtischabend machte eine neue Idee die Runde: Im März wollen die Herren zu einer kleinen Reise nach Köln aufbrechen und sich die dortige „Titanic-Ausstellung“ ansehen. Die Werbung verspricht – dank modernster Technik – einen spannenden Einblick in das Schiff, dessen Untergang noch immer berührt.
Mögen die täglichen Nachrichten noch so düster sein, wer Karneval liebt, lässt sich davon nicht verdrießen. Schließlich ist Lachen gesund, wie die Vorsitzende der Jungen Alten, Hilde Amrein, schon bei ihrer Begrüßung betonte, denn dabei werden rund 300 Muskeln angespannt – eine Kur für Körper und Seele.
Ein farbenprächtiges Bild (Foto oben) bot das erste Damendreigestirn der KG Torrausch, das Walter Schöller zur Karnevalsparty eingeladen hatte. Voller Stolz stellte Präsident Richard Boje zudem das Synchrontanzpaar Jacqueline und Lea sowie die Tänzerinnen der „Silvergirls“ vor. Die Kinder seiner „Kleinen Garde“ verzauberten die rund 60 Zuschauer mit ihrem Liebreiz.
Für musikalische Unterhaltung sorgten Walter Schöller und Dieter Bodes an den Boxen, aber auch Frank Ledig, der in den Anfangsjahren der „Jungen Alten“ bereits mit seinem Akkordeon und Mohamed Bidaoui am Bass zu vielen Karnevalspartys eingeladen hatte. Diesmal brachte er auch den Gitarristen Willi Anderhalfen mit, um für das werte Publikum altvertraute Schunkellieder anzustimmen.
Drei Stunden lang folgte Programmpunkt auf Programmpunkt: Liesel Kulina setzte als „fleißiges Lieschen“ auf Lokalkolorit, Hilde Amrein und Ulrike Schwieren-Höger erinnerten mit dem Song „Ein Loch ist im Eimer“ an einen Spaß der 60er Jahre, als „Tapezierfräuchen“ vergnügte Hannelore Züll das Publikum, Hilde Amrein und Ulla Küpper verblüfften mit dem „Kleiner-Mann-Tanz“ und die beiden „Maatweiber aus Hergarten“, Regina Müller und Andrea Scheidweiler, brachten nicht nur frische Möhren, sondern auch viele Witze mit.
Zum Schluss zogen die „Jungen Alten“ in einer langen Polonäse durch den Saal der EvA und ließen sich von schmissigen Karnevalsliedern auf die Tanzfläche locken. Ein fröhlicher Nachmittag ging mit viel Beifall zu Ende. ush
Claudia Lüth, Mitglied im Vorstand der „Jungen Alten“, als Jungfrau Claudia.
Die Kinder der „Kleinen Garde“ sorgten nach ihrem Tanz für Begeisterungsstürme.
Voller Elan und Präzision: Das Synchrontanzpaar Jacqueline und Lea.
Dieder Bodes (links) und Walter Schöller führten durchs Programm und sorgten für zünftige Karnevalsmusik.
Frank Ledig (Mitte) mit Gitarrist Willi Anderhalfen (links) und Mohamed Bidaoui am Bass.
Liesel Kulina als „Fleißiges Lieschen“.
Hilde Amrein (links) und Ulrike Schwieren-Höger singen „Ein Loch ist im Eimer“.
Hannelore Züll weiß: Tapezieren ist schwer.
Regina Müller und Andrea Scheidweiler als „Maatweiber“ aus Hergarten.
Hilde Amrein und Ursula Küpper zeigten den „Kleiner-Mann-Tanz“.
Die Zuschauer waren bunt verkleidet.
Bei der Polonäse tanzten alle mit. Text: ush Fotos. ush/ Walter Schöller
In den Heimbacher Wäldern dürften die Mitglieder der Walkinggruppen unter Leitung von Brigitte Gfeller mittlerweile jeden Baum kennen. Zweimal die Woche wird marschiert, und meistens ist die Route rund fünf Kilometer lang.
Bei so viel Engagement ist es kein Wunder, dass ab und zu eine Rast eingelegt werden muss. Statt eine Weihnachtsfeier zu organisieren, fuhren die Gruppenmitglieder diesmal ins malerische Simonskall, wo es nach einer schweißtreibenden Wanderrunde ein leckeres Essen gab. „Zu meiner Verwunderung habe ich festgestellt, dass einige noch nie zuvor in Simonskall waren“, sagt Brigitte Gfeller. „Für sie war es wie ein Feriengenuss, das malerische Tal kennenzulernen.“
Unser Vorstandsmitglied Claudia Lüth hat viel zu tun. Fast jede Woche lädt sie die „Jungen Alten“ zur Stuhlgymnastik ein, und wer glaubt, es handele sich dabei um gemütliche Sitzübungen, der irrt. Mit Elan werden Arme und Beine geschwungen, und manchmal stöhnt am Ende eine Teilnehmerin: „Morgen habe ich bestimmt wieder Muskelkater, aber das ist egal. Es tut sehr gut, hier mitzumachen.“
Claudia Lüth hat mit so etwas keine Probleme. Sie ist fit und oft auf Achse. Seit November steht sie als Jungfrau Claudia im ersten Damendreigestirn der „KG Torrausch 79 e.V.“ auf den Bühnen in Heimbach und Umgebung. Mit Prinzessin Petra (Weber) und Bauer Ulrike (Schmitz) verbreitet sie gute Laune und die diesjährige Philosophie: Toleranz und Offenheit wollen die drei Damen vermitteln, und sie laden jeden ein mitzumachen, ganz gleich, woher er kommt.
Claudia Lüth zum Beispiel kommt aus Düsseldorf, und dort wurde ihr die Freude am Karneval schon in die Wiege gelegt. „Solange ich denken kann, habe ich mich während der tollen Tage verkleidet und Spaß gehabt“, sagt sie. „Das konnte ich auch meinem Nachwuchs vermitteln. Meine Tochter Janine war schon Kinderprinzessin, und die Kinder haben mir ein tolles Fotobuch geschenkt mit einem herzlichen Dankeschön dafür, dass ich ihnen die Liebe zum Karneval nahegebracht habe.“ Und diese Liebe zeigt sie auch als Mitglied der Tanzgruppe „Silvergirls“, die seit elf Jahren den Hasenfelder Karneval mit ihrem Elan bereichern.
Bei Claudias Sitzgymnastik wird wenig über Karneval gesprochen, aber konzentriert trainiert, allerdings manchmal auch herzhaft gelacht, wenn beispielsweise eine Übung, bei der ein Luftballon im Sitzen mit den Beinen hochgeworfen und gefangen werden soll, partout nicht klappen will.
Eine Gemeinsamkeit mit dem Karnevalsmotto gibt es auch: Bei Claudias Sitzgymnastik ist jeder willkommen, der sich freundlich in die Gruppe integriert. Und deshalb lässt sich eine Zeile des diesjährigen Sessionslieds leicht abwandeln und auf die sportlichen „Jungen Alten“ übertragen: „Mer turne nit jetrennt, sondern zosamme…“
Und weil die „Jungen Alten“ so stolz darauf sind, dass Claudia eine karnevalistische Jungfrau ist, veranstalten sie eine Party rund um das erste weibliche Dreigestirn. Am Samstag, 1. Februar, herrscht in der EvA-Begegnungsstätte ab 15 Uhr Karnevalsstimmung. Und alle Mitglieder sind eingeladen. ush
Auf unserem oberen Gruppenfoto ist Claudia Lüth in der ersten Reihe als zweite von links zu sehen.
Geschicklichkeit ist Trumpf beim Spiel mit dem Luftballon.
So fröhlich steht Claudia Lüth (rechts im Bild( derzeit in Heimbach und Umgebung auf den Bühnen.
Claudia Lüth, vorne links, mit Dreigestirn und „Silvergirls“.
Die Impressionen vom Karneval hat Walter Schöller eingefangen.
Obwohl es draußen rutschig und kalt war, ließen es sich rund 70 Mitglieder der Jungen Alten nicht nehmen, am diesjährigen Neujahrsempfang teilzunehmen. Das war eine gute Entscheidung. Sie erlebten fröhliche Stunden in geselliger Runde und wurden flott unterhalten vom Duo „SchohnZeit“, das Hits der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre spielte.
Temperamentvoll und mit sichtlicher Freude sang Susanne Behr-Lauscher „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ ebenso schmissig wie „Lemon Tree“ oder „Halleluhja“, rockig begleitet von Ehemann Rainer Behr an der Gitarre.
Zum Schluss ihres Vortrags ernteten die Beiden Begeisterungsstürme: Als sie den Song „Wenn am Himmel dä Stäne danze“ anstimmten, sangen alle begeistert mit, und mancher Zuschauer hatte Gänsehaut, so gefühlvoll interpretierte Susanne Behr-Lauscher das Lied der „Klüngelköpp“.
In einer Gesangspause applaudierten die Zuschauer den 22 Aktiven des Vereins, die von der Vorsitzenden Hilde Amrein für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz geehrt wurden. Und dann durften auch die knurrenden Mägen beruhigt werden: Bei „Chili con carne“, Kürbissuppe, verschiedenen Dips, Nachtisch und Kuchen wurde munter über die Erwartungen an das Neue Jahr 2025 geplaudert.
Walter Schöller berichtet mit seinen Bildern vom Neujahrsempfang. Das Foto oben zeigt „Schohnzeit“.
Wie es sich für einen Weihnachtskaffee gehört, war der Tisch in der EvA reichlich gedeckt. Die Mitglieder der Handarbeitsgruppe unter Leitung von Karin Breuer freuten sich über gut gefüllte Kuchenteller und Getränke. Kein Wunder, dass der Gesprächsstoff nicht ausgehen wollte. Unsere Fotos zeigen, wie gemütlich es sich die Runde beim Abschied vom alten Jahr gemacht hatte. Am Kopfende des Tisches im oberen Bild ist Gruppenleiterin Karin zu sehen.
Wer sich am vorletzten Tag des Jahres von einer Klangmeditation verwöhnen lassen möchte, ist im Begegnungszentrum EvA am Schönblick herzlich willkommen. Marianne Bresgen lädt am Montag, 30. Dezember, 19 Uhr, dazu ein, das alte Jahr ausklingen zu lassen, Kraft zu tanken und Neues zu kreieren für 2025. Der Eintritt ist frei.
Die Mitarbeiter der „Heimbachhilfe“ haben derzeit alle Hände voll zu tun. Auf dem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt verkaufen sie im Kommunikationsraum der Salvatorkirche gespendete Weihnachtsdeko zu äußerst günstigen Preisen. Holzarbeiten, Kränze, Engel und Kerzenständer gibt es in Hülle und Fülle. Schon in den ersten Stunden war der Zuspruch rege. Und das Schönste: Wer sich ausruhen möchte bei einer Tasse Kaffee und ein paar Plätzchen, hat auch dazu Gelegenheit. Kommt und schaut im Lichterglanz des Heimbacher Weihnachtsmarkts. Heute um 17 Uhr lädt Peter Mellentin in der Salvatorkirche zum Orgelkonzert ein.
Auf unserem oberen Foto ist das Freitagsteam der Heimbachhilfe um Gruppenleiterin Inge Wergen (rechts) zu sehen. Die unteren Fotos von Walter Schöller zeigen die Vielfalt der angebotenen Weihnachtsdeko.
Für viele war es ein ganz besonderes Erlebnis: Im Rahmen der Meditationsabende von Caroline Lauscher entführte Clara Flaksmann ihre Zuhörer in der EvA auf eine Klangreise. Rund eine Stunde bediente sie diverse Instrumente, darunter Flöten, Klangschalen, ein E-Piano, Zimbeln, Tambourin und vieles mehr. Durch den Raum gehend oder sitzend, lauschten die Besucher den teils ungewohnten Tönen und erlebten, wie sie in ihrem Inneren pulsierten und bei einigen zu Tiefenentspannung führten. Eine Reise in eine andere Dimension – in eine Welt aus Klang. Unser Foto zeigt Clara Flaksmann mit ihren Zuhörern.