Der Klang in mir

Ein besonderer Abend mit einer besonderen Stimmung eröffnete die neue Meditationsreihe von Caroline Lauscher in der EvA. Mehr als 30 Zuhörer lauschten einem Klangabend mit Washkar (Foto oben), der all sein Können zeigte. Einige lauschten liegend auf Yogamatten den zarten Tönen, die durch den Raum in weite Sphären entführten, andere ließen sich mit geschlossenen Augen in ihr Inneres führen. Angerührt waren alle von der Ruhe dieser Klänge zahlreicher Instrumente.

Die Meditationsabende mit Caroline Lauscher werden alle zwei Wochen montags in Zusammenarbeit mit den „Jungen Alten“ organisiert.

Fotos: Tanja Rongen

Von Vlatten in die freie Natur

Die September-Radtour unter Leitung von Walter Salentin startete diesmal an seinem Wohnort, in Vlatten. Treffpunkt war die Jugendhalle, die von dichtem Nebel umwabert war. Von dort radelten die sportlichen Teilnehmer nicht wie bisher über Radwege, sondern durch die freie Natur.

Die Fahrt führte von Vlatten nach Wollersheim und dann nach Embken. An der Antoniuskapelle ließen die Teilnehmer das Glöckchen läuten, bevor es weiter ging nach Muldenau, Ginnick , Froitzheim und Frangenheim. Die Fahrt führte durch wunderschöne Felder und Auen. Von dort fuhren die Radler nach Vettweiß. Dort angekommen hatte die Sonne sich durchgesetzt und ein leckerer Kaffee stärkte die Sportler.

Weiter ging die Fahrt durch abgeerntete Felder in Richtung Zülpich. Vor Geich im Feld liegt die wunderschöne Alderikuskapelle, die kaum bekannt, aber einen Besuch wert war. Dort gibt es eine Heilquelle für Augenleiden.

Anschließend ging es weiter durch Geich am Neffelsee vorbei nach Zülpich, wo Plätze im Grill „Christos“ reserviert waren und sich die Teilnehmer mit griechischen Spezialitäten stärkten.

Weiter führte die Tour von Zülpich über Hoven und an Langendorf vorbei nach Bürvenich. Dort gab es nochmal einen kurzen Zwischenstopp, da die Sonne es mittlerweile sehr gut meinte. Von dort führte die Fahrt nach Eppenich über Wollersheim wieder zurück nach Vlatten.

In ihrer Bäckerei hatte Kirsten Krupp in Absprache mit Walter Salentin eine Überraschung vorbereitet. Obwohl das Geschäft am Mittwochnachmittag Ruhetag hat, waren im Hof mehrere Tische eingedeckt und Kaffee vorbereitet worden. Zudem gab es leckerer Kuchen im Angebot. Diese Überraschung war gelungen! Von dort ging es zurück zur Jugendhalle. Eine rundum schöne Tour ging zuende.

Und das kann Walter Salentin heute schon verraten: Der nächste Radausflug findet am 16. Oktober statt.

Unser oberes Bild zeigt die Radler vor der Bäckerei Krupp in Vlatten mit Kirsten Krupp (letzte Reihe, Mitte).

Start der Tour an der Vlattener Jugendhalle.

Zwischenstopp an der Antoniuskapelle.

Zwischenstopp an der Kapelle in Geich.

Kaffee und Kuchen in der Bäckerei Krupp in Vlatten.

Fotos: Walter Salentin, Walter Schöller

Alles-ist-Klang-Bad

Nach einer Sommerpause startet Caroline Lauscher wieder ihre Meditationsabende in Zusammenarbeit mit Tanja Rongen. Gleich zu Beginn gibt es eine Überraschung: Waskhar Schneider lädt am Montag, 23. September, 19 Uhr, zu einem „Alles-ist-Klang-Bad“ ein. Die Teilnehmer können den Strom der Gedanken ruhen und den Alltag hinter sich lassen. Für die Dauer von ca. 60 bis 90 Minuten werden sie von den Klängen und Gesängen unterschiedlicher Traditionen „getragen“.

Die folgenden Meditationsabende bieten offene Treffen für Anfänger und Fortgeschrittene. Das sind die Termine:

23. September, 19 Uhr: Alles-ist-Klang-Bad ist Waskhar Schneider
7. Oktober, 19 Uhr: Meditation mit Caroline Lauscher
21. Oktober, 19 Uhr: Meditation mit Caroline Lauscher
4. November, 19 Uhr: Meditation mit Caroline Lauscher
18. November, 19 Uhr: Heilgesänge mit Clara Flaksmann
2. Dezember, 19 Uhr: Meditation mit Caroline Lauscher
16. Dezember, 19 Uhr: Meditation mit Caroline Lauscher
30. Dezember, 19 Uhr: Meditation mit Caroline Lauscher

Alle kostenlosen Veranstaltungen finden in der EvA am Schönblick in Heimbach in Zusammenarbeit mit den „Jungen Alten“ statt.  

Foto: Pexels

Radelnd gen Belgien

Die Fahrradgruppe war unterwegs. Treffpunkt der 17 Teilnehmer war diesmal das alte Amt in Hergarten. Von dort ging es mit Autos in der Kolonne weiter bis Losheim. Hier startete die Radtour bei Sonnenschein und frischen Temeraturen über den Kyllradweg Richtung Belgien zum Bütgenbacher See.

„Das ist ein unglaublich schöner Radweg, der nur durch Wiesen und Wälder führt. Die rund 20 Kilometer lange Strecke ist nahezu perfekt“, sagt Gruppenleiter Walter Salentin. Nach gut einer Stunde Fahrzeit, unterbrochen von einer kleinen Rast, wurde das Ziel erreicht. Ein schön gelegener See, eingebettet im Tal und umgeben von Wald, Campingplätzen und Ferienhäusern.


In einem nahmen die Radler an ihren reservierten Tischen Platz. Es wurde viel erzählt über die Tour und ihre landschaftlichen Reize. Nach rund zwei Stunden Aufenthalt ging es zurück nach Losheim, wo ein Café für eine süße Stärkung sorgte.

„Es war ein sehr schöner und harmonischer Tag, den wir alle erleben durften. So dass wir uns jetzt schon auf die nächste Tour freuen“, zieht Walter Salentin Bilanz.

Picknick mit Musik und „Abendröte“

Rund 120 Besucher trotzten beim Picknickkonzert im Kurpark dem Regen

Diesmal grollte der Wettergott dem Picknickkonzert der „Jungen Alten“. Als das „Salonorchester Achso!“ um Punkt 18 Uhr das Fest eröffnete, setzte leichter Nieselregen ein. Feucht blieb es auch in den nächsten Stunden. Und gegen 21 Uhr regnete es sogar in Strömen.

Doch, o Wunder: Die meisten der rund 120 Besucher blieben auf ihren Stühlchen sitzen und genossen ihr Picknick mit Musik unter Zeltdächern. Mithilfe des Jugendreferenten der Stadt Heimbach, Dirk Boltersdorf, konnten sechs Pavillons aufgestellt werden, Walter Schöller, stellvertretender Vorsitzender der „Jungen Alten“, und Kassierer Dieter Bodes steuerten vier weitere hinzu. Und schon wurde es für viele gemütlich unter den großen Zeltdächern bei Wein und Kerzenschein. Einige hatten sich selbst ihren „Sonnenschirm“ mitgebracht, andere saßen unter den hohen Parkbäumen an der Rur und versicherten: „Wir bekommen hier keinen Tropfen Regen ab.“

Das alles zeigt, wie wunderbar das neunköpfige Orchester „Achso!“ aus Aachen aufspielte. Unter Leitung von Friederike Pflaum und Fabian Berkner musizierten die neun Musiker voller Spielfreude und Enthusiasmus. Bekannte Konzertwalzer wie „Donauwellen“, „Geschichten aus dem Wienerwald“ oder „Mondnacht auf der Alster“ waren ebenso darunter wie Märsche, Polkas und Tangos. Das abwechslungsreiche, virtuos musizierte Programm begeisterte die Zuschauer und ließ die Unbilden des Wetters vergessen.

Zum achten Mal waren die Musiker von „Achso!“ in Heimbach, 2009 hatten sie im Kurpark ihren ersten Auftritt. Damals war die Idee des Picknickkonzerts noch völlig neu im weiten Umkreis, und die Musiker hatten sich sofort bereit erklärt, das Experiment zu wagen. „Wir freuen uns immer wieder nach Heimbach zu kommen“, sagt Orchesterchef David Havenith. „Und wir setzen alles daran, dass es klappt.“

Doch neben der wunderbaren Musik gab es noch einen weiteren Grund, der die Zuschauer auf ihren Stühlchen hielt: Zu vorgerückter Stunde „schwebte“ die „Abendröte“ ein. Die phantastische Figur mit ihren riesigen orangefarbenen Flügeln und der großen Sonne über dem Kopf verzauberte die Zuschauer zweimal mit ihren anmutigen Tänzen´. Zart flatterten ihre Gewänder, weit reichten ihre stoffumfluteten Arme, zärtlich kommunizierte sie mit den Besuchern.

Beim zweiten Auftritt kam sie deutlich größer daher. Und das hatte einen Grund: Sie stand auf Stelzen und trotzte hochaufgerichtet tanzend dem strömenden Regen mit Anmut und Grazie. Eine wunderbare Showeinlage des Zülpicher Theaters „Pantao“.

Als um 21.30 Uhr der Regen übermächtig wurde und die Rur im Nebel dampfte, spielten die Musiker von „Achso!“ ihre letzten Stücke. Langsam packten die Zuschauer Taschen und Körbe, aber einige baten trotz der Nässe um Zugaben. „Diesen Abend werden wir nicht so schnell vergessen“, sagte eine ältere Dame. „Die besonderen Umstände haben ihn einzigartig gemacht.“                          ush

Die Vorsitzende der „Jungen Alten“, Hilde Amrein (links), und Ulrike Schwieren-Höger (zweite von links) eröffneten das Konzert unter Leitung von Friederike Pflaum (vorne).

Am Abend bot das Salonorchester „Achso!“ Romantik pur.

Uta vom Pantao-Theater in voller Schönheit.

Unsere Bilder oben und unten zeigen zufriedene Konzertbesucher im Park.

Fotos: Walter Schöller, Ulrike Schwieren-Höger

Roseninstallation in Vogelsang

Caroline Lauscher ist Mitglied des Beirats der „Jungen Alten“ und bietet Meditationsabende an, die dazu einladen, nach innen zu gehen und in der Stille Kraft zu sammeln.

Vor allem aber ist sie Künstlerin und arbeitet nun schon seit Jahren an einem „Rosenprojekt“, das viele Menschen zu einer „sozialen Skulptur“ verbindet. Wer mit ihr arbeitet, häkelt Rosen, die an „verwundeten Orten“ installiert werden. „Diese Plätze tragen sozusagen Dornen, die bis heute schmerzen“, sagt Caroline Lauscher. „Mit den Rosen schaffen wir eine symbolische Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart und machen den Weg frei für heilsame Energien.“

Ihre neueste Roseninstallation ist derzeit in der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang zu sehen, an einem besonders geschichtsträchtigen und „verwundeten Ort“. Vogelsang ist nicht nur eines der größten Bauwerke der NS-Zeit, sondern zeigt deutlich die Überheblichkeit und Menschenverachtung der Nazis.

Dieser düsteren Vergangenheit setzt Caroline Lauscher ihre farbenfrohe Rosenspirale entgegen. Sie ist ein Sinnbild für den Wandel und triumphiert mit diesem hoffnungsvollen Symbol über die Schatten der Geschichte.

Da in den vergangenen Jahren auch Mitglieder der „Jungen Alten“ Rosen für Caroline Lauscher gehäkelt haben, kennen viele ihre Arbeit. Sie und alle interessierten Heimbacher sind herzlich eingeladen, die Wirkung der neuesten Installation der Künstlerin zu besichtigen. 

Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Oktober in Vogelsang zu sehen.   

Übrigens: In der WDR-Sendung „Lokalzeit“ vom 3. August wird im Zusammenhang mit Vogelsang über  die Verfolgung der Sinti und Roma berichtet. In dem Beitrag ist auch die Rosenspirale zu sehen. ush

       

Farbenfrohe Rosen triumphieren über die Düsternis der Vergangenheit.

„die jungen Alten“ spenden Stehtische

Der stellvertretende Vorsitzende der „Jungen Alten“, Walter Schöller, hatte die Idee: „Wir nutzen die EvA-Begegnungsstätte für viele Veranstaltungen und Gruppentreffen. Da sollten wir mal unsere Freude darüber zeigen, dass uns diese schönen Räume zur Verfügung stehen und ein paar Stehtische spenden, die dringend benötigt werden.“

Gesagt, getan: Zur fröhlichen Übergabe des Mobiliars trafen sich Malte Duisberg, Vorsitzender der „Stiftung Evangelisches Altenheim Gemünd“, und die Koordinatorin der EvA, Gabriele Boldender, mit Vertretern der „Jungen Alten“. Bei dieser Gelegenheit kam auch zur Sprache, wie die EvA zukünftig noch besser ausgestattet werden könnte als Begegnungsstätte für Jung und Alt in Heimbach. Pläne gibt es viele. Wie sie realisiert werden können – eventuell in Zusammenarbeit mit der Stadt – bleibt abzuwarten.

Unser Foto zeigt von links: Dieter Bodes, Kassierer der „Jungen Alten“, Malte Duisberg von der „Stiftung Evangelisches Altenheim Gemünd“, die Vorsitzende der „Jungen Alten“, Hilde Amrein, der stellvertretende Vorsitzende, Walter Schöller und Gabriele Bolender von der EvA, Heimbach.

Sportlich, sportlich

Das war sportlich: 44 Kilometer haben die 17 Teilnehmer der zweiten Radtour mit ihrem neuen Gruppenleiter Walter Salentin zurückgelegt. Start war in Losheim. Von dort führte die Tour unter trüben Wolken über den Kyllradweg vorbei an Stadtkyll und Jünkerath bis Birgel.

Hier kehrte die Gruppe in ein schönes altes Brauhaus mit Biergarten ein. Zurück ging die Fahrt bei strahlendem Sonnenschein nach Losheim, wo die Radfahrer sich in einem Café mit einem leckeren Stück Kuchen für die Anstrengung belohnten. Mit von der Partie waren diesmal auch drei Gäste.

Wer Rad fährt muss auch ab und zu rasten.

Kleine Lagebesprechung.

Ausflug zum Gut Kallerbend

Normalerweise lassen sie bei ihren Treffen die Stricknadeln klappern: Fast 20 Frauen zählt Gruppenleiterin Karin Breuer einmal im Monat in der EvA zur gemeinsamen Handarbeit. Doch einmal im Jahr steht ein Ausflug auf dem Programm der Strickgruppe der „Jungen Alten“. „Wir haben uns diesmal für „Gut Kallerbend“ entschieden“, sagt Karin Breuer. „Wer noch gut zu Fuß war, ist gegen 10 Uhr mit der Rurtalbahn zum Bahnhof Zerkall gefahren und dann zum Restaurant gewandert. Einige sind mit dem Auto gekommen.“

Nach einer leckeren Mahlzeit stand für die Bewegungsfreudigen ein Spaziergang zum nahegelegenen Pferdegestüt auf dem Programm. Für alle gab es zum guten Schluss ein Eis oder ein Stück Kuchen, bevor gegen 17 Uhr der Rückweg angetreten wurde. „Wir hatten viel Freude an diesem Tag“, sagt Karin Breuer, „es ist schön, die Gruppe auch einmal in anderer Umgebung zu erleben.“ Unser Bild zeigt die Ausflügler am Gut Kallerbend.

Wir feiern den Sommer

Lasst uns im Kurpark den Sommer feiern. Am 17. August ist ab 18 Uhr Picknickkonzert im Schatten der Burg, und alle sind eingeladen, es sich auf der Wiese gemütlich zu machen. Diesmal gibt es eine Überraschung im Abendprogramm. Das Theater „Pantao“ wird uns einen Besuch abstatten. Sie können gespannt sein.

Bringt ein Picknickkörbchen voller Leckereien mit, vielleicht auch einen Klappstuhl und ein Tischchen, und schon kann es losgehen: Musik genießen, essen, trinken und plaudern. Das Salonorchester „Achso!“ aus Aachen unterhält die Besucher einen Sommerabend lang mit populärer Klassik, die viele von den Neujahrskonzerten der Wiener Philharmoniker kennen.

Wer nicht viel tragen will, kann selbstverständlich die Kurparkstühle benutzen. Auch einige Biertische werden aufgestellt. Die „Jungen Alten“ organisieren das Konzert, aber alle sind eingeladen. Auch Familien mit Kindern können sich auf der Kurparkwiese vergnügen, denn die Musiker starten bereits um 18 Uhr. Und alles ist kostenlos. Kein Eintritt, keine Getränke oder Essenskosten vor Ort. Lediglich eine Spende für die Musiker wäre erwünscht.  

Wann haben Sie zuletzt ein Picknick im Grünen gemacht? Am 17. August ist die beste Gelegenheit, denn die Szenerie könnte romantischer nicht sein. Am malerischen Ufer der Rur, unterhalb der Burg, die zu später Stunde angestrahlt wird, lässt sich das Leben genießen. 

Und wenn wir alle die Daumen drücken, ist auch das Wetter so warm und sommerlich wie beim letzten Picknickkonzert vor zwei Jahren (unser Foto).                                                                        ush