Wie schön ist es in Monets Garten

Die Malgruppe der Jungen Alten unter Leitung von Ernst Bernhauser fuhr nach Köln-Ehrenfeld zu einer Monetausstellung  der besonderen Art. Die interaktive Schau erweckt die Werke des impressionistischen Malers zum Leben, denn digitale Installationen und Projektionen ermöglichen besonders eindrucksvolle und vielfältige Erlebnisse. Die Besucher können tief in das Leben Monets, seiner Liebe zur Natur, besonders zu seinem Garten in Giverny eintauchen.

Nach dem Kunsterlebnis kehrte die Gruppe in ein gemütliches Traditionslokal zu einem leckeren Mittagessen ein.

Da es nicht weit entfernt die große neue Moschee gibt, wurde noch eine Besichtigung angeboten. Müde und voller schöner Eindrücke traten alle am Nachmittag den Heimweg an.

Unsere Fotos zeigen die Stationen des Ausflugs.

Ein Dank an Hedwig Meixner für Text und Fotos.

Rosen für den Frieden

Das Beiratsmitglied der Jungen Alten, Caroline Lauscher, ist auch Künstlerin. Seit Jahren arbeitet sie an einem „Rosenprojekt“, das Gräuel der Vergangenheit aufzeigen und mit einem sozialen Projekt „heilen“ will. Derzeit bereitet sie „Rosen für den Frieden“ in Bonn vor. Auch die Handarbeitsgruppe der „Jungen Alten“ unter Leitung von Karin Breuer hat dafür wieder Rosen gehäkelt.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am Sonntag, dem 10.08.25, 15:00 Uhr, in
St.Edith Stein, Brüser Berg, Bonn, statt. Anschließend ist die Vernissage der Ausstellung der mehrjährigen Friedensprojekte im Nachbarschaftszentrum.

Untenstehend sind Informationen über das Gesamtprogramm.


Ausflug zur Titanic

Gemütlich ist es in der Runde: Männer, die gerne zum Stammtisch gehen, haben sich immer etwas zu erzählen. Das Leben in Heimbach spielt dabei ebenso eine Rolle wie der Sport oder das leckere Essensangebot, das bei den meisten zu einem Schnitzel auf dem Teller führt.

Beim letzen Stammtischabend machte eine neue Idee die Runde: Im März wollen die Herren zu einer kleinen Reise nach Köln aufbrechen und sich die dortige „Titanic-Ausstellung“ ansehen. Die Werbung verspricht – dank modernster Technik – einen spannenden Einblick in das Schiff, dessen Untergang noch immer berührt.

Die Maler der „Jungen Alten“ stellen aus

„Et hätt noch immer joot jejange“, steht unter einem fröhlichen Clown, der mit Luftballons jongliert. Der berühmte Kölsche Wahlspruch ist Teil einer Ausstellung, die Malerinnen der „Jungen Alten“ derzeit in der Volksbank zeigen. Die meisten Bilder haben sich der Landschaft verschrieben, auch das Meer wird in eindrucksvoller Fülle gezeigt, dazu gibt es Abstraktes und Experimentelles zu sehen. Mit Aquarellen, Acrylfarben und Mischtechniken drücken die Künstlerinnen ihre Liebe zur Natur und zu ihren Objekten aus. „Wer fleißig übt, wird am Ende mit solchen Arbeiten belohnt“, sagt Ernst Bernhauser, der die Malgruppe der „Jungen Alten“ leitet. „Es macht Sinn, auch zuhause zu arbeiten, dann können schöne Ergebnisse erzielt werden.“

In der Gruppe von Ernst Bernhauser kann jeder frei nach seinem Gusto arbeiten oder den Anleitungen des Malers folgen. „Das darf jeder machen, wie er will“, sagt er. „Ich stehe alle 14 Tage mit Rat und Tat zur Seite und freue mich, wenn solch schöne Ergebnisse erzielt werden, wie sie derzeit in der Volksbank zu sehen sind.“

An der Ausstellung in der Volksbank nehmen Beatrix Bertram, Doris Kerp, Elly Schouten, Gisela Ellgoth, Margret Allendorf und Hildegard Engels teil. Die Bilder können während der Öffnungszeiten der Bank besichtigt werden. Anschauen lohnt sich.

Die Teilnehmer der Malgruppe treffen sich die nächsten Male am 8. und 22. Februar 2024 jeweils morgens von 10 Uhr bis 12 Uhr in der Internationalen Kunstakademie in Heimbach. Weitere Informationen bei: Ernst Bernhauser, 02446-631

Da lässt es sich gleich besser arbeiten: Schöne Landschaftsaufnahmen von Mitgliedern der Malgruppe der „Jungen Alten“ verzieren die Wände der Volksbank. Die Streifen auf den oberen Bildern sind nicht auf den Originalen zu sehen. Es sind Reflexionen der Neonröhren in der Bank.                  Fotos: USH            

Wo die Stricknadeln leise klappern

Als Karin Breuer vor rund zehn Jahren die Handarbeitsgruppe der „Jungen Alten“ von Marlene Segschneider übernommen hat, konnte sie nicht ahnen, dass sie regelmäßig bis zu 20 begeisterte Vereinsfreundinnen um sich scharen würde. Im gemütlichen Konferenzraum der EvA am Schönblick treffen sich die Frauen alle 14 Tage mit ihren Strick- oder Häkelutensilien. Wer Lust hat, bringt auch die Sticknadel mit oder kommt ganz ohne Handarbeitsutensilien. „Manchmal möchte die eine oder andere auch nur eine Tasse Kaffee mit uns trinken“, sagt Karin Breuer. „Wir treffen uns ja in gemütlicher Runde.“

Dabei haben die Frauen schon Aufgaben gemeistert, die nicht leicht waren: Vor ein paar Jahren folgten sie dem Wunsch der Leitung des Klösterchen-Krankenhauses in Köln und strickten winzige Säckchen für die „Sternenkinder“ der Klinik. Hinter dem romantischen Wort verstecken sich traurige Schicksale: „Sternenkinder“ sind totgeborene Babys, die – so die Vorstellung ihrer trauernden Mütter – in einem warmen Säckchen geborgen, beerdigt werden sollten, um im Jenseits nicht zu frieren.

Zum Glück gab es auch freudigere Anlässe für Gruppenaktionen: Zum Beispiel haben die Frauen für Verkaufsausstellungen gearbeitet und Schals, Mützen, Topflappen und Socken präsentiert, die beim Heimbacher Stadtfest und im Rathaus präsentiert wurden.  Auf Wunsch einer Altenpflegerin werden Socken gestrickt, die den Betagten gefallen: „Viele lieben einfach Selbstgestricktes. Vielleicht sind das Erinnerungen an die Kindheit“, sagt Karin Breuer.

Ab und zu wird auch gar nicht gestrickt oder gehäkelt, dann kehrt Ausflugslaune in die Gruppe ein. Zuletzt ging eine fröhliche Fahrt mit der Bundesbahn nach Obermaubach (unser Foto), wo bei „Strepp am See“ ein Tisch reserviert war für 16 Frauen, die sich ein Mittagessen schmecken ließen. Nach einem kleinen Bummel führte der Weg zum Café Flink, wo der Kaffee auf den Tischen dampfte. „Wir hatten sogar Mitglieder dabei, die einen Rollator benötigten“, sagt Karin Breuer. „Aber alles hat wunderbar geklappt.“

Das soll so bleiben: Die Gruppe von Karin Breuer trifft sich alle 14 Tage und lässt die Nadeln klappern. Dabei verfliegt mancher trübe Gedanke, denn in Geselligkeit und mit einer Handarbeit wird alles ein wenig leichter.                                                                      ush

Zwei auf einen Streich

Der Leiter der Malgruppe der „Jungen Alten“, Ernst Bernhauser, zeigt vom 14. bis 28. August gemeinsam mit sechs anderen Künstlern der KADE-Künstlergruppe aus der Eifel seine Pastellkreiden und Mischtechniken im Heilsteinhaus in Einruhr. Die Vernissage wird von Frank Ledig am Akkordeon und Dr. Mohamed Bidaoui am Bass musikalisch begleitet und findet am Sonntag, dem 14. August, 11 Uhr statt. Die Mitglieder der „Jungen Alten“ sind herzlich eingeladen.

Fast zeitgleich, vom 19. August bis 12. September, präsentiert sich Ernst Bernhauser im Dürener Tor von Nideggen. „Derzeit überlege ich, was der Schwerpunkt meiner dortigen Ausstellung sein wird“, sagt er. „Ich habe bisher eine Vorauswahl getroffen.“

Die Ausstellung in Nideggen wird um den holländischen Künstler „MM“ bereichert, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Bildende Kunst, Musik und Videos miteinander zu verbinden. So soll eine Realität geschaffen werden, die im Alltag nicht vorstellbar ist.

Die Vernissage dieser Ausstellung findet am 19. August, 19 Uhr, mit Live-Musik von DAB statt. Auch hierzu sind „Die jungen Alten“ herzlich eingeladen.