Gleich drei Jahre jünger

„Ich fühle mich gleich drei Jahre jünger.“ Dieser Satz war am Ende des diesjährigen Neujahrsempfangs der „Jungen Alten“ in vieler Munde. Die „Raritäten-Band“ (Foto oben) begeisterte das Publikum mit Kölschen Liedern, und alle sangen, schunkelten und klatschten mit. „Leev Marie“ wurde ebenso vielstimmig besungen wie die Sehnsucht nach dem Kölschen Dom und nach den legendären engen Gassen der Altstadt. Mal melancholisch, mal spritzig, aber immer gekonnt serviert wurden die Kölschen Hits von den Männern der „Raritäten-Band“, die seit Studentenzeiten zusammen spielen und sich heute – längst in Amt und Würden – rar machen müssen, denn es bleibt ihnen neben dem Arbeitsalltag nicht mehr viel Zeit für ihr Hobby. „Umso glücklicher sind wir, dass sie zu uns nach Heimbach gekommen sind“, sagte die Eventmanagerin der Jungen Alten, Ulrike Schwieren-Höger.

Was den Männern in all den Jahren blieb, ist ihre Freude an der Musik – und die war unüberhörbar, auch bei den Hits, mit denen sie an den unvergessenen Udo Jürgens erinnerten.

Die Heimbacher ließen sich begeistern. „Ein gelungener Jahresauftakt“ – „Danke, das war schön.“ – „Einfach klasse“, hieß die Bilanz.

In den Spielpausen ehrte die Vorsitzende der Jungen Alten, Hilde Amrein, traditionell die Beiratsmitglieder, die ein Jahr lang unermüdlich in ihren Gruppen gearbeitet hatten. Und gemeinsam mit Claudia Lüth gewährte sie einen kleinen Einblick in die Tanzgruppe: Die Damen formierten sich zu einem mittelalterlichen Reigen.

Claudia Lüth brachte den Saal noch auf andere Weise in Bewegung. Sie bewies, dass auch Sitzgymnastik in ihrer Gruppe manchmal ganz schön anstrengend sein kann, dann nämlich, wenn gleichzeitig Arme, Beine, Kopf und Rumpf bewegt werden müssen – und das in der richtigen Reihenfolge. Eine Aufgabe für Körper und Geist.

Als sich die „Raritäten-Band“ nach zwei Stunden verabschiedete, nicht ohne zwei Zugaben, gab es zum Mittagessen nur ein Tischgespräch: Die ausgelassene Stimmung beim diesjährigen Neujahrsempfang.             Text: ush, Fotos: Walter Schöller

Hilde Amrein ehrte die Beiratsmitglieder.

Claudia Lüth, ganz rechts im Bild, bewies mit ihrer Gruppe, dass auch Sitzgymnastik ganz schön anstrengend sein kann.

Hilde Amrein, zweite von links, mit ihren Tänzerinnen.

Das Publikum ließ sich begeistern und klatschte mit.

Ein leckeres Dankeschön

Das ganz Jahr über sind die Gruppenleiter der „Jungen Alten“ aktiv und sorgen dafür, dass alle Aktivitäten reibungslos verlaufen können. Dafür haben sie sich ein Dankeschön verdient. Es ist schon Tradition, dass bei einem gemeinsamen Frühstück im Stadtcafé gefachsimpelt werden kann – über das vergangene Jahr und über weitere Planungen. Bei leckeren Brötchen, Ruhrei, Aufschnitt und süßen Beilagen ließen es sich die Beiratsmitglieder gut gehen. Und wie unser Foto zeigt, gab es viele zufriedene Gesichter.

Neue Satzung beschlossen

Bei der Jahreshauptversammlung der „Jungen Alten“ wurde einstimmig mit einer Enthaltung eine neue Satzung beschlossen. Damit wird der bisherige Vorstand mit der Vorsitzenden Hilde Amrein, ihrem Stellvertreter Walter Schöller und Kassierer Wolfgang Virnich erweitert: Dem Gremium gehört nun auch wieder die Mitbegründerin des Vereins, Ulrike Schwieren-Höger, an. Sie organisiert Sonderveranstaltungen und ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Veröffentlichungen im Internet zuständig. Außerdem wurde Claudia Lüth in den Vorstand berufen, die den Beirat als neues Organs des Vereins vertritt. Beide wurden von den 31 stimmberechtigten Mitgliedern mit einer Enthaltung gewählt.

Zuvor hatte Hilde Amrein über besondere Aktivitäten der vergangenen Monate berichtet und um Spenden zur Unterstützung der Arbeit der „Jungen Alten“ gebeten. Wolfgang Virnich trug den Kassenbericht vor, der von den Kassenprüfern Robert Feicke und Reinhard Virnich für korrekt befunden wurde. Zu neuen Kassenprüfern wurden Frank Ledig und erneut Reinhard Virnich gewählt.

Als besonderen Höhepunkt der nächsten Wochen nannte Hilde Amrein das bevorstehende „Picknickkonzert“. Es wird am Samstag, 13. August, im Kurpark stattfinden. Im Mittelpunkt steht das Salonorchester „Achso!“.

Unser Bild zeigt den alten Vorstand mit Hilde Amrein (rechts), die trotz ihres Handicaps zur Versammlung kam, sowie Walter Schöller (links am Tisch) und Wolfgang Virnich.

Der Beirat geht frühstücken

Normalerweise treffen sich die Mitglieder des Beirats der Jungen Alten alle drei Monate, um Probleme zu besprechen oder neue Aktivitäten zu beraten. Einmal im Jahr gibt es aber ein Frühstück als Dankeschön für die geleistete Arbeit. Nun war es wieder so weit. Im Stadtcafé war der Tisch reichhaltig gedeckt, und die Runde freute sich auf die nächsten Monate gemeinsamer Arbeit.

Neujahrsfrühstück für den Beirat

Wer das ganze Jahr über unentgeltlich zum Wohl des Vereins arbeitet, hat nach Neujahr ein zünftiges Frühstück verdient. Das dachte sich jedenfalls der Vorstand um Hilde Amrein und lud die Beiratsmitglieder zum gemeinsamen Schmaus ein. Unser Bild zeigt die gemütliche Runde an der reich gedeckten Tafel.                                                       Foto: Ernst Bernhauser