Ein Nachmittag voll guter Laune

Mögen die täglichen Nachrichten noch so düster sein, wer Karneval liebt, lässt sich davon nicht verdrießen. Schließlich ist Lachen gesund, wie die Vorsitzende der Jungen Alten, Hilde Amrein, schon bei ihrer Begrüßung betonte, denn dabei werden rund 300 Muskeln angespannt – eine Kur für Körper und Seele.

Ein farbenprächtiges Bild (Foto oben) bot das erste Damendreigestirn der KG Torrausch, das Walter Schöller zur Karnevalsparty eingeladen hatte. Voller Stolz stellte Präsident Richard Boje zudem das Synchrontanzpaar Jacqueline und Lea sowie die Tänzerinnen der „Silvergirls“ vor. Die Kinder seiner „Kleinen Garde“ verzauberten die rund 60 Zuschauer mit ihrem Liebreiz.

Für musikalische Unterhaltung sorgten Walter Schöller und Dieter Bodes an den Boxen, aber auch Frank Ledig, der in den Anfangsjahren der „Jungen Alten“ bereits mit seinem Akkordeon und Mohamed Bidaoui am Bass zu vielen Karnevalspartys eingeladen hatte. Diesmal brachte er auch den Gitarristen Willi Anderhalfen mit, um für das werte Publikum altvertraute Schunkellieder anzustimmen.

Drei Stunden lang folgte Programmpunkt auf Programmpunkt: Liesel Kulina setzte als „fleißiges Lieschen“ auf Lokalkolorit, Hilde Amrein und Ulrike Schwieren-Höger erinnerten mit dem Song „Ein Loch ist im Eimer“ an einen Spaß der 60er Jahre, als „Tapezierfräuchen“ vergnügte Hannelore Züll das Publikum, Hilde Amrein und Ulla Küpper verblüfften mit dem „Kleiner-Mann-Tanz“ und die beiden „Maatweiber aus Hergarten“, Regina Müller und Andrea Scheidweiler, brachten nicht nur frische Möhren, sondern auch viele Witze mit.

Zum Schluss zogen die „Jungen Alten“ in einer langen Polonäse durch den Saal der EvA und ließen sich von schmissigen Karnevalsliedern auf die Tanzfläche locken. Ein fröhlicher Nachmittag ging mit viel Beifall zu Ende.                      ush

Claudia Lüth, Mitglied im Vorstand der „Jungen Alten“, als Jungfrau Claudia.

Die Kinder der „Kleinen Garde“ sorgten nach ihrem Tanz für Begeisterungsstürme.

Voller Elan und Präzision: Das Synchrontanzpaar Jacqueline und Lea.

Dieder Bodes (links) und Walter Schöller führten durchs Programm und sorgten für zünftige Karnevalsmusik.

Frank Ledig (Mitte) mit Gitarrist Willi Anderhalfen (links) und Mohamed Bidaoui am Bass.

Liesel Kulina als „Fleißiges Lieschen“.

Hilde Amrein (links) und Ulrike Schwieren-Höger singen „Ein Loch ist im Eimer“.

Hannelore Züll weiß: Tapezieren ist schwer.

Regina Müller und Andrea Scheidweiler als „Maatweiber“ aus Hergarten.

Hilde Amrein und Ursula Küpper zeigten den „Kleiner-Mann-Tanz“.

Die Zuschauer waren bunt verkleidet.

Bei der Polonäse tanzten alle mit. Text: ush Fotos. ush/ Walter Schöller

„Mer turne nit jetrennt, sondern zosamme…“

Unser Vorstandsmitglied Claudia Lüth hat viel zu tun. Fast jede Woche lädt sie die „Jungen Alten“ zur Stuhlgymnastik ein, und wer glaubt, es handele sich dabei um gemütliche Sitzübungen, der irrt. Mit Elan werden Arme und Beine geschwungen, und manchmal stöhnt am Ende eine Teilnehmerin: „Morgen habe ich bestimmt wieder Muskelkater, aber das ist egal.  Es tut sehr gut, hier mitzumachen.“

Claudia Lüth hat mit so etwas keine Probleme. Sie ist fit und oft auf Achse. Seit November steht sie als Jungfrau Claudia im ersten Damendreigestirn der „KG Torrausch 79 e.V.“ auf den Bühnen in Heimbach und Umgebung. Mit Prinzessin Petra (Weber) und Bauer Ulrike (Schmitz) verbreitet sie gute Laune und die diesjährige Philosophie: Toleranz und Offenheit wollen die drei Damen vermitteln, und sie laden jeden ein mitzumachen, ganz gleich,  woher er kommt.

Claudia Lüth zum Beispiel kommt aus Düsseldorf, und dort wurde ihr die Freude am Karneval schon in die Wiege gelegt. „Solange ich denken kann, habe ich mich während der tollen Tage verkleidet und Spaß gehabt“, sagt sie. „Das konnte ich auch meinem Nachwuchs vermitteln.  Meine Tochter Janine war schon Kinderprinzessin, und die Kinder haben mir ein tolles Fotobuch geschenkt mit einem herzlichen Dankeschön dafür, dass ich ihnen die Liebe zum Karneval nahegebracht habe.“ Und diese Liebe zeigt sie auch als Mitglied der Tanzgruppe „Silvergirls“, die seit elf Jahren den Hasenfelder Karneval mit ihrem Elan bereichern.

Bei Claudias Sitzgymnastik wird wenig über Karneval gesprochen, aber konzentriert trainiert, allerdings manchmal auch herzhaft gelacht, wenn beispielsweise eine Übung, bei der ein Luftballon im Sitzen mit den Beinen hochgeworfen und gefangen werden soll, partout nicht klappen will.

Eine Gemeinsamkeit mit dem Karnevalsmotto gibt es auch: Bei Claudias Sitzgymnastik ist jeder willkommen, der sich freundlich in die Gruppe integriert. Und deshalb lässt sich eine Zeile des diesjährigen Sessionslieds leicht abwandeln und auf die sportlichen „Jungen Alten“ übertragen: „Mer turne nit jetrennt, sondern zosamme…“

Und weil die „Jungen Alten“ so stolz darauf sind, dass Claudia eine karnevalistische Jungfrau ist, veranstalten sie eine Party rund um das erste weibliche Dreigestirn. Am Samstag, 1. Februar, herrscht in der EvA-Begegnungsstätte ab 15 Uhr Karnevalsstimmung. Und alle Mitglieder sind eingeladen. ush

Auf unserem oberen Gruppenfoto ist Claudia Lüth in der ersten Reihe als zweite von links zu sehen.

Geschicklichkeit ist Trumpf beim Spiel mit dem Luftballon.

So fröhlich steht Claudia Lüth (rechts im Bild( derzeit in Heimbach und Umgebung auf den Bühnen.

Claudia Lüth, vorne links, mit Dreigestirn und „Silvergirls“.

Die Impressionen vom Karneval hat Walter Schöller eingefangen.

Auf in den Karneval

Nun sind sie beinahe da, die tollen Tage. Viele von uns haben schon auf Sitzungen und Bällen geschunkelt und getanzt. Wer aber noch ein Kostüm sucht, sollte der Kleiderstube der „Heimbachhilfe“ einen Besuch abstatten. Dort gibt es kunterbunte Kostüme für Jung und Alt. Stöbern lohnt sich.

Auch gegen die Winterkälte ist einiges im Angebot:

  • Jacken
  • Pullover
  • Stiefel
  • Hosen und vieles mehr

Die Mitarbeiterinnen der Heimbachhilfe zeigen euch gerne schöne Dinge zu günstigen Preisen.

Die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ an der Hengebachstraße 108 ist montags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Einrichtung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marianne Schimang, Telefon: 3786 und Marja Schöller, Telefon: 02446-91010.

Karneval in der Heimbachhilfe

Der 11. Im 11. steht kurz bevor. Wer das jecke Treiben mitmachen möchte, findet in der „Heimbachhilfe“ schönes Zubehör. Für Clowns und Co. gibt es lustige Klamotten, die schon beim Anschauen Spaß machen. Da kann zum Karnevalsauftakt nichts mehr schiefgehen.

Außerdem im Angebot:

  • Kleidung für Sie und Ihn
  • Schuhe
  • Kinderkleidung in großer Vielfalt
  • Puppenwagen
  • Kinderspielzeug
  • Küchengeräte

Die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ an der Hengebachstraße 108 ist montags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Einrichtung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marianne Schimang, Telefon: 3786 und Marja Schöller, Telefon: 02446-91010.

Mutzen mit Eierlikör

Die Handarbeitsgruppe um Karin Breuer (ganz rechts im Bild) bewies, dass auch in der Karnevalszeit in gemütlicher Runde gestrickt und gehäkelt werden kann. Der Tisch war reichlich geschmückt mit Luftschlangen und Konfetti. Es gab Kaffee und selbst gebackene Mutzen, die – so ein Geheimtipp – nach dem ersten Bissen mit Eierlikör gefüllt werden konnten und besonders köstlich schmeckten.

Karneval bei den „Jungen Alten“

Es geht wieder rund bei den „Jungen Alten“: Am Freitag, 21. Februar, 18 Uhr, wird Karneval gefeiert in der „Försterstube“ an der Hengebachstraße 9. Frank Ledig am Akkordeon und Mohamed Bidaoui am Kontrabass sorgen für beste Stimmung, wie unser Foto aus den Vorjahren beweist. Es darf geschunkelt, gelacht und getanzt werden. Helmut Breuer und Wolfgang Virnich werden die Narrenkappe aufsetzen und einen launigen Vortrag halten. Zu Besuch kommt die Kinderprinzession mit ihrem Adjutanten. Auch für weitere Überraschungen ist gesorgt. Wer noch Lust hat, eine „Büttenrede“ zu halten, ist herzlich eingeladen und kann sich melden bei Frank Ledig, Telefon: 02446/ 3982.