Wer Boule spielt, bleibt lange fit

Mit der Gründung ihrer Boule-Gruppe fand Hannelore Züll viele Freunde

Als Hannelore Züll im November 2015 von Köln nach Heimbach gezogen war, vermisste sie eigentlich nichts. Die schöne Landschaft, die Ruhe, die Wandermöglichkeiten: Alles war neu und anregend für sie und ihren Mann Wolfgang. Aber eines fehlte doch: Sie hatte in Wesseling in einem Seniorensportverein Boule gespielt, und das hatte ihr großes Vergnügen bereitet.

Sie suchte nach Mitstreitern und hörte, dass es bei den „Jungen Alten“ möglich ist, selbst eine Gruppe zu gründen und das eigene Hobby mit anderen zu teilen. Im Verein fand sie sofort Unterstützung. Doch der Bouleplatz am früheren „Haus des Gastes“ war in einem miserablen Zustand. Eine Anfrage bei der Stadt brachte Erfolg. Der Bauhof besorgte das nötige Material, restaurierte den Platz und öffnete ihn für jeden, der Freude am Boulespiel hat.

Hannelore Züll hatte derweil Boulefreunde gefunden. Aber da die meisten aus Hergarten kamen, äußerten sie den Wunsch, den schönen Generationenplatz an ihrem Dorf nutzen zu können. Dort stehen nicht nur Bänke, auch ein Häuschen lädt zum Verweilen ein, und mit Günter Ramacher vom Verschönerungsverein fand sich obendrein ein „Junger Alter“, der den Boule-Platz jedes Mal sorgfältig säubert und herrichtet, bevor seine Vereinsfreunde kommen.

Am 27. April 2017 war Premiere auf dem Generationenplatz. Zunächst kamen acht Interessenten, die sich alle zwei Wochen trafen. Schon wenig später waren es mehr als zehn und mittlerweile sind es 23. Wegen der großen Begeisterung wird in den Frühlings- und Sommermonaten wöchentlich gespielt. Zwischendurch gibt es eine Pause und ein wenig Muße für Kaffee und Plätzchen.  Am Schluss wird der Tagessieger ermittelt und in die Statistik aufgenommen. Wer am häufigsten gewonnen hat, erhält am Ende der Spielzeit ein „gutes Tröpfchen“.

Einmal im Jahr mietet Hannelore Züll die Grillhütte des Generationenplatzes für ein Sommerfest. Vor kurzem war es wieder so weit: Bei leckeren Schnitzeln und Salaten blickten die Spieler zurück auf das vergangene Jahr: Wegen des guten Wetters waren 2023 genau 25 Treffen möglich, und die meisten Boulefreunde hoffen, dass ihnen Petrus auch im Winter ab und zu hold ist, um ein Spiel zu wagen. Wenn nicht, treffen sie sich einmal im Monat in einem Heimbacher Café oder Restaurant. Und dann steht die Vorfreude auf die kommende Saison 2024 im Mittelpunkt aller Gespräche.     ush

                                                                                                               

Beim Sommerfest der Boulespieler gab es Schnitzel, Würstchen, Salate und viel gute Laune. Hannelore Züll (Foto oben, vorne, vierte von rechts) kann begeisterte Mitstreiter um sich scharen.

Kommt und schaut!

Am Samstag, dem 25. Februar 2023, heißt es ab 13 Uhr: Kommt und schaut. Der Raum der neuen „Heimbachhilfe“ an der Hengebachstraße 108 kann bei einem „Tag der offenen Tür“ besichtigt werden,. Alle sind eingeladen, sich bei einem kleinen Umtrunk ein Bild von der Einrichtung zu machen.

Die 27 Mitarbeiterinnen der „Heimbachhilfe“ haben den Umzug in den letzten Wochen gut über die Bühne bringen können. Ein herzliches Dankeschön gilt auch Hubertus Schmühl und den Helfern des Bauhofs sowie Dieter Bodes, Klaus Mickley und Herrn Wendel, die bei der Aufstellung der Möbel geholfen haben.

Neueröffnung der „Heimbachhilfe“ ist bereits am Donnerstag, 2. Februar. Ab dann kann wieder nach Herzenslust gestöbert werden. Im Angebot sind derzeit sogar Karnevalskostüme. Daneben wartet ein schöner Kinderwagen mit Zubehör auf neue Besitzer. Und auch Winterjacken, Pullover und Hosen sind im Angebot. Für die Kleinen gibt es Winterkleidung, aber auch Bettwäsche und Decken.

Die Heimbachhilfe im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ an der Hengebachstraße 108 ist ab 2. Februar montags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Einrichtung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marianne Schimang, Telefon: 3786 und Marja Schöller, Telefon: 02446-91010.

Unser oberes Bild zeigt die Gruppenleiterin Inge Wergen (rechts) mit Helga Marx (links) und Marie Theres Krout.

Auch Schuhe sind im Angebot: Die Ware wird dekorativ ausgebreitet.

Winterjacken und Pullover warten auf neue Besitzer.

Neueröffnung der Heimbachhilfe am 2. Februar

Die neuen Räume der „Heimbachhilfe“ an der Hengebachstraße 108 nehmen Gestalt an. Mit tatkräftiger Unterstützung des Bauhofs geht in diesen Tagen der Umzug der Einrichtung vonstatten. Die Mitarbeiterinnen haben alle Hände voll zu tun, die neue Kleiderstube wohnlich und ansehnlich zu machen. Noch fehlt es an einigem, aber jeder Tag bringt einen Schritt weiter.

Ab 2. Februar ist die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ wieder montags und donnerstags von 14.40 – 17.30 Uhr geöffnet. Bis dahin bittet die Leiterin der Einrichtung, Inge Wergen, darum, keine neue Ware zu bringen. „Wir können wegen des Umzugs erst ab Mitte März wieder Kleidungsstücke entgegen nehmen“, sagt sie. Dann wird die Wintergarderobe gegen die Sommerkleidung ausgetauscht.“ Foto: Walter Schöller

Regale für die Heimbachhilfe

Der Umzug der „Heimbachhilfe“ in die Hengebachstraße 108 geht zügig voran dank der tatkräftigen Hilfe des Bauhofs der Stadt Heimbach. Jetzt werden die Regale aufgestellt, auf denen die Mitarbeiterinnen künftig die Waren auslegen. Der neue Raum wirkt hell und luftig. Unsere Fotos zeigen Dieter Bodes und Klaus Mickley bei der Montage der Regale und die fleißigen Mitarbeiterinnen der „Heimbachhilfe“ bei den Säuberungsarbeiten. .