Lange Zeit habe ich als Redakteurin für den “General-Anzeiger” in Bonn und die Tageszeitung “Die Welt” gearbeitet. Als Autorin schrieb ich Reiseführer über die Eifel, Aachen, Ostbelgien. Und: “Frau Kassel will Wunder”, ein Roman über Heiler und Scharlatane.
Die Freude ist groß in der „Heimbachhilfe“: Fast 3000 Euro konnten in den Vorweihnachtswochen mit Hilfe des Sozialamts an Familien, Alleinerziehende und Rentner gespendet werden. Das Geld wurde in Gutscheine umgewandelt, die in vielen Heimbacher Geschäften eingelöst werden konnten
Die „Heimbachhilfe“ bedankt sich bei allen Spendern, die mit kleinen und großen Beträgen geholfen haben, die Festfreude zu vergrößern und unsere Mitbürger zu unterstützen. Trotz der Energiekrise und trotz schmalerer Haushaltskassen war die Spendenbereitschaft ungebrochen. Ein gutes Zeichen für Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft.
Die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ ist im Januar geschlossen, weil sie in die neuen Räumlichkeiten der Hengebachstraße 108 umzieht. Es wird gewerkelt und gearbeitet. Ab Februar ist die Einrichtung wieder montags und donnerstags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.
Unser Bild zeigt (von links) die Vorsitzende der „Jungen Alten“, Hilde Amrein, die Gruppenleiterin der „Heimbachhilfe“, Inge Wergen, Marja Schöller und Marianne Schimang bei der Bearbeitung der Gutscheine für die Weihnachtsspendenaktion.
Wie wurde früher gebadet? Womit spielten kleine Kinder? Was brachte der Nikolaus? Solche und ähnliche Fragen beantworten Omas und Opas aus Heimbach den Kindern der Kita. Dazu spielt Frank Ledig am Akkordeon alte Kinderlieder, und alle lernen, dazu zu tanzen. Am Dienstag, 24. Januar, 14.30 Uhr, wollen wir in der Kita Hasenfeld einen Nachmittag lang ein Stück Heimbacher Kindheit der 30er, 40er und 50er Jahre wiederaufleben lassen. Wer noch Geschichten aus seiner frühen Kindheit erzählen kann, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Anmeldungen bei Hilde Amrein, Telefon: 02446-3291 oder Ulrike Schwieren-Höger, Telefon: 02446-1888.
Das ist wichtig zu wissen: Die Heimbachhilfe bleibt im Januar geschlossen. Wegen des Umzugs der Einrichtung in die Hengebachstraße 108 ist es in diesem Monat nicht möglich, die Kleiderstube zu besuchen. In den nächsten Wochen wird die Neueröffnung der Einrichtung im Februar vorbereitet. Die Fotos von Walter Schöller zeigen die neue Küche (oben) der Heimbachhilfe und die fachkundigen Arbeiten beim Aufbau.
Das ganze Jahr über scheuen die Walkerinnen in den Gruppen von Brigitte Gfeller keine Anstrengung. Sie ziehen ein bis zwei Mal pro Woche rund fünf Kilometer durch die Heimbacher Wälder. Kurz vor Weihnachten darf es aber auch mal etwas gemütlicher sein. Brigitte hatte zum Bratapfelessen eingeladen, und alle, die nicht ernsthaft verhindert waren, kamen. „Es war einfach anheimelnd“, ist das Resumee dieser schnackhaften Stunde.
Nun hat der Winter Einzug gehalten. Und auch in der „Heimbachhilfe“ ist das zu sehen. Im Angebot ist schöne Winterkleidung Deshalb lohnt sich gerade in diesen Tagen ein Besuch der Einrichtung. Gegen ein geringes Entgelt werden Mäntel, Pullover und warme Jacken angeboten. Auch die vielfältige Kinderkleidung wird den Kleinen und ihren Eltern gefallen. Nicht zuletzt sind Kinderbücher und Spielzeug im Angebot.
Und das ist wichtig: Da die Heimbachhilfe Anfang nächsten Jahres in neue Räume an der Hengebachstraße 108 umzieht, bleibt die Einrichtung im Januar geschlossen. Ratsam ist deshalb ein Einkauf im Dezember.
Die Heimbachhilfe im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ an der Hengebachstraße 8 ist donnerstags von 14.30 bis 17.30 Uhr und zusätzlich montags von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Einrichtung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marianne Schimang, Telefon: 3786 und Marja Schöller, Telefon: 02446-91010.
Wenn es nach dem Willen der Kochgruppe der „Jungen Alten“ geht, wird Silvester zu einem üppigen Gaumenschmaus. Unter der Leitung von Inge Wergen und Ursula Küpper zaubertern neun Frauen und ein Mann in der Küche der EvA am Schönblick Köstlichkeiten und ließen sie sich anschließend schmecken. Zum Auftakt gab es eine Kartoffel- und Brokkolicremesuppe mit Mandelblättern, Krabben und Speckwürfeln. Anschließend mundeten der Wrap mit Lachs, gekochtem Schinken, Thunfisch und Guacamole sowie die Flammkuchen- und Pizzataschen mit Pumpernickel und Forellencreme. Käsegebäck war auch im Angebot und zum guten Schluss ein Traubendessert. Zufrieden trennten sich die Teilnehmer nach vierstündigem Einsatz. Unser oberes Foto zeigt Marie-Luise Brunckhorst und Sibille Kraft beim Einrollen der Wraps. Der nächste Termin der Kochgruppe ist am 3. Februar 2023. Informationen gibt es bei Inge Wergen, Telefon: 02446-3471.
Mit Rolf Heckmann war auch ein Mann in der Kochgesellschaft.
In der „Heimbachhilfe“ hat der Schlussverkauf begonnen. Teddys, Puzzles, Spiele, Babyrasseln, ein Fahrrad und ein schöner Kinderwagen werden zu Spottpreisen abgegeben. Auch hübsche Kleidung für die Kleinen ist im Angebot. Der Hintergrund: Anfang nächsten Jahres wird die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ in neue Räume umziehen. Deshalb werden schon heute einige Regale geleert. Stöbern lohnt sich, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit, denn auch der Nikolaus bringt gerne schöne Geschenke. In der „Heimbachhilfe“ gibt es sie – zu unschlagbaren Preisen.
Achtung:
Die „Heimbachhilfe“ an der Hengebachstraße 8 ist jetzt zwei Mal in der Woche geöffnet: Montags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Donnerstags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
Telefonisch ist die Einrichtung erreichbar über Inge Wergen, Telefon: 02446-3471, Marianne Schimang, Telefon: 3786 und Marja Schöller, Telefon: 02446-91010.
Das Konzert „Urlicht“ mit der Mezzosopranistin Martina Garth und Kantor Peter Mellentin berührte die Herzen der Zuhörer
Am Volkstrauertag verwandelte sich die Salvator-Kirche in einen festlichen Konzertsaal. Der Antwerpener Schnitzaltar mit dem Gnadenbild der schmerzhaften Mutter war angestrahlt, an den Bruchsteinmauern brannten weiße Stabkerzen, der weite Raum lag im Dunkel, aber die Orgelempore spendete Licht und bildete die Bühne für die Mezzosopranistin Martina Garth und Kantor Peter Mellentin.
Anrührend war ihre Musikauswahl für „Urlicht“: Schon die Orgeleröffnung mit „Festive Trumpet Tune“ von David German versprach Musik für die Seele. Und dies ist keine Floskel, wie das weitere Programm zeigte: Martina Garth meisterte die berühmteste Arie der Klassik „Lascia chío pianga“ von Georg Friedrich Händel mit Stimmgewalt und erfüllte auch das „Ave Maria“ von César Franck mit tiefer Ausdruckskraft. „Engelsgesang“ war der Mezzosopranistin von einer Düsseldorfer Zeitung bescheinigt worden, zu Recht, wie ihr Vortrag in Heimbach bewies.
Die Musikauswahl war – dem Volkstrauertag entsprechend – meditativ und getragen. So glich der Orgelvortrag „Ellyllon“ von Hans-André Stamm einem zarten Flötenspiel, und das Prélude von César Franck zeigte virtuose Strahlkraft. Doch Peter Mellentin suchte auch den Kontrast: Mit dem 1. Satz aus der 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven ersetzte sein Orgelspiel ein ganzes Orchester und erfüllte tongewaltig den weiten Kirchensaal. Beeindruckend.
Der Vortrag der berühmten Beethoven-Komposition hatte einen Grund: „Urlicht“ stand schon zwei Mal auf dem Veranstaltungsprogramm der „Jungen Alten“, musste aber wegen der Pandemie immer wieder verschoben werden. Und da 2021 Beethoven-Jahr war, sollte im vergangenen Jahr eigentlich ein Großteil des Programms mit Beethoven-Kompositionen bereichert werden.
Das Titel gebende „Urlicht“ von Gustav Mahler stand am Ende des Konzerts. Und mit diesem Lied zeigte Martina Garth noch einmal den Nuancenreichtum ihrer Stimme. Innig sang sie zu einer feierlichen Melodieführung den anrührenden Text: „Der liebe Gott will mir ein Lichtchen geben, wird leuchten mir bis in das ewig selig Leben.“
Zum Schluss wünschte sie sich, gemeinsam mit den rund 70 Zuhörern zu singen: Vielstimmig erfüllte das „Bleib bei uns, Herr“ den festlich illuminierten Raum. Ein stimmungsvolles Konzert ging zu Ende mit einem dankbaren Applaus für die beiden Künstler.
Kantor Peter Mellentin hat seine Gage an die „Weihnachtsaktion“ der „Heimbachhilfe“ gespendet. „Die jungen Alten“ sagen „Danke“ im Namen aller, denen das Geld zugute kommt. ush
Innig und anregend: Der Gesang von Martina Garth in der Heimbacher Salvator-Kirche.
Die Kostbarkeiten der Salvator-Kirche waren festlich angestrahlt. Fotos Ulrike Schwieren-Höger
Pflegen Sie einen Angehörigen zuhause? Fühlen Sie sich damit manchmal überfordert und allein? Möchten Sie sich mit anderen austauschen? Suchen Sie nach Lösungen für auftretende Probleme? Benötigen Sie eine neue Perspektive im eintönigen Alltag? Dann sind Sie im „Café Auszeit“ richtig. Der Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ hat in Zusammenarbeit mit dem „Caritasverband für die Region Düren-Jülich e.V.“ einen Treffpunkt in der EvA am Schönblick 14 eingerichtet. Ab 7. November findet dort an jedem ersten Montag im Monat das Treffen von 17-18.30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Leiterin der Heimbacher Gruppe ist Claudia Lüth, die gerne weitere Informationen erteilt unter der Telefonnummer: 02446-1359.
Im Dämmerlicht glitzert das Wasser der Teiche, ein leiser Wind streichelt die Wasserpflanzen, Baumriesen recken sich gegen den grauen Himmel und das schwindende Licht modelliert die Wolken. Still ist es, nur dann und wann raschelt etwas in den Herbstblättern. Gebannt stehen die Naturfreunde der „Jungen Alten“ im wasserreichen Tal nahe des Wildparks Schmidt und spähen in die Dunkelheit. Werden wir ihn sehen, den Biber, der bereits unzählige Bäume gefällt und die Landschaft für seinen Lebensraum umgestaltet hat?
Naturführer Udo Steinert hatte zuvor die Spannung erhöht. Bei einem Marsch über Feld und Flur erläuterte er die Eigenheiten des mit einer Länge von ca. 1,20 Metern größten Nagetiers der Welt. Und die sind erstaunlich. Mit einem Kaudruck von 120 Kilogramm kann der Biber mit seinen imposanten Zähnen zubeißen. Kein Wunder, dass er mühelos Bäume fällt. Dies ist ringsum sichtbar. An den Hängen, am Ufer, am Wegesrand, überall liegen Baumstämme und Stöcke mit den markanten Nagespuren.
Es wird immer dunkler, und die „Jungen Alten“ sind mucksmäuschenstill. Seit 1981 ist das Tier wieder in der Eifel heimisch. Damals wurde es für 2000 Dollar pro Exemplar in Polen gekauft. Im Schmidter Wald leben heute vermutlich zwei Familien mit insgesamt acht Bibern. Werden sie sich zeigen?
Die Spannung wächst, noch immer regt sich niemand, alle starren angestrengt in die Dämmerung. Doch alles vergebens. Das Tier, das in Deutschland schon ausgerottet war, weil es einst wegen seines schönen Pelzes gejagt worden ist, und sogar zur Fastenzeit gegessen wurde, weil es kurzerhand zum Fisch erklärt wurde, lässt sich nicht blicken.
Immerhin: Bei der Nachbetrachtung beteuern drei Naturfreunde, Geräusche gehört zu haben. Ein leises Plätschern, ein Kratzen an den Ufern. Der Wald, das haben alle bemerkt, ist in der Dunkelheit ein mystischer Raum, der viele Geschichten erzählt, die wir im Alltag nicht hören. Deshalb hat sie Freude gemacht, diese geheimnisvolle Wanderung in die Dunkelheit mit Udo Steinert, der sich schon ein Leben lang den Bibern verschrieben hat, und sie liebt, wie das Leuchten in seinen Augen verrät, wenn er über sie erzählt. ush
Erstaunlich groß ist der Biber, wie Udo Steinert gerne mit dem Zollstock beweist.
Ein unheimlicher Drache? Ein Riesenfisch? Ein Untier? Nein, ein vom Biber gefällter Baumstamm im Dämmerlicht.