Schenken Sie Festtagsfreude

 Die „Heimbachhilfe“ bittet um Spenden für die Weihnachtsaktion

Auch in diesem Jahr möchte die „Heimbachhilfe“ im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ dazu beitragen, dass alle Familien unserer Stadt das Weihnachtsfest festlich feiern können. Wie in den letzten Jahren bittet die „Heimbachhilfe“ deshalb um Spenden, die in Warengutscheine verwandelt werden und kinderreichen Familien, aber auch Alleinerziehenden und Rentnerinnen und Rentnern mit kleinem Budget zugute kommen.

Das Spendenkonto lautet:
Volksbank Heimbach, DE89 3706 9342 5104 9350 20

Zahlreiche Heimbacher Geschäfte beteiligen sich an der Weihnachtsaktion. Hier können die Gutscheine, bei deren Verteilung das Sozialamt der Stadt hilft, eingelöst werden.

Telefonisch ist die „Heimbachhilfe“ erreichbar über Hilde Kleinschmidt,
Telefon: 02446/ 3155, Karin Breuer, Tel.: 02446/ 3111 und Marianne Schimang, Tel.: 02446/ 3786.

Unser Foto zeigt Margret Bidaoui, Hilde Kleinschmidt und Karin Breuer (von links) bei der Verpackung der Gutscheine. 

Ein Abend rund um Rainer Maria Rilke

Kunst, Literatur und Musik: „Die jungen Alten Heimbach“ luden zu einer ungewöhnlichen Veranstaltung ein – mehr als 80 Zuschauer kamen   

Farbenfroh und mächtig sind die Bilder, die evangelische Kirche erstrahlt in ihrem Glanz. Caroline Lauscher hat die vier Erzengel in eindrucksvollen abstrakten Gemälden verewigt   und sie beherrschen den Raum, bilden eine kraftvolle Kulisse für die Schauspielerin Sibylle Kuhne und die Cellistin Natalia Kazakova.

Auf Einladung der „Jungen Alten Heimbach e.V.“  gestalteten die drei Künstlerinnen einen Abend rund um Rainer Maria Rilke, und mehr als 80 Zuschauer kamen, um den Worten des Klassikers zu lauschen. Sie wurden nicht enttäuscht. Sibylle Kuhne sprach gestenreich und oft in freier Rede berühmte Gedichte: Das „Liebes-Lied“ war ebenso darunter wie „Herbstlied“ und „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“. Natalia Kazakowa brillierte mit ihrem Cello und erläuterte dem erstaunten Publikum ein zweites Instrument, das Campanula Cello, das zusätzlich zu den vier Spielsaiten 16 mitschwingende Resonanzsaiten hat und dadurch einen zusätzlichen Raum für Klang und Obertöne bietet. Das Publikum zeigte sich begeistert und spendete viel Applaus.

Die vier Erzengel von Caroline Lauscher werden auch in den nächsten Wochen die Nacht in Heimbach erhellen. Ab 1. Advent wird an jedem weiteren Adventssonntag ein Engel-Gemälde mehr erleuchtet. Zu Weihnachten erstrahlt dann das volle Licht. Zudem lädt die Künstlerin in der Adventszeit jeden Montagabend um 19 Uhr zu einer Meditation ein.            ush


Natalia Kazakova am Cello und Sibylle Kuhne (Rezitation) erhielten viel Applaus. Die  Gemälde von Caroline Lauscher bildeten die eindrucksvolle Kulisse.

Und weil der Advent nun ganz kurz bevorsteht, erinnern wir noch einmal an eines der beliebtesten Gedichte von Rainer Maria Rilke:

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke)

Termine Dezember 2019 bis Februar 2020

Liebe Mitglieder,

Wir präsentieren heute unser Programm für die nächsten drei Monate, für Dezember 2019 und über den Jahreswechsel hinaus für Januar und Februar2020.

Neben den trunusmäßig wiederkehrenden Terminen wollen wir an dieser Stelle auf einige herausragende Sondertermine aufmerksam machen:

Engelkarte

Kommt und staunt: Am Freitag, 22. November, 19 Uhr, wird in der evangelischen Kirche die Ausstellung „Engel im Advent“ von Caroline Lauscher eröffnet. Dazu passt wunderbar der Abend rund um Rainer Maria Rilke. Die Schauspielerin Sibylle Kuhne wird den weltberühmten Poeten unterhaltsam vorstellen. Ihr zur Seite steht die mehrfach ausgezeichnete Cellistin Natalia Kazakova. Im Anschluss an den ungewöhnlichen Abend laden wir zu einem Umtrunk ein, damit ihr die drei Künstlerinnen auch persönlich kennenlernen könnt. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euch.

Unsere Reihe „Lieblingsfilme“ ist jetzt zu Ende gegangen. Aber es gibt Ersatz: Stephan Meyer und Brit Possardt haben das „Heimbach-Kino“ ins Leben gerufen und werden auch im kommenden Jahr auf der Burg ausgewählte Filme zeigen. Ihr dürft euch weiterhin „Lieblingsfilme“ wünschen. Stephans Telefonnummer ist: 0177-327 4836 oder 02446 911 444. Was im Dezember, Januar und Februar läuft, seht ihr im Terminkalender.

Daneben wollen wir aufmerksam machen auf zwei Sonderveranstaltungen der Gesangs- gruppe: Am Dienstag, dem 10. Dez. 2019 um 15:00 Uhr singt die Gesangsgruppe mit Frank Ledig zum gemeinsamen Weihnachtssingen in der evenagelischen Kirche. Und am Freitag, dem 21. Feb. 2020 ist wieder die traditionelle Veranstaltung mit Karnevalsliedern und rheinischen Vorträgen bei Kafila gemeinsam mit Frank Ledig, Mohammed Bidaoui und Manni Kau.

Schließlich, und nicht zu vergessen ist unser Neujahrsempfang am Samstag, 04. Jan. 2020 um 11:00 Uhr in der evangelischen Kirche. Schönblick.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und grüßen herzlich

Hilde Amrein
In der Goldkuhl 7, 52396 Heimbach-Hasenfeld Tel.: 02446/ 3291 hilde.amrein@online.de

Robert Feicke
Im Kleffert 5, 52355 Düren, Tel.: 02421/ 229498, rafeicke@web.de

Wolfgang Virnich
Zum Rodenbusch 8, 52396 Heimbach-Hausen, Tel.:02446/ 687, wolfgang.virnich@gmx.de

Dez2019Termine

Jan2020Termine

Feb2020Termine

Es wurde geschunkelt, gesungen und geklatscht

„Wir wollen feiern und mit unserer Musik Freude bringen.“ Das Motto der Musikgruppe „Folk and Fun“ war Programm beim „Irischen Abend“ im Hotel „Hinter den Spiegeln“, zu dem „Die jungen Alten“ gemeinsam mit der Künstlerin Caroline Lauscher eingeladen hatten. Drei Stunden lang unterhielten Petra Sprenger, Alessa Steffen und Hubert Jost rund 60 begeisterte Zuhörer mit irischen Songs und Anekdoten. Das war witzig und lebendig,  manchmal aber auch anrührend, wenn etwa Petra Sprenger – allein mit ihrer Gitarre – das Lied einer irischen Auswanderin sang, die auf der „Isle of Hope“ sehnsüchtig darauf wartete, ins gelobte Land Amerika ziehen zu können. Die Vielzahl der Instrumente, Gitarre, Geige, Flöte, Bodhran und Percussion, war beeindruckend, und die Stimmen der Sänger zogen das Publikum in Bann.

Hubert Jost wusste zwischendurch von Pech und Pannen zu erzählen, die fahrende Sänger erleben. Und manchmal wurde das werte Publikum aufgefordert, zu schunkeln, zu klatschen oder einfach  mitzusingen. Spätestens bei „Whiskey in the Jar“, ließ sich das keiner zweimal sagen, zumal Wirtin Katryn Kaufmann auch beim 2. Irischen Abend der „Jungen Alten“ für irisches Bier, Whiskey und Irish Coffee gesorgt hatte. Erst nach drei Stunden durften die Akteure die Bühne verlassen, nicht ohne vorher einige Zugaben gegeben zu haben.         ush

Zwei neue Gruppenaktivitäten

„Die jungen Alten“ können sich auf zwei neue Gruppenaktivitäten freuen: „Tänze in Reihe oder im Kreis mit Claudia Lüth“ heißt das Treffen, das ab 4. September, jeweils am 1. Mittwoch im Monat, 17.30 Uhr, im evangelischen Gemeindezentrum, Schönblick, stattfindet. Spezielle tänzerische Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Die Teilnehmer sollten aber  Spaß und Freude an Bewegung im Rhythmus haben. Getanzt wird nach unterschiedlichen Choreographien gemeinsam in der Gruppe. Jeder kann alleine kommen, niemand bleibt alleine. Rückfragen bei Claudia Lüth: Tel: 02446/ 1359 oder Hilde Amrein Tel: 02446/ 3291. 

Zu einem besonderen Termin lädt Marion Winkel-Wergen für den 13. November, von 18-21 Uhr, ein. An diesem Abend erklärt sie wie Lichthüllen aus Gipsbinden hergestellt werden können. Die Schalen erhalten innen einen goldenen Überzug und leuchten – mit einem Teelicht bestückt – herrlich in der dunklen Jahreszeit.

Ein Sommerabend voll guter Laune

Das Wetter hatte es gut gemeint mit den „Jungen Alten“: Pünktlich zu Beginn des diesjährigen Sommerfestes war der Himmel strahlend blau, und eine warme Abendsonne stahl sich durchs Laub auf den Hof des WIZE. Die Vorsitzende Hilde Amrein konnte rund 50 fröhliche Mitglieder begrüßen, die sich von Hubert Steinborn am Grill verwöhnen ließen. Dazu spielten Frank Ledig und Mohamed Bidaoui zünftige Lieder, die gerne auch mitgesungen werden durften.

Für den Spaß des Abends sorgte Hilde Kremers, die sich bei Manfred Amrein auf besondere Weise für seine Dienste bedankte. Weil er häufig seine Gattin in Haus und Küche vertreten muss, wenn sie für den Verein unterwegs ist, schenkte sie ihm mit launig gereimten Worten eine Hose aus rustikalem Scheuertuch, bestückt mit Reinigungsschwämmchen und Topfkratzern. Wie sich die werten Zuschauer überzeugen konnten, passte das gute Stück wie angegossen und trug aufs Feinste zur guten Stimmung bei.

Nebenbei durfte ein wenig gerätselt werden: Am Eingang zum Kalten Büfett hingen Fotos, die die Beiratsmitglieder im frühen Kinderalter zeigten. Wer ist wer?, hieß die Frage, die Viele zu eigenen Erinnerungen animierte, denn einige Bilder zeigten offizielle Anlässe, wie den Schulbeginn. Und so etwas vergisst man nicht.         ush

Hilde Kremers hatte die Lacher auf ihrer Seite.
Frank Ledig und Mohamed Bidaoui unterhielten die Gäste.
Er sorgte für den guten Geschmack: Hubert Steinborn.
Hilde und Manfred Amrein freuten sich über den gelungenen Abend.

Viel Erfolg beim Stadtfest

Haben Sie sich schon einmal „blind“ mit einem Buch getroffen? Nein? Dann haben Sie etwas verpasst. Genau dies war nämlich beim diesjährigen Stadtfest am Stand der „Jungen Alten“  möglich. Hübsch verpackte Bücher standen zur Auswahl, und ein auf dem Umschlag notiertes Sätzchen verriet etwas über ihren Inhalt. Wer sich angesprochen fühlte, durfte das Buch mitnehmen – einfach so. Bei vielen war die Überraschung groß und auch die Freude: Rückmeldungen zeigten, dass einige genau das richtige Werk ausgewählt hatten. Und das Schönste: Am Abend waren rund 80 Bücher verteilt und können gelesen werden, im Bett, am See oder auf einer gemütlichen Couch.
Dies war nur eine Aktion, die sich die „Jungen Alten“ fürs Stadtfest ausgedacht hatten. Die Vorsitzende Hilde Amrein hatte noch ein paar Kinderspiele im Gepäck, ließ  Riesenseifenblasen aufsteigen und Kreisel bemalen. Frank Ledig sorgte schon am Morgen mit seiner Gesangsgruppe für gute Laune. Und Ernst Bernhauser, der Leiter der Malgruppe, zauberte ein Stück Montmartre nach Heimbach und lud am Straßenrand zum Porträtmalen ein. Seine Schüler stellten derweil ihre Bilder im „Kulturtreff“ aus.
Das schöne neue Roll-Up-Banner des Vereins lockte am Stand Interessenten an: Sogar Heimbach-Urlauber wollen demnächst der einen oder anderen Gruppe der „Jungen Alten“ einen Besuch abstatten. Kurzum: Das war ein erfolgreicher Tag – trotz sengender Hitze.                    ush

Ernst Bernhauser zauberte den Montmartre nach Heimbach

Die Malerinnen der „Jungen Alten“ zeigten ihre Bilder im Kulturtreff.

 

 

An der Kaffeetafel mit wuscheligen Alpakas

„Junge Alte“ und ein paar Enkel sitzen an einer Kaffeetafel unter Walnussbäumen und lassen sich den Käsekuchen schmecken. Ringsum streunen Sunny, Bella und Goofi herum. Sie tragen Wuschelfrisuren, haben geschorene Rücken, lange Wimpern und riesige Augen. Vor allem sind sie überaus neugierig. Immer näher rücken sie an die Kaffeerunde heran. Und Terence, der Boss, scheut sich nicht, den einen oder anderen ein wenig anzustupsen.

Selten hat ein Ausflug den „Jungen Alten“ so viel Vergnügen bereitet. Die Begegnung mit Alpakas, den sanften Andenbewohnern, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Vergessen ist, dass eigentlich ein Wandertag mit den Tieren auf dem Programm stand. Es ist einfach zu heiß. Deshalb hat sich Anne Knein entschlossen, zu Kaffee und Kuchen auf die Wiese einzuladen. Und das ist mindestens ebenso schön.

Seit Herbst vorigen Jahres bietet sie Alpakawanderungen an und erzählt dabei über die Tiere, als seien es ihre Kinder: „Unser Baby Sunny darf nicht angefasst werden“, mahnt sie. „Es könnte sonst meinen, wir gehörten zu seiner Herde, und es würde falsch konditioniert.“ Also bemühen sich alle, dem wuscheligen Kleinen keinerlei Beachtung zu schenken. Zu sehen gibt es sowieso genug: Auf dem Bio-Hof in Nideggen-Berg leben Lamas, Ponys, Schildkröten und Meerschweinchen. Ringsherum breiten sich 20 Hektar Bio-Apfel- und Birnenplantagen aus, die Aloysius Kneip und Sohn Thomas unterhalten.

Anne Knein ist für die Alpaka-Wanderungen zuständig. Ihr Mann hat in Südamerika seine Liebe zu den Tieren entdeckt und sie auf seinen Biohof nach Nideggen-Berg geholt. Seit Herbst 2018 lädt seine Gattin zum Spaziergang mit ihnen ein. Und das ist durchaus zeitgemäß. Alpakas sind zum „Trendtier“ geworden. Ruhe suchende Mitmenschen zuckeln mit ihnen an der Leine über Land und versuchen, an ihrem sanften Wesen zu genesen und zu entschleunigen. Diese Wirkung ist wissenschaftlich belegt. Alpakas werden auch als Therapietiere eingesetzt. Aufgrund ihrer geringen Größe und ihres freundlichen Wesens eignen sie sich vor allem für Kinder mit ADHS-Syndrom und für Angstpatienten.

Davon kann heute keine Rede sein. Die „Jungen Alten“ fürchten sich nicht. Im Gegenteil: Sie können sich gar nicht satt sehen an den wuscheligen Schönen. Und das quittiert Anne Knein mit einem Lächeln: „Schaue niemals einem Alpaka zu tief in die Augen… Sonst könnte es sein, dass Du Dich unsterblich verliebst…“, hat sie auf ihre Internetseite geschrieben. Wie Recht sie hat.            ush

Anne Knein kümmert sich auf dem Bio-Hof auch um Lamas. Foto: ush
Enkel Luis freut sich über die Begegnung mit einem Alpaka. Foto: Gisela Röttgen
Alpakas sind sanft und überaus neugierig. Foto: ush
Guck mal. Foto: Gisela Röttgen

Termine von Juni bis August

Liebe Mitglieder,
heute präsentieren wir das Programm für die Sommermonata Juni, Juli und August 2019.

Neben den trunusmäßig wiederkehrenden Terminen wollen wir an dieser Stelle auf einige herausragende Sondertermine aufmerksam machen:

Am Wochenende 29. und 30. Juni beteiligen wir uns am Stadtfest in Heimbach. Am Samstag, bieten wir alte Holzspiele und Märchenerzählungen für Kinder an. Außerdem kann man eine Partie Boule mitspielen. Am Sonntag sind wir mit einem Stand vertreten und präsentieren unsere vielfältigen Vereinsaktivitäten.

Am Samstag. 03. August haben wir wieder unser Sommerfest am WIZE. Ab 18:00 Uhr treffen wir uns, um bei Musik, erfrischenden Getränken und Gegrilltem von Hubert Steinborn und hoffentlich gutem Wetter wieder gemeinsam ein paar schöne und gesellige Stunden zu verbringen.

Am Freitag, 23. August wollen wir noch einmal einen Irischen Abend „Hinter den Spiegeln“ veranstalten. Näheres finden Sie bei den Terminen im August.

Und schließlich wollen wir bereits jetzt hinweisen auf einen Termin im November. AmSamstag, 23. Nov. 2019 um 19:00 Uhr wird es eine Rilke Leseung in der Evangelischen Kirche geben.

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Dienstag, 2. Juli, 14 Uhr, WIZE-Wasser-Info-Zentrum:

Vorsicht Trickbetrüger. Viele glauben, dass Sie auf Enkeltricks und betrügerische Telefonanrufe nicht hereinfallen würden. Aber das kann täuschen. Wir haben Markus Gerhard eingeladen, einen Kriminalbeamten, der sich auf diesem Gebiet bestens auskennt, und uns über die Machenschaften der Betrüger aufklärt. Sie werden staunen, mit welchen Tricks gearbeitet wird. Der Eintritt ist frei.

Für den Power-Point-Vortrag werden Anmeldungen erbeten bei: Ulrike Schwieren-Höger,

Telefon: 02425 – 1888, schwieren-hoeger@t-online.de

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Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und grüßen herzlich

Hilde Amrein, Robert Feike und Wolfgang Virnich

Singe, wem Gesang gegeben

Auch mit 80 lädt Frank Ledig die „Jungen Alten“ zum Singen ein – und das hält fit

„Nun will der Lenz uns grüßen“ tönt es vielstimmig durch die Räume der evangelischen Kirche. 20 „junge Alte“ sitzen im Kreis, ein Schlückchen Wein oder Wasser vor sich und lassen sich zum Singen verführen – von Frank Ledig. Das Akkordeon fest im Griff stimmt er Lieder an, die sich reihum jeder aussuchen darf. Volksweisen sind es meistens, aber manchmal erklingt auch ein Schlager oder ein Evergreen. Fröhlich ist die Stimmung und überaus gesellig. Auch ein Witzchen darf zwischendurch nicht fehlen.

Seit Gründung des Vereins im Jahr 2006 führt Frank Ledig die Gesangsgruppe, und trägt damit ganz erheblich zum Wohlbefinden der Teilnehmer bei, denn wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass die Musik Körper und Psyche stärkt, aber auch ablenkt von Sorgen und Nöten. Singen und Musizieren fördert Gedächtnisleistung, Entspannung und Konzentration. Hirnstrukturen werden stimuliert und Gefühle ausgelöst. Das aktiviert die Durchblutung.

Wunderbar, dass sich solche positiven Wirkungen ganz von alleine einstellen und niemand darüber nachdenken muss. „Dabei wird dem Gehirn eine besondere Leistung abverlangt“, sagt Frank Ledig. „Man muss sich auf den Text, die Noten und den Rhythmus konzentrieren und man muss sich den anderen Sängern anpassen. Wenn im Kanon gesungen wird, ist noch mehr Konzentration erforderlich. Außerdem fördert der Gesang die Geselligkeit, regt die Erinnerung an und wirkt der Demenz entgegen. Durch das Singen denkt mancher wieder an die Jugend. Und wer vor Publikum singt und Beifall bekommt, erhält ein besonderes Lob. Das tut allen gut.“

Frank Ledig ist ein Vollblutmusiker, der sich ein Leben ohne Musik gar nicht vorstellen kann. Seit seiner frühesten Kindheit singt er, nahm Musikunterricht, war im Schulchor und verschönerte als Musiker manche Veranstaltung. In den 70er Jahren leitete er in Heimbach einen Chor, der gemeinsam mit der Eifelperle aufgetreten ist.

Wer ihn sieht, wie er aus dem Stegreif eine Gesellschaft unterhält und auch ohne Noten manch fröhliches Liedchen anstimmt, erkennt, hier ist jemand mit Herz und Seele bei der Sache. Und so etwas hält offensichtlich jung: „Der ist überhaupt nicht älter geworden“, ist die einhellige Meinung seiner Freunde. Ein größeres Geschenk kann es zum 80. Geburtstag kaum geben.                                                                               ush